Zuletzt eingestellte Werke


Lokalhelden Schule der Arbeitslosen Ich warte auf dich am Ende der Straße Die Getriebenen Die schleichende Revolution Thomas der Schwindler Tut was! Die Scherben der Wahrheit Das falsche Gesicht Meine scheißkranke Familie

Zuletzt eingestelle Autoren auf Kritikatur


Michael Iver Peterson
Michael Iver Peterson
(* 1943)
  
1 Werk

Rainer Barzel
Rainer Barzel
(1924 - 2006)
  
1 Werk

Arnulf Baring
Arnulf Baring
(* 1932)
  
1 Werk

Rudolf Bahro
Rudolf Bahro
(1935 - 1997)
  
1 Werk

Dirk Baecker
Dirk Baecker
(* 1955)
  
1 Werk



Ticker


Das hässliche Universum
Das hässliche Universum
(Sabine Hossenfelder)
     
originell, nachhaltig, eröffnend, unterhaltend, fesselnd

Das hässliche Universum
Das hässliche Universum
(Sabine Hossenfelder)
Natur und Hässlichkeit
Wenn man etwas Neues über die Welt entdeckt, ist es dann automatisch schön? Und wenn ja, was genau daran ist schön: das Neue oder die Erkenntnis? Und wie ist 'schön' überhaupt definiert? Warum sind diese Fragen relevant? Sabine Hossenfelder, theoretische Physikerin für Quantengravitation am Frankfurt Institute for Advanced Studies, sieht in dieser Thematik jedenfalls einen der Hauptgründe für die gegenwärtige Stagnation in der Grundlagenphysik....Weiterlesen


Ich war Diener im Hause Hobbs
Ich war Diener im Hause Hobbs
(Verena Rossbacher)
     
Fragt man einen Iren, wie es ihm gehe, so erhält man meistens die Antwort „Not so bad“. So ähnlich würde ich auch Rossbachers dritten Roman benoten. Sehr flüssig geschrieben, deshalb bei zeitgerechte Thematik gut lesbar, aber, was die personellen Verwicklungen angeht, etwas zu konstruiert, wobei sich erst gegen Ende der Story die Dinge ziemlich unwirklich erscheinend ordnen.

Traumkäfig
Traumkäfig
(Monique Saint-Hélier)
Anspruch
Wissen
  10
2
      Liebe
Humor
  4
2
      Erotik
Spannung
  1
3
      Unterhaltung
Transzendenz
  5
3
     
Traumkäfig
Traumkäfig
(Monique Saint-Hélier)
     
anspruchsvoll, originell, nachhaltig
Ein sprachlich- und stilistisches Meisterwerk!

Die grosse Verblendung
Die grosse Verblendung
(Amitav Ghosh)
Möglicherweise zu spät !
Ein gut recherchiertes und weitsichtig geschriebenes Buch, in dem der Autor aufzeigt, in welch deprimierender Situation sich die Menschheit inzwischen befindet, wie es dazu gekommen ist und wie aussichtslos eine Lösung der nicht mehr wegzudiskutierenden Probleme erscheint.
Vor allem beklagt Ghosh die in Kunst und Literatur völlig fehlende Beschäftigung mit diesem Thema und die in weiten Teilen der Politik herrschende Ignoranz.
Ein...Weiterlesen


Das Vermächtnis
Das Vermächtnis
(Heinrich Böll)
     
nachhaltig
Böll macht in dieser Erzählung die nach Ende des 2. Weltkrieges vielfach ungesühnten NS-Verbrechen zum Thema. De facto geht es um die Ermordung eines Frontoffiziers, deren Zeuge der Icherzähler war. Als er eines Tages den inzwischen in der Gesellschaft reüssierten Mörder wiedererkennt, erinnert er sich und offenbart sich dem Bruder des ermordeten Freundes. Böll ist immer wieder lesenswert.

Statist auf diplomatischer Bühne 1923-45
Eine wahre Fundgrube
Es gibt immer wieder Bücher, die man gezielt oder weil sie einem gerade in die Hände fallen oder aber wegen eines von irgendeiner Seite her kommenden Anstoßes ein zweites Mal liest.
So erging es mir mit diesem autobiographischen Bericht von Dr. Paul Schmidt über seine berufliche Tätigkeit als Dolmetscher in höchsten deutschen Regierungsämtern in den Jahren von 1923 bis 1945, ein vor 40 Jahren gelesenes, in den hinteren Reihen meines Bücherschrankes...Weiterlesen


