Zuletzt eingestellte Filme


Die Spur der Jäger Die Nacht der Jäger Schwerkraft Exit Manchester by the Sea Kein Pardon Westen Feuchtgebiete Madame Mallory und der Duft von Curry

Zuletzt eingestelle Regisseure auf Kritikatur


Kjell Sundvall
Kjell Sundvall
(* 1953)
  
2 Werke

Oldrich Lipsky
Oldrich Lipsky
(1924-1986)
  
1 Werk

Elite Zexer
Elite Zexer
(* 1980)
  
2 Werke

Maximilian Erlenwein
Maximilian Erlenwein
(* 1975)
  
2 Werke

Chris Nahon
Chris Nahon
(* 1968)
  
2 Werke



Ticker


Die Nacht der Jäger
Die Nacht der Jäger
(Kjell Sundvall)
     
stimmige Kriminalgeschichte, typisch schwedisch in seiner sehr ruhigen und trockenen Erzählweise, dabei aber längst nicht so dröge wie manch andere Kriminalfilme aus dem Norden

Das tapfere Schneiderlein
Das tapfere Schneiderlein
(Helmut Spieß)
     
Das Schneiderlein nimmt in diesem frühsozialistischen Film den Weg vom unterdrückten Angestellten zum Befreier des vom König unterdrückten Volkes, auch einen Nebenbuhler und eine völkische Alternative zur schnippischen Prinzessin hat man dem Märchen spendiert. So wird der im Märchen schon angelegte Standesdünkel DDR-gemäß aufgepeppt. Nicht wirklich daneben, aber für Puristen schwierig.
Die Requisite hat aus heutiger Sicht in ihrer Schrägheit schon Kultcharakter.

Der Hirsch mit dem goldenen Geweih
Der Hirsch mit dem goldenen Geweih
(Alexander Arturowitsch Rou)
     
politisch und historisch aufgeladener, im Handlungsverlauf etwas konfuser, alles in allem, auch dank der witzigen Requisiten, nicht ganz unsympathischer Streifen

The Ballad of Buster Scruggs
The Ballad of Buster Scruggs
(Ethan Coen, Joel Coen)
     
abwechslungsreiche und gut besetzte Ansammlung von Westernkurzfilmen, gute Unterhaltung mit gelegentlichem Tiefgang

Carbone
Carbone
(Olivier Marchal)
     
Wie einen der Strudel des Betrugs bis zum Todesgrund sinken lässt, zeigt Marchal überzeugend, ein Film, der trotz der hohen Betrugssummen ohne genreübliche Übertreibungen und Mätzchen daherkommt und ein helles Licht auf ein dunkles Kapitel europäischen Behördenversagens wirft.

The Beach
The Beach
(Danny Boyle)
     
Sicher nicht Danny Boyles Meisterwerk, aber ein guter Film, um die Heilssehnsucht des jungen Westlers im Alternativtourismus und dessen schwierige Realisierung zu entlarven. Der oft gescholtene DiCaprio spielt meines Erachtens nach eine gute Rolle, auch wenn der dafür vorgesehene Ewan McGregor vielleicht passander gewesen wäre.

Sechs Bären und ein Clown
Sechs Bären und ein Clown
(Oldrich Lipsky)
     
Auch als Erwachsener und auch nach vielen Jahrzehnten ansehbare Filmkomödie.

Bird Box – Schließe deine Augen
Bird Box – Schließe deine Augen
(Susanne Bier)
     
Wie oft in US-amerikanischen Filmproduktionen sind Schauspieler und Technik ohne große Schwächen, allerdings trüben zunehmend logische Schwächen den Sehgenuss beim mitdenkenden Zuschauer, spätestens das kitschige Ende und die Frage, was das Ganze überhaupt soll, gab zumindest mir das Gefühl, auf diesen Film hätte verzichten zu können. Nur für Freunde des Genres oder von Malkovich, der in seiner Rolle noch das Beste vom Ganzen ist.

