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Zuletzt eingestellte Werke


Wir erschossen auch Hunde Lily Venus, Schildpatt, Knallgarnele In 180 Tagen um die Welt Die Vorzüge der Halbinsel Blood on Sno - Der Auftrag Für eine Handvoll Mäuse Die Zweige der Esche Beute Bis die Sterne zittern

Zuletzt eingestelle Autoren auf Kritikatur


Julie Estève
Julie Estève
  
1 Werk

Mihai Nadin
Mihai Nadin
(* 1938)
  
1 Werk

Phil Klay
Phil Klay
(* 1983)
  
1 Werk
Biographisches

Ray Robinson
Ray Robinson
(* 1971)
  
1 Werk

Birgit Pelzer-Reith
Birgit Pelzer-Reith
(* 1956)
  
1 Werk



Ticker


Die größere Hoffnung
Die größere Hoffnung
(Ilse Aichinger)
Anspruch
Wissen
  9
4
      Liebe
Humor
  3
1
      Erotik
Spannung
  1
5
      Unterhaltung
Transzendenz
  5
4
     
Die größere Hoffnung
Die größere Hoffnung
(Ilse Aichinger)
     
anspruchsvoll, nachhaltig, erschütternd
Ein grossartiges Werk, welches sprachlich Massstäbe setzt!

Mind
Mind
(Mihai Nadin)
     
anspruchsvoll, originell, nachhaltig, eröffnend, bereichernd

Mind
Mind
(Mihai Nadin)
Anspruch
Wissen
  8
8
      Liebe
Humor
  1
2
      Erotik
Spannung
  1
2
      Unterhaltung
Transzendenz
  2
8
     
Mind
Mind
(Mihai Nadin)
Mind: Anticipation and Chaos
Gibt es eine Sprache des Mind? Die Vorstellung einer lingua mentis ist sehr alt und hat zahlreiche philosophische und kulturologische Traditionen geprägt. Mihai Nadin, Professor für Informatik und Philosophie (LMU, BUW, UTD), nutzt diese Konzepte in seinem Essay, um sie für den IT-Ansatz fruchtbar zu machen. Dabei verbindet er semiotische Herangehensweisen mit Theorien dynamischer Systeme, um dem Abbildungsparadigma, welches vor allem in westlichen...Weiterlesen


Kafka - Die frühen Jahre
Kafka - Die frühen Jahre
(Reiner Stach)
     
anspruchsvoll
Nach Beendigung der Lektüre des dritten und letzten Bandes von Reiner Stach´s beeindruckender Kafka-Biografie, der – was Kafkas zeitlichen Lebensablauf angeht – eigentlich der erste Band hätte sein müssen, lege ich das Buch in der Überzeugung aus der Hand, selten eine derart überzeugend recherchierte und erzählerisch nachvollzogene Vita gelesen zu haben.

Barbara
Barbara
(Joseph Roth)
     
ein ganzes Leben kraftvoll und knapp dargebracht

Wir erschossen auch Hunde
Wir erschossen auch Hunde
(Phil Klay)
     
perspektivreiche Erzählungen, die dem Leser sehr viel vom Irakkrieg selbst und dessen Auswirkungen auf die US-amerikanische Gesellschaft näherbringen, manchmal etwas zu lakonisch am Ende, insgesamt durchaus mit literarischer Kraft

Beschreibung eines Kampfes
Der 23-jährige Erzähler (Kafka wohl selbst) unternimmt mit einem gerade erst auf einer Gesellschaft kennengelernten Mann (der ´Bekannte`), der ihm von seiner Liebe und seinen Erlebnissen mit seinem Mädchen erzählen will, nur widerwillig einen abendlichen Spaziergang durch das winterliche Prag und versucht, den ihm mehr und mehr lästig fallenden Begleiter baldmöglichst los zu werden. Als dieser auf der eisigen Straße stürzt, lässt er ihn...Weiterlesen


Beschreibung eines Kampfes
Kafkas frühestens bekannt gewordenes Werk, an dem er jahrelang immer wieder gearbeitet haben soll, bevor er es seinem Freund Max Brod zur Kenntnis brachte, und dieser es 1936 veröffentlichte.
Ein äußerst schwieriger Text, an dessen Deutung sich viele versucht haben. Allein der Titel dieser von Kafka selbst als „Novelle“(?) bezeichneten Wortschöpfung führte zu den mannigfaltigsten Spekulationen und man fragte sich, wer hier gegen wen...Weiterlesen


Pferd, Pferd, Tiger, Tiger
Pferd, Pferd, Tiger, Tiger
(Mette Eike Neerlin)
     
Witz und Tragik auf höchst gekonnte Weise miteinander verschränkt. Ein Buch für jedes Alter, jedes Gemüt, für jeden, auf der Suche nach guter Literatur.

