Hirsch Heinrich
Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Die Schönheit des Himmels
Deutschland unter Strom
Globalopoly
Made in Washington
Systemfehler


Zuletzt eingestelle Autoren auf Kritikatur


Ohly, Friedrich
Friedrich Ohly (1914-1996)
Autor, Germanist

Sterbeort: Münster (Westfalen)
Todestag: 5. April

Stroh, Friedrich
Friedrich Stroh (1898-1969)
Autor, Germanist

Sterbeort: Braunfels
Todestag: 25. Mai

Helm, Karl
Karl Helm (1871-1960)

Sterbeort: Marburg
Todestag: 9. September

Nenik, Francis
Autor

Sila, Tijan
Tijan Sila (1981)
Autor



Zuletzt eingestellte Nutzerbeiträge


Der fremde Freund
Der fremde Freund
(Christoph Hein)
     
Das man von diesem Text friert, kann ich gut nachvollziehen. Ein großteils aus Handlungsbeschreibungen bestehender Text mit wenig Höhepunkten, in dem die Protagonisten mich als Leser wenig vereinnahmen, erzeugt wenig Wärme beim Lesen. Dennoch, als Ganzes genommen hat Hein hier einen sich selbst schützenden und deshalb kühlen Frauenblock in Literatur gegossen und beeindruckt mich damit. Das ist Literatur.

Made in Washington
Made in Washington
(Bernd Greiner)
     
Der Untertitel („Was die USA seit 1945 in der Welt angerichtet haben“) weist bereits auf das hin, was den Leser auf den 230 Seite dieses lesenswerten Buches erwartet. Akribisch und kenntnisreich reiht Greiner die Sündenfälle der amerikanischen ‚Ordnungspolitik‘ aneinander und analysiert ihre teilweise katastrophalen Folgen nicht nur in Süd- und Mittelamerika (hier vor allem in Chile und Guatemala), sondern vor allem auch in Vietnam und, nach 9/11, im Irak. In Anbetracht des erstarkten China und des permanent gegen den Strom schwimmenden Russland Putins schwant einem nichts Gutes.
Ein politisches Sachbuch, das schon viel früher hätte geschrieben werden müssen.

Dunkelblum
Dunkelblum
(Eva Menasse)
Die Jahrhundertgeschichte einer Dorfgemeinschaft
Ein monumentales ‚Meister‘ Werk, wie J. Mangold in der ZEIT anmerkt. Seiner Lobpreisung, wie man sie auch in den vielen Pressestimmen bestätigt findet, ist grundsätzlich zuzustimmen, denn dieses Stück Geschichte, das dort an der österreichisch-ungarischen Grenze spielt, hat die Autorin am Beispiel der Dorfgemeinschaft Dunkelblum literarisch hervorragend getroffen.
Allerdings lässt die unübersehbare Anzahl der Protagonisten, wenn man...Weiterlesen


Deutschland unter Strom
Deutschland unter Strom
(Christoph Podewils)
     
flüssig lesbar, gut gegliedert, viele Spektren des Themas Strom im Blick, zu alledem auch ein Mut machendes und Perspektiven auf internationale Anstrengungen eröffnendes Sachbuch. Für alle, die qualifiziert mitreden wollen.

Systemfehler
Systemfehler
(Wolf Harlander)
     
Spannende und hochaktuelle Handlung

Nachrichten aus einem unbekannten Universum
     
Das Buch ist bereits vor mehr als einem Jahrzehnt erschienen und hat sich nahtlos in den Kosmos der Schätzing-Bücher eingereiht. Unbedingt lesenswert. Vor allem die gekonnte Art und Weise, wie der Autor es fertig bringt, den trockensten wissenschaftlichen Stoff dem Leser mundgerecht, sprich spannend und mit Aphorismen gespickt, zu servieren – und das über mehr als 800 Seiten.

Joe Biden
Joe Biden
(Evan Osnos)
     
Lesenswert ! Nicht nur, weil hervorragend recherchiert, sondern vor allem auch wegen der während der Lektüre ständig gegenwärtigen angenehmen Gewissheit, dass ein Präsident Trump endlich überwunden ist.