Sufat Chol
Sufat Chol
(Elite Zexer)
     
Feinfühliges Filmdrama, das in ruhigen Tönen, den Generationen- und Traditionskonflikt einer jungen Frau erzählt.

Stirb langsam
Stirb langsam
(John McTiernan)
     
zu Recht ein Klassiker des Actionfilms

Traffic
Traffic
(Steven Soderbergh)
     
erzählerisch angenehm vielschichtiges Filmdrama mit sehr guten schauspielerischen Leistungen

Die Reifeprüfung
Die Reifeprüfung
(Mike Nichols)
     

Ring
Ring
(Hideo Nakata)
     

Ring
Ring
(Hideo Nakata)
Dialektik des Horrors
Die japanische Originalverfilmung des Horrorklassikers von Kōji Suzuki (1991) setzt bereits ab Sekunde 1 eine eindringliche und systematisch sich entfaltende Motivik, welche aufgrund ihres dialektischen Charakters die Koinzidenz von synthetischer und analytischer Dramatik auf Plotebene (an sich ein Clou!) nicht nur unterstreicht, sondern eigentlich erst erklärt. Dazu gehören unter anderem die zentralen Pole Wasser (Wellen) vs. Land (Materie), Intuition...Weiterlesen


Das Imperium der Wölfe
Das Imperium der Wölfe
(Chris Nahon)
     
Einige stimmungsvolle Bilder, allerdings ziemlich krude Geschichte, die zum Ende hin immer haarsträubender wird. Überflüssig.

Biutiful
Biutiful
(Alejandro González Iñárritu)
     
Von der entfärbten Farbigkeit über die teilweise sehr unmelodische musikalische Untermalung bis hin zur letzten Figur ein kräftiger und in seiner konsequenten Trostlosigkeit kraftraubender Film. Großartig!
Javier Bardem zeitgt wieder einmal sein außerordentliches Können als Charakterdarsteller.

Die Schlösser aus Sand
Die Schlösser aus Sand
(Olivier Jahan)
Die Kraft der Vergangenheit
Nach dem Tod ihres Vaters sucht Éléonore Hilfe bei ihrem Ex-Freund Samuel. Dieser hat zwar mit Julie eine neue Freundin an seiner Seite, jedoch die Trennung und die vorausgehende Affäre von Éléonore mit einem Musiker nicht verwunden. So stellt ihre Bitte, sie in die Bretagne zu fahren und dort ein Wochendende zu verbringen, um das Haus des Vaters zu verkaufen, eine große emotionale Herausforderung dar. Anfangs noch sehr auf Abgrenzung aus, rückt...Weiterlesen


Die Schlösser aus Sand
Die Schlösser aus Sand
(Olivier Jahan)
     
unaufgeregt und unspektakulär, zugleich charmant, einfühlsam und mit Witz, wieder einmal bereichert französische Filmkunst

Alien: Covenant
Alien: Covenant
(Ridley Scott)
     
Der Film ist in seiner Grundhandlung wesentlich klarer als sein Vorgänger, ohne zahlreiche logische Pannen, auf deren Vermeidung anscheinend bei 111 Millionen Produktionskosten kein Wert gelegt wird, kommt er gleichwohl auch nicht aus.
Der Film scheint mir zwar besser als Prometheus, doch bietet er im Grunde genommen einerseits zu wenig Substanz, um sich an ihm philosophisch zu reiben, andererseits ist er zu konventionell dem Horrorgenre verpflichtet, um wirklich als etwas Besonderes eingestuft zu werden.

Prometheus
Prometheus
(Ridley Scott)
     
Bildgewaltig, Figuren und Handlung aber (fast genretypisch) einerseits blutleer, anderseits überladen. Wo das Enigmatische wohl bezaubern sollte, belasten die vielen Unklarheiten und logischen Stolpersteine nur den Schaugenuss. Schade.