Salz für die See
Salz für die See
(Ruta Sepetys)
     
Ruta Sepetys schreibt auf den Spuren ihrer Wurzeln einen furiosen Roman, der in einem Kinder- und Jugendbuchverlag erscheint, sich aber hinter den Großen des Erwachsenenbuchs nicht verstecken muss.

Die Sonne war der ganze Himmel
Die Sonne war der ganze Himmel
(Kevin Powers)
     
Ganz guter Irakkriegsroman, ohne wirklich an die großen seines Genres anschließen zu können. In seiner versucht lyrischen Ausdrucksweise zuweilen etwas nebulös. Der große Knall, auf den der Text zuläuft erweist sich dann doch nicht als so spektakulär und zumindest für mich als deutschen Leser steht mir die Höhe der Strafe aus dem beschriebenen Handeln im Missverhältnis.

Ich und Kaminski
Ich und Kaminski
(Daniel Kehlmann)
Satire oder Komödie? In jedem Fall ein gekonnter Seitenhieb auf den aus den Fugen geraten zu scheinenden Markt für Werke der Moderne. Offen bleibt im Handlungsverlauf die Frage: Wer macht hier wem oder auch sich selbst etwas vor?
„Ich“, das ist der erzählende arrogante, wie ein Flegel daherkommende 31-jährige gescheiterte Kunststudent Sebastian Zöllner, der sich als angeblicher Journalist an den alten gebrechlichen, wahrscheinlich...Weiterlesen


Ich und Kaminski
Ich und Kaminski
(Daniel Kehlmann)
     
anspruchsvoll
Ein glänzender Roman, mit dem Kehlmann seinen Durchbruch schaffte. Nachdem die 2003 erfolgte exzellente Verfilmung wieder einmal im TV zu sehen war, konnte ich nicht widerstehen, diesen nochmals zu lesen und habe es nicht bereut.

Die Zweige der Esche
Die Zweige der Esche
(Laird Hunt)
     
Es gibt Romane, denen man nicht viel vorwerfen kann, und dennoch vermögen sie es nicht, mich als Leser zu packen. Dies ist einer von ihnen.

Beute
Beute
(Brian van Reet, )
Zu wenig für einen wirklich guten Roman
In die Lobeshymnen seitens Schriftstellern und Lesern kann ich in der Stärke leider nicht miteinstimmen. Sicher van Reet vermeidet Pannen im Ausdruck und Inhalt, er brilliert aber sprachlich und inhaltlich keinesfalls. Die Figuren sind zum Glück nicht banal heroisch, aber auch nicht wirklich differenziert ausgearbeitet. Ohne den Film als solches zu beleidigen kann man sagen, sie haben Spielfilmniveau, was mir für ein Buch zu wenig ist. Gerade der...Weiterlesen


Beute
Beute
(Brian van Reet, )
     
spannend
Guter Motivator, um sich wieder einmal mit dem Thema zu beschäftigen, zur Horizonterweiterung zu wenig. Allenfalls die Schnittstelle zwischen der Kriegsführung mit Waffe und mit den neuen Medien getroffen zu haben, scheint mir etwas herausragender.

Bis die Sterne zittern
Bis die Sterne zittern
(Johannes Herwig)
     
Herwig greift in seinem Debüt mit den Leipziger Meuten eine kaum bekannte, nonkonforme Gruppe in der NS-Zeit als Thema auf und schreibt ein ganz ordentliches Jugendbuch. Trotz einiger Ausdrücke aus der Zeit und vielen historischen Details liest sich sich das Buch aber für mich zu heutig, größte Schwäche ist allerdings die sprachliche Kraft und zuweilen das mangelnde Feingefühl für die Handlung; so hätte er über die gemeinsame Nacht von Harro und Käthe getrost den Mantel der Phantasie hüllen können, statt es so zu beschreiben, dass es einem beim Lesen schon peinlich ist.
Hier gibt es genug Jugendbücher, die den Vergleich mit richtig guter Literatur nicht scheuen brauchen. "Bis die Sterne zittern" reicht hier nicht heran.

Die städtische Welt
Die städtische Welt
(Franz Kafka)
     
Ein seinen Tagebüchern entnommenes unter dem Datum 21. Februar 1911 gefertigtes Prosafragment, das einmal mehr Kafkas miserables Verhältnis zu seinem Vater dokumentiert. Es gibt weitaus stärkere Texte als diesen.