Cox oder Der Lauf der Zeit
Cox oder Der Lauf der Zeit
(Christoph Ransmayr)
     
Ein, was die Wortschöpfung und Formulierungsakrobatik angeht, filigrane Geschichte, die zu lesen manchen Geduldsfaden zu spinnen half. Alle mal ein typischer Ransmayr.

Panik
Panik
(Jason Starr)
     
wie alle Thriller von Jason Starr bietet auch Panik eine spannende Geschichte mit zuweilen etwas zu stereotypen Charakteren, alles in einer sehr flüssig lesbaren Sprache

Der Report der Magd
Der Report der Magd
(Margaret Atwood)
     
Wer, wie ich, nur einen von Atwoods Romanen (Das Jahr der Flut) gelesen hatte, ahnte, was ihn bei diesem Buch erwartete. Was ich aber dann während der Lektüre erlebte, brachte mich oftmals aus der Fassung. Aus fast Orwellscher Sicht schildert die Autorin ein unheilvolles Zukunftsszenario, das der Welt da droht.

Ein verheissenes Land
Ein verheissenes Land
(Barack Obama)
     
Ein beeindruckend geschriebenes Buch, dieser erste Band der Obama-Autobiographie. Seine Herkunft und wie er das wurde, was er erreicht hat, sowie die ersten vier Jahre seiner Präsidentschaft schildert er mit viel Sachverstand und Empathie. Dabei erfährt der Leser nicht nur zahlreiche persönliche Details über ihn und seine Familie, sondern er durchlebt in seiner Begegnung mit vielen Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens zugleich ein wahrhaft tiefgreifendes politisches Repetitorium. Zu keiner Zeit kam bei mir während der mehr als 1.000 Seiten umfassenden Lektüre auch nur der Hauch einer unkonzentrierten Langeweile auf.

Die Verlockung des Autoritären
Eine hochinteressante Analyse der antidemokratischen Entwicklungen, die weltweit zu beobachten sind.
Am Beispiel bekannter politischer Persönlichkeiten und solcher aus ihrem eigenen Umfeld schildert die gelernte Historikerin und Journalistin Applebaum, wie sich in den westlichen Gesellschaften der Wind zu drehen beginnt. Angefangen mit Polens 'PiS' und Ungarns 'Fidesz' und deren illiberaler Führung rückt sie die sich verschärfenden autoritären...Weiterlesen


Der große Gatsby
Der große Gatsby
(F. Scott Fitzgerald)
     
Es kann einem nicht jede Eissorte schmecken und Gatsby ist die meine nicht. High Society-Problemchen wie Gatsbys lange Liebe zu einer völlig belanglosen Figur, die Eifersucht des Betrügers, ein ziemlich blass bleibender Erzähler, kein Wortwitz oder andere sprachliche Raffinessen - das sind alles Ingridenzien, die meinen Lesegaumen bei aller zugestandenen Interetextualität quälen und ermüden, statt erquicken.

Was, wenn wir einfach die Welt retten?
     
Der zweite Wissenschafts-Thriller, in dem Schätzing seinem unübertroffen spannenden Schreibstil treu bleibt. Jede Regierung wäre gut beraten, wenn sie diese Lektüre ihren steuerzahlenden Bürgern vor den nächsten Wahlen kostenlos ins Haus schicken würde.

Der Fallmeister
Der Fallmeister
(Christoph Ransmayr)
Dystopische Vision
Dieser neue Roman von Christoph Ransmayr erinnert an seinen Weltbestseller ‚Die letzte Welt‘, in dem auch die Apokalypse thematisiert wird. Nur spielt dessen Handlung, die Ovid und seine ‚Metamorphosen‘ zum Gegenstand hat, in der Zeit um Christi Geburt in einem verschlafenen Bergwerksstädten am Schwarzen Meer, während im ‚Fallmeister‘ das Geschehen etwa 200 Jahre in die Zukunft, in eine vom Klimawandel zerstörte und in Kleinstaaten...Weiterlesen