Übersicht


Epoche : Sturm und Drang
Originalsprache : Deutsch
Literarische Form : Briefroman
besprochen : Das Literarische Quartett
Umfang : ca. 184 Seiten
 
Thema : Liebe, Freitod
 
Besondere Liste : Meyers Kleines Lexikon - Literatur, 50 Klassiker - Romane vor 1900, 1001 Bücher, Das Buch der 1000 Bücher, 501 Must-Read Books, The Guardian 1000 Novels, Deutsche Literatur auf einen Blick
Verlag : Aufbau-Verlag, Books on demand, C. H. Beck, Deutscher Klassiker Verlag, Diogenes Verlag, dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, Hamburger Lesehefte Verlag, Insel Verlag, Reclam-Verlag, S. Fischer Verlag, Suhrkamp Verlag
Produktreihe : Hamburger Lesehefte
 


Kurzbeschreibung


»Die Leiden des jungen Werther« ist ein Roman von Johann Wolfgang von Goethe. 1774 wurde das literarische Werk zuerst veröffentlicht.


Anspruch
Wissen
  6
2
    Liebe
Humor
  10
1
    Erotik
Spannung
  3
4
    Unterhaltung
Transzendenz
  6
2
   


Figuren


Albert
Lotte
Werther
Wilhelm



► Erstes Buch 1771

Einleitung des Herausgebers
Ws Reise- und Natureindrücke/ Zweck der Reise in ungenannte Stadt: W als juristischer Vertreter in Erbschaftsangelegenheiten; Flucht vor Leonore, die sich in Werther verliebte/ Werther findet im Dorf Wahlheim Motive zum Zeichnen; liest Homer/ W lernt Charlotte (verlobt mit Albert) auf Ball kennen; Seelenverwandtschaft (Klopstock); verbringen gemeinsam viele Stunden; Albert abwesend; Lottes Art beeindruckt W über alle Maßen; W ist ganz unruhig, muss immerzu an sie denken, voller Leidenschaft und Liebesgefühle/ W ist sich sicher, dass Lotte ihn liebt, ist jedoch im Zwiespalt, weil sie vergeben ist; Verzweiflung über die Situation naht, doch er genießt die Zeit mit ihr, schöpft daraus alle Kraft und Freude/
Albert kehrt zurück/ W trät sich mit dem Gedanken zu gehen; er kann sich nicht vorstellen Albert „im Besitz so vieler Vollkommenheit“ zu sehen/ W schätzt Albert, sie ergänzen sich, haben eine freundschaftliche Beziehung/ Wilhelm mahnt W sich zu entscheiden/
für Reise leiht W Alberts Pistolen, unterhalten sich über Freitod, Albert verabscheut diesen, W verteidigt ihn/
W wird schwermütiger, sieht „finsterer Zukunft“ entgegen, Lotte und seine Gedanken an sie als „Quelle der Glückseligkeit“ werden zur „Quelle des Elends“/ W mangelt es zunehmend an Phantasie, Gefühl für die Natur, Bücher ekeln ihn an/
W überlegt bei Minister in Anstellung zu gehen, Mutter und Wilhelm drängen ihn zur Arbeit/
28. August Geburtstag Ws (vgl. Goethe): Geschenk von Lotte und Albert => Buch Homer, Schleife, die Lotte bei erster Begegnung mit W trug/ Lotte immer noch Mittelpunkt seines Lebens/ 30. August: „ Ich sehe dieses Elendes kein Ende als das Grab“/ erträgt Situation nicht mehr, entschließt sich zu gehen/ Abend mit Lotte und Albert, Gespräch über Tod, Zukunft, Wiedersehen im Jenseits; W sagt Lotte nichts von Abreise


► Zweites Buch 1771/1772

W freudlos im diplomatischen Dienst/ lernt Graf kennen, freundschaftliche Vertrautheit/ Arbeit beim Gesandten erschwert durch Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere: Gesandter penibel, W unbeschwert/ Graf ist einzige Freude/ W ist täglich mit Adel konfrontiert, lehnt Verhalten und Einstellung ab/ lernt Fräulein v. B. kennen, vergleicht sie mit Lotte; Freundschaft/ W verarmt emotional; einsam; empfindet kaum schöne Augenblicke oder sie werden zerstört; sieht keinen Sinn mehr/ Hochzeit Albert - Lotte/ Beziehung zum Gesandten ist zum Zerreißen gespannt/ W macht Mutter und Wilhelm verantwortlich für seine schlechte Befindlichkeit, das sie ihn zur Arbeit drängten/ wird aus einer Gesellschaft verwiesen wegen seines niederen Standes; Leute reden schlecht über ihn; Verhältnis zu Fräulein von B. beeinträchtigt/ W kündigt am Hof/ Ausflug zu Ws Geburtsort/ Urlaub auf Jagdschloss bei ihm bekanten Fürsten/ W will in den Krieg, Fürst hält ihn ab/ Charaktere kollidieren: Fürst als Vernunftmensch gegen W, den Herzensmenschen; W reist ab und kehrt zurück in Stadt nahe Lotte/
W hält sich für besseren Gefährten, als Albert einer für Lotte ist/ W fühlt ein inneres Loch, welches nur Lotte füllen könnte/ W hoffnungslos; Todesgedanken; häufige Gedanken an frühere schöne Zeit/
Begegnung mit wahnsinnigem Jungen; dieser war Schreiber bei Lottes Vater, verliebte sich in die Tochter und wurde darüber krank/
Herausgeber schaltet sich ins Geschehen ein und ergänzt/
Unmut und Unlust nisten in W/ Wilhelm möchte Ws Rückkehr/ Lotte versucht Ws sehr häufige Besuche um der Ehe Willen zu unterbinden; W soll nicht vor Heilig Abend kommen/ W versackt, lässt sich gehen, schreibt Abschiedsbrief an Lotte/ Lotte leidet, sie merkt W wird ihr fehlen/
W taucht vor dem Termin auf, liest Lotte Ossian; es überkommt W und er umarmt und küsst Lotte; diese wehrt ab, rennt aus dem Raum, will ihn nie wieder sehen/ W leiht sich erneut Alberts Pistolen für angebliche Reise/ Abschiedsbrief an Wilhelm/ W ordnet seine Angelegenheiten/ W erschießt sich/ Lotte Ohnmacht/ kein Geistlicher bei Beerdigung







