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1956

 



Übersicht


Typ : Jahr
Zeit : 1950er
 



Literaturpreis
Nobelpreis für Literatur    Juan Ramón Jiménez
Georg-Büchner-Preis    Karl Krolow
Prix Goncourt    Die Wurzeln des Himmels (Romain Gary)
Pulitzerpreis    Andersonville (MacKinlay Kantor)

Filmpreis
Oscar    Marty (Delbert Mann)
Oscar    Samurai (Hiroshi Inagaki)
Oscar    Delbert Mann (Marty (Delbert Mann) )
Oscar    Ernest Borgnine (Marty (Delbert Mann) )
Oscar    Anna Magnani (Die tätowierte Rose (Daniel Mann) )

Friedenspreis des Dt. Buchhandels    Reinhold Schneider






- Literatur -

»1956« als Zeit in der Literatur (Auswahl)




»1956« als Zeit


          
          
          

          
          
          


Zuletzt eingestellte Bewertungen mit »1956« als Zeit


Mutmassungen über Jakob
     
anstrengend
So gut wie nie breche ich einen einmal begonnenen Roman ab, aber hier habe ich nach knapp zwei Dritteln des Textes kapituliert, und das nicht zum ersten Mal, denn bereits 2008 bin ich bis Seite 208 vorgedrungen, jetzt, obwohl beim Wiederlesen unterwegs, habe ich schon 16 Seiten früher schlapp gemacht.
Die Erzählstruktur ist so gestaltet, dass man vieles sprichwörtlich nur ´mutmaßen` kann. Die andauernd wechselnden Perspektiven in der Ich-Form und das Hin- und Herspringen zwischen Personen und der ihnen zuzuordnenden Handlung verlangt dem Leser derart viel ab, dass der Genuss komplett auf der Strecke bleibt. Dass der hochgelobte, im Februar 1984 im Alter von 49 Jahren verstorbene Autor mehr als ein halbes Dutzend namhafte Preise errungen hat, spricht aber sicher für seine Arbeit, die zu würdigen, ich leider anderen überlassen muss.

Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt
Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt
(Gabriel García Márquez)
     
nachhaltig, bereichernd
Ein Roman (sein kürzester) voller Symbolkraft und sprachlicher Stärke, mit dem der Nobelpreisträger und erfolgreichste Erzähler Lateinamerikas das den südamerikanischen Kontinent beherrschende Thema, die Gewalt, mit »Zorn und dessen Menschen mit Zärtlichkeit behandelt.« Ein Lese-Muss für jeden Literaturfreund.

Die Analphabetin
Die Analphabetin
(Ágota Kristóf)
     
nachhaltig, eröffnend, fesselnd
Es ist faszinierend, Agota Kristof erzählt auf 75 A5-Seiten mit breiten Rändern, gar nicht so kleiner Schrift und 1 1/2-fachem Zeilenabstand die Geschichte ihrer Herkunft.





»1956« als Erscheinungsjahr in der Literatur (Auswahl)




»1956« als Erscheinungsjahr


          
          
          

          
          
          
          


Zuletzt eingestellte Bewertungen mit »1956« als Erscheinungsjahr


Die Besteigung des Rum Doodle
Die Besteigung des Rum Doodle
(William E. Bowman)
     
Aberwitzige Expeditionssatire, in der weitgehende Unfähigkeit mit immenser Selbstüberschätzung gepaart wird; lässt sich wunderbar als Persiflage europäischen Überlegenheitsdenkens lesen.
Erinnert mich in seiner köstlichen Humorigkeit an Drei Männer in einem Boot.

Die Panne
Die Panne
(Friedrich Dürrenmatt)
     
bereichernd, spannend
Dürrenmatt vom Feinsten

Unmögliche Beweisaufnahme
Unmögliche Beweisaufnahme
(Hans Erich Nossack)
     
Viel zu sagen - von einer Beziehung, von der deutschen Versicherungsexistenz, vom Leben - und das ohne irgendetwas im Sinne des Gerichts auszusagen, dieses Kunststück ist Nossack mit literarischer Finesse gelungen.



Durchschnittscharakteristik mit »1956« als Erscheinungsjahr (9 Charakteristiken)


Anspruch
Wissen
  6.4
3.6
      Liebe
Humor
  4.2
2.4
      Erotik
Spannung
  2
5.4
      Unterhaltung
Transzendenz
  5.9
1.1
     







- Musik -

»1956« als Erscheinungsjahr (Auswahl)




»1956« als Erscheinungsjahr


          








- Film -

»1956« als Erscheinungsjahr im Film (Auswahl)




»1956« als Erscheinungsjahr


          
          

          
          
          
          


Zuletzt eingestellte Bewertungen mit »1956« als Erscheinungsjahr


Das tapfere Schneiderlein
Das tapfere Schneiderlein
(Helmut Spieß)
     
Das Schneiderlein nimmt in diesem frühsozialistischen Film den Weg vom unterdrückten Angestellten zum Befreier des vom König unterdrückten Volkes, auch einen Nebenbuhler und eine völkische Alternative zur schnippischen Prinzessin hat man dem Märchen spendiert. So wird der im Märchen schon angelegte Standesdünkel DDR-gemäß aufgepeppt. Nicht wirklich daneben, aber für Puristen schwierig.
Die Requisite hat aus heutiger Sicht in ihrer Schrägheit schon Kultcharakter.

Die Trapp-Familie
Die Trapp-Familie
(Wolfgang Liebeneiner)
     
Ist man bereit sich auf das Genre Heimatfilm einzulassen, bekommt man hier eine durchaus interessante, teilweise anrührende Lebensgeschichte geboten. Die Entwicklung ist insgesamt etwas abrupt, holzschnittartig dargeboten.

Skrupellos
Skrupellos
(Jacques Tourneur)
     
An der Schwelle zum Bürgerkrieg muss ein Spieler und neuerlicher Hotel-Besitzer während des Colorado-Gold-Rauschs politisch Stellung beziehen und wird nebenbei zum Ersatzvater eines halbwüchsigen Jungen, dessen Vater er auf dem Gewissen hat.
Jacques Tourneur hat in einigen Genres großartige Filme gedreht, dieser Western gehört dazu, weil er sich nicht einfach den gängigen Konventionen hingibt, sondern selbst interpretiert, konterkariert und konsequent Klischees vermeidet. Der starke Hauptdarsteller Robert Stack tut sein übriges.








- Hörbuch -


»1956« als Geburtsjahr (Auswahl)




»1956« als Todesjahr (Auswahl)