Die Ästhetik des Widerstands
Eine Herausforderung
Bei Wikipedia und anderswo heißt es zur ´Ästhetik des Widerstandes`:
„Das Werk stellt den Versuch dar, die historischen und gesellschaftlichen Erfahrungen und die ästhetischen und politischen Erkenntnisse der Arbeiterbewegung in den Jahren des Widerstands gegen den Faschismus zum Leben zu erwecken und weiterzugeben“.
Selbst wenn man jahrelang immer wieder in dieses dreibändige monströse, meisterlich gestaltete Werk hineinschaut,...Weiterlesen


Eine glatte Million
Eine glatte Million
(Nathanael West)
Anspruch
Wissen
  6
3
      Liebe
Humor
  2
6
      Erotik
Spannung
  2
7
      Unterhaltung
Transzendenz
  8
1
     
Eine glatte Million
Eine glatte Million
(Nathanael West)
     
originell, unterhaltend, erheiternd, erschütternd
Bitterböse Satire über den American Way Of Life...

Die Geschichte eines neuen Namens
Die Geschichte eines neuen Namens
(Elena Ferrante)
     
nachhaltig, bereichernd, spannend, fesselnd, ergreifend

Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva
Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva
(Christoph Martin Wieland)
Anspruch
Wissen
  7
3
      Liebe
Humor
  8
7
      Erotik
Spannung
  3
5
      Unterhaltung
Transzendenz
  9
8
     
Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva
Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva
(Christoph Martin Wieland)
     
bereichernd, unterhaltend, erheiternd

Am Hang
Am Hang
(Markus Werner)
Zwei Männer, einer (Thomas Loos) um die Fünfzig, der andere (Thomas Clarin – Ich-Erzähler) Mitte Dreißig, der eine gymnasialer Altphilologe, der andere Fachanwalt für Scheidungsrecht, treffen (zufällig?) auf der Terrasse eines Tessiner Hotels in der Nähe von Lugano zusammen, kommen ins Gespräch und stellen in zwangloser Unterhaltung ihre völlig entgegengesetzten Sichtweisen und Lebenseinstellungen fest. Aber sie scheinen sich zu mögen...Weiterlesen


Am Hang
Am Hang
(Markus Werner)
     
unterhaltend
Ein Schweizer Schriftsteller, den ich noch nicht kannte. Beeindruckend sein Erzählstil. Beeindruckend auch seine Fantasie, die über das übliche Maß etwas hinausgeht. In jedem Fall lesenswert.

Gesichter des Antisemitismus
Als habilitierter Historiker und langjähriger Direktor der bekannten ´Wiener Library‘ in London, aber auch als aus eigenen Erfahrungen Betroffener zählt Walter Laqueur sicher zu den besten Kennern des Antisemitismus.
In diesem umfangreichen Essay versucht er der Frage auf den Grund zu gehen, wo die Gründe für die seit jeher vorhandene ablehnende Haltung den Juden gegenüber zu suchen sind. Um zu einer plausiblen Antwort zu gelangen,...Weiterlesen


Der Geliebte der Mutter
Der Geliebte der Mutter
(Urs Widmer)
     
unterhaltend
Eine toll geschriebene mit etwas zu viel Fantasie angereicherte Erinnerung an die Mutter. Gewissermaßen das Pendant zu Widmers vier Jahre später erschienenen Roman „Das Buch des Vaters“, nach dessen Lektüre ich mich wegen der weitgehenden Personenidentität nochmals über die knapp 130 Seiten Text hergemacht habe.

Das Buch des Vaters
Das Buch des Vaters
(Urs Widmer)
     
unterhaltend
Eine als Roman gestaltete, beinahe zur Burleke geratene Erinnerung an den Vater. Ein Lesegenuss, der zur Nachempfindung nur empfohlen werden kann.
Man müsste sich, abgesehen von seinem noch bekannteren, vier Jahre vorher erschienenen Roman „Der Geliebte der Mutter“, in dem er die Erinnerungen an den anderen Elternteil verarbeitet, noch weitere seiner Romane, Erzählungen und Essays zu Gemüte führen, um sein umfangreiches Schaffen richtig würdigen zu können. Ein Urgestein der Schweizer Literaturszene, der seinem Vater wahrscheinlich mehr geglichen hat, als es in diesem Buch zum Ausdruck kommt.

Der glückliche Prinz
Der glückliche Prinz
(Oscar Wilde)
Ein goldenes Herz aus Blei
Hoch über der Stadt steht auf einer schlanken Säule die Statue des glücklichen Prinzen. Sie ist mit Blattgold überzogen, ihre Augen sind Saphire und in seinem Schwertgriff steckt ein Rubin.
Zu seinen Lebzeiten verwöhnt und glücklich, sieht der Prinz von seinem Sockel aus nun, wieviel Elend sich in der Stadt breit gemacht hat.
Als...Weiterlesen