Kurzkritiken 13 (8.3/10)


     
anspruchsvoll, nachhaltig, melancholisch, deprimierend, ergreifend
weltklasse. teilweise war ich verzweifelt, weil ich werther schon im ersten kapitel gewünscht hätte, er könne sich von seinen qualen befreien. es zieht sich, aber es ändert nichts daran, dass es ein großartiges buch ist.

     
anstrengend, melancholisch, deprimierend
Werther ist der unsympathischste Held, den ich kenne. Unglaublich nervig & hilflos verzweifelt er an Sachen, die jeder Teenie mal durchmacht. Absolut überbewertetes Buch!

     
Die einen leiden an der Liebe, die anderen an diesem Text, erstere sollten die Pistole bereitlegen und den erfrischenden Briefroman lesen.

     
bereichernd, melancholisch, ergreifend, erschütternd
verdeutlicht auf nachvollziehbare Weise die Ansichten der Stürmer und Dränger, einer ganzen Epoche; ein zeitloses Meisterwerk

     
bereichernd, melancholisch, ergreifend
Ein Werk, dass man gelesen haben muss. Beeindruckende Sprache aus dem Munde eines leidenden Mannes

     
nachhaltig, bereichernd, ergreifend, erschütternd
beeindruckendes psychogramm einer liebenden seele

     
ergreifend, erschütternd, anspruchsvoll, nachhaltig

     
nachhaltig, ergreifend

     
nachhaltig, fesselnd, ergreifend

     
bereichernd, eröffnend, fesselnd, ergreifend

     
bereichernd, fesselnd, ergreifend




Am 4. Mai 1771.

Wie froh bin ich, daß ich weg bin! Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! Dich zu verlassen, den ich so liebe, von dem ich unzertrennlich war, und froh zu sein! Ich weiß, du verzeihst mir's. Waren nicht meine übrigen Verbindungen recht ausgesucht vom Schicksal, um ein Herz wie das meine zu ängstigen? Die arme Leonore! Und doch war ich unschuldig. Konnt' ich dafür, daß, während die eigensinnigen Reize ihrer Schwester mir eine angenehme Unterhaltung



Werther
Werther
(Uwe Janson)

Die Leiden des jungen Werthers
Filmdrama





Die Leiden des jungen Werther

Die Leiden des jungen Werther








► Parallelen und Vorbilder Goethe – Werther:

- juristische Tätigkeit
- Sichtweise: Wissen in der Kunst nur als Förderung der Kreativität
- Ossians Gesänge und Übersetzung
- Goethes Bekanntschaft zu Friederike Brion als Vorbild für Lotte
- Homer
- das Zeichnen
- Begeisterung für Natur
- Dreiecksverhältnis (Goethe – Charlotte Buff – J.G.C.Kestner)
- Selbstmord seines Bekannten K.W.Jerusalem


Die Leiden des jungen Werther
Die Leiden des jungen Werther
(Johann Wolfgang von Goethe)

Hamburger Lesehefte Verlag, 2018, 120 S., Kt.
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Romane und Novellen I
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Books on demand, 2009, 112 S., Kt.


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Werther / Wahlverwandtschaften
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Die Leiden des jungen Werther
Die Leiden des jungen Werther
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S. Fischer Verlag, 2005, 208 S., Geb.


Die Leiden des jungen Werther
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(Johann Wolfgang von Goethe)

Reclam-Verlag, 2002, 227 S., Ln.


Die Leiden des jungen Werther
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Reclam-Verlag, 1999, 312 S., Kt.
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(Johann Wolfgang von Goethe)

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Deutscher Klassiker Verlag, 1994, 1245 S., Ln.


Die Leiden des jungen Werther
Die Leiden des jungen Werther
(Johann Wolfgang von Goethe)

Diogenes Verlag, 1986, 132 S., Kt.


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Reclam-Verlag, 1986, 164 S., Kt.
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Die Leiden des jungen Werther
Die Leiden des jungen Werther
(Johann Wolfgang von Goethe)

Aufbau-Verlag, 1982, 120 S., Kt.


Goethes Werke
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(Johann Wolfgang von Goethe)

Aufbau-Verlag, 1968, 6262 S., Ln.