Übersicht


Epoche : Realismus
Tätigkeit : Autor
Werke erschienen auf : Deutsch
 
Besondere Liste : 50 Klassiker - Deutsche Schriftsteller, Meyers Kleines Lexikon - Literatur
 


Kurzbeschreibung


Theodor Fontane ist ein Autor. Er wurde 1819 in Neuruppin geboren. Bekannte Werke sind u.a. »Effi Briest«, »Irrungen, Wirrungen« und »Der Stechlin«.Er hat Texte übersetzt von William Shakespeare.

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- Sohn eines Apothekers
- 1827 Umzug nach Swinemünde
- 1827 Besuch der Stadtschule in Swinemünde
- 1827-1832 Privatunterricht beim Vater und Hauslehrern
- 1832-1833 Besuch des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Neuruppin
- 1833 Eintritt in die Friedrichrichswerdersche Gewerbeschule K. F. Kloedens
- 1834 Umzug zu seinem Onkel
- 1836 Abgang von der Gewerbeschule
- 1836-1840 Ausbildung in der Apotheke "Zum weißen Schwan"
- 1840 Abschluss als Apothekergehilfe
- 1840 Anstellung in der Apotheke Dr. Kannenberg in Burg bei Magdeburg
- 1840 Rückkehr nach Berlin
- 1841 schwere Erkrankung an Typhus
- 1841 Beitritt in den "Herwegh-Klub" (demokratische burschenschaftliche Vereinigung)
- 1841 Anstellung in der Apotheke "Zum weißen Hirsch" in Leipzig
- 1842 Erkrankung an rheumatischen Fieber
- 1842 Beendigung des Arbeitsverhältnisses
- 1842 Arbeit im Krankenlager seines Onkels
- 1842-1843 Anstellung in der Salomonis-Apotheke in Dresden
- 1843-1844 Defektar in der Apotheke Letschin
- 1844-1845 freiwilliger Dienst im Gardegrenadierregiment
- 1844 Reise nach London
- 1844 Aufnahme in den Dichterverein "Der Tunnel über der Spree"
- 1845 Rezeptar in Letschin
- 1845 Anstellung in der "Polnischen Apotheke"
- 1845 Verlobung mit Emilie Rouanet Kummer
- 1846 Beendigung der Anstellung in Letschin
- 1846-1847 Vorbereitung auf das pharmazeutische Staatsexamen in Letschin und Berliner Laboratorium
- 1847 Staatsexamen und Approbation "Apotheker erster Klasse"
- 1847 Anstellung in der Apotheke "Zum schwarzen Adler"
- 1848 Teilnahme an den Straßenkämpfen in Berlin
- 1848 Kündigung in der Apotheke
- 1848 Ausbilder im Krankenhaus Bethanien
- 1849 Entlassung
- 1849 freier Schriftsteller
- 1850 Reise nach Schleswig-Holstein, Beitritt in die Befreiungsarmee
- 1850 Rückkehr nach Berlin
- 1850 Anstellung als Lektor im "Literarischen Kabinett"
- 1850 Heirat mit Emilie Rouanet-Kummer
- 1851 Geburt seines Sohnes George Emile
- 1851 Anstellung in der "Zentralstelle für Presseangelegenheiten" der preußischen Regierung
- 1852 Reise nach London
- 1852 Korrespondent für das preußische Ministerium, Reporter, Deutschlehrer für Engländer
- 1852 Geburt seines Sohnes Rudolf, stirbt nach 14 Tagen
- 1852 Privatunterricht in Berlin
- Literaturkritiker und -theoretiker
- 1853 Geburt seines Sohnes Peter Paul
- 1854 Tod von Peter Paul
- 1855 Geburt seines Sohnes Ulrich, stirbt wenige Tage darauf
- 1855 Leitung einer "Deutschen-Englischen-Pressekorrespondenz"
- 1856 Einstellung der Korrespondenz
- 1856 Presse-Agent in London
- 1856 Geburt seines Sohnes Theodor
- 1857 Festanstellung, Übersiedlung von Emilie und den zwei Söhnen nach London
- 1858 Reise nach Schottland
- 1858 Kündigung seiner Anstellung
- 1859 Rückkehr nach Berlin
- 1859 Reise nach München
- 1860 Geburt seiner Tochter Martha
- 1860 Eintritt in die Kreuz-Zeitung
- 1864 Geburt seines Sohnes Friedrich
- 1865 Austritt aus dem Dichterverein "Tunnel"
- 1865 Familienreise an den Rhein und die Schweiz
- 1867 Familienreise durch Thüringen
- 1869 Kündigung der Kreuz-Zeitung
- 1870 Theaterkritiker
- 1870 Abreise zum Kriegsschauplatz für den Deckerschen Verlag
- 1870 Festnahme als preußischer Spion
- 1870 Entlassung aus Kriegsgefangenschaft und Rückkehr nach Berlin
- 1871 Reise durch Frankreich
- 1874 Reise durch Italien
- 1875 Reise durch die Schweiz und Oberitalien
- 1876 Anstellung als ständiger Sekretär der Akademie der Künste Berlin
- 1876 Rücktritt aus der Akademie der Künste
- 1877-1881 einige Studienreisen, größtenteils seines Aufenthaltes in Wernigerode
- 1881-1887 Studienreisen durch Deutschland
- 1887 Tod seines Sohnes George
- 1888-1889 Reise nach Kissingen und Bayreuth
- 1890-1892 Aufenthalt in Kissingen
- 1892 erneut schwere Erkrankung, zu einer Grippe kommen noch Depressionen, bis zum Nervenzusammenbruch
- 1892 Kur in Zillerthal-Erdmannsdorf (Riesengebirge), jedoch ohne Erfolg
- 1893 Kur in Karlsbad
- 1893 Ehrendoktor der Philosophischen Fakultät der Berliner Universität
- 1896-1897 erneute Kur in Karlsbad
- 1898 Kur in Dresden
- 1898 Beisetzung auf dem Friedhof der Französischen Reformierten Gemeinde in Berlin


JahrTitelGenre
John Maynard Gedicht
Gedichte Gedichtsammlung
Die Brück' am Tay Gedicht
Briefe Briefsammlung
Barbara Allen Gedicht
Archibald Douglas Gedicht
1839 Geschwisterliebe Erzählung
1860 Jenseit des Tweed Reiseliteratur
1862 Die Grafschaft Ruppin Reiseliteratur
1862 Wanderungen durch die Mark Brandenburg Reiseliteratur
1863 Das Oderland Reiseliteratur
1873 Havelland Reiseliteratur
1878 Vor dem Sturm Roman Historische Literatur
1879 Grete Minde Erzählung
1881 Ellernklipp Roman
1882 L'Adultera Roman
1882 Spreeland Reiseliteratur
1883 Schach von Wuthenow Erzählung
1885 Unterm Birnbaum Erzählung Krimi
1887 Cecile Roman
1888 Irrungen, Wirrungen Roman Zeitroman
1889 Fünf Schlösser Reiseliteratur
1890 Stine Roman
1892 Frau Jenny Treibel Roman
1892 Unwiederbringlich Roman
1893 Meine Kinderjahre Roman
1895 Effi Briest Roman
1896 Die Poggenpuhls Roman
1897 Der Stechlin Roman
1906 Mathilde Möhring Roman



1842    William Shakespeare    Hamlet       Theaterstück


5 von 7    Zur Liste

Der Stechlin
Der Stechlin
(Rolf Hädrich)

Die Poggenpuhls
Die Poggenpuhls
(Karin Hercher)

Effi Briest
Effi Briest
(Rainer Werner Fassbinder)
Filmdrama
1 Kurzkritik

Rosen im Herbst
Rosen im Herbst
(Rudolf Jugert)

Unterm Birnbaum
Unterm Birnbaum
(Ralf Kirsten)
Filmdrama
1 Kurzkritik



5 von 10    Zur Liste

Effi Briest
Effi Briest
(Heinz-Günter Stamm)

Effi Briest
Effi Briest
(Rