Übersicht


Epoche : Neue Sachlichkeit, Exilliteratur, Expressionismus
Beruf : Schriftsteller, Drehbuchautor, Bühnenregisseur, Hörspielautor
Grabstätte : Dorotheenstädtischer Friedhof
Besondere Liste : 50 Klassiker - Deutsche Schriftsteller, Meyers Kleines Lexikon - Literatur

Kurzbeschreibung


Bertolt Brecht war ein Schriftsteller, Drehbuchautor, Bühnenregisseur und Hörspielautor. Er wurde 1898 in Augsburg geboren und verstarb 1956 in Berlin.

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Preisträger


Literaturpreise
1922    Kleist-Preis   


Biographie


- vollständiger Name: Eugen Berthold Friedrich Brecht
- 1904-1908 Besuch der Volksschule
- 1908 Besuch des Peutinger-Realgymnasiums in Augsburg
- 1917 Notabitur
- 1917-1918 Studium der Naturwissenschaften, Medizin und Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1917-1921 Beziehung zur Arzttochter Paula Banholzer
- 1919 Exmatrikulation
- 1919 Geburt des Sohnes Frank
- 1920 Tod der Mutter
- 1922-1927 1. Ehe mit der Opernsängerin Marianne Zoff
- 1923 Geburt der Tochter Hanne Marianne
- Dramaturg an den Münchener Kammerspielen
- 1924 Umzug nach Berlin
- Dramaturg an Max Reinhardts Deutschem Theater
- 1924 Geburt des Sohnes Stefan
- 1927 Scheidung
- 1929 2. Ehe mit Helene Weigel
- 1930 Geburt der Tochter Maria Barbara
- 1932 Arbeits- und Liebesbeziehung mit Margarete Steffin
- 1933 Flucht der Familie aus Deutschland über Prag, Wien nach Zürich
- öffentliche Verbrennung der Bücher Brechts durch die Nazis
- Übersiedlung nach Skovbostrand bei Svendborg auf der dänischen Insel Fünen
- 1935 Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft
- 1939 Übersiedlung auf die Insel Linigö bei Stockholm
- 1939 Tod des Vaters
- 1940 Flucht nach Helsinki
- 1941 Flucht über Moskau, Wladiwostok in die USA
- 1947 ihm wird eine kommunistische Einstellung unterstellt, über Paris nach Zürich
- 1948 Rückkehr nach Berlin
- 1948 Generalintendant des Deutschen Theaters
- 1949 Gründung des Berliner Ensembles
- 1950 österreichische Staatsbürgerschaft
- 1953 Wahl zum Präsidenten des PEN-Zentrums (Ost und West)

Bibliografie


JahrTitelGenre   
Gedichte Gedichtsammlung
Notizbücher
1918 Baal Theaterstück
1922 Trommeln in der Nacht Theaterstück
1923 Im Dickicht der Städte Theaterstück
1924 Leben Eduards des Zweiten von England Theaterstück
1926 Mann ist Mann Theaterstück
1926 Hauspostille Gedichtsammlung
1926 Die Kleinbürgerhochzeit Theaterstück
1928 Die Dreigroschenoper Theaterstück
1929 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Theaterstück
1929 Das Badener Lehrstück vom Einverständnis Theaterstück
1930 Der Jasager und der Neinsager Theaterstück
1930 Die Maßnahme Theaterstück
1931 Die heilige Johanna der Schlachthöfe Theaterstück
1933 Die Mutter Theaterstück
1933 Der Arbeitsplatz Erzählung
1934 Dreigroschenroman Roman
1936 Die Horatier und die Kuratier Theaterstück
1936 Die Rundköpfe und die Spitzköpfe Theaterstück
1937 Die Gewehre der Frau Carrar Theaterstück
1938 Leben des Galilei Theaterstück
1938 Die Ausnahme und die Regel Theaterstück
1939 Mutter Courage und ihre Kinder Theaterstück
1939 Furcht und Elend des Dritten Reiches Theaterstück
1939 Der verwundete Sokrates Erzählung
1939 Svenborger Gedichte Gedichtsammlung
1940 Flüchtlingsgespräche
1940 Der gute Mensch von Sezuan Theaterstück
1940 Der Augsburger Kreidekreis Erzählung
1943 Der gute Mensch von Sezuan Theaterstück
1945 Der kaukasische Kreidekreis Theaterstück
1948 Herr Puntila und sein Knecht Matti Theaterstück
1949 Geschichten vom Herrn Keuner Erzählung
1949 Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar Roman
1956 Schweyk im zweiten Weltkrieg Theaterstück
1957 Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui Theaterstück
1957 Die Tage der Commune Theaterstück
1957 Die Gesichte der Simone Machard Theaterstück
1961 Das Verhör des Lukullus Hörspiel (Literatur)
1962 Geschichten Kalendergeschichte
1964 Buckower Elegien Gedichtsammlung
1965 Me-ti - Buch der Wendungen
1967 Turandot oder Der Kongreß der Weißwäscher Theaterstück
1988 Gedichte im Exil Gedichtsammlung
2012 "ich lerne: gläser + tassen spülen" Briefsammlung


Theaterwerke


Der kaukasische Kreidekreis Regie (Bühne)
1948 Herr Puntila und sein Knecht Matti Regie (Bühne)


Filmografie


1932 Kuhle Wampe Drehbuch Filmdrama
1943 Auch Henker sterben Drehbuch Thriller (Film)


4 Treffer

Baal
Baal
(Uwe Janson)


Die Dreigroschenoper
Die Dreigroschenoper
(Georg Wilhelm Pabst)


Herr Puntila und sein Knecht Matti


Mack the Knife
Mack the Knife
(Menahem Golan)




4 Treffer

Das Verhör des Lukullus
Das Verhör des Lukullus
(Friedrich Langer)


Galileo Galilei
Galileo Galilei
(Ludwig Cremer)


Trommeln in der Nacht
Trommeln in der Nacht
(Christine Nagel)




5 von 6    Zur Liste

»Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.«
Stichworte: Bankraub, Banken


»So gut es ist, sich den guten Ratschlägen zu unterwerfen, so gefährlich ist es, sich den guten Ratgebern zu unterwerfen.«


»Keinen verderben lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.«
Stichworte: Glück


»Das Frühjahr kommt. Wach auf, du Christ!
Der Schnee schmilzt weg. Die Toten ruhn.
Und was noch nicht gestorben ist,
Das macht sich auf die Socken nun.«
Stichworte: Frühling


»Nun ist die Wissenschaft selber bei weitem nicht so frei von Aberglauben, wie sie vorgibt. Wo ihr Wissen nicht ausreicht, da produziert sich ihr Glaube, und das ist immer ein Aberglaube.«




Werkausgaben




Links


Bertolt Brecht im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek



Linktipp: »Deutschland« als Sterbeland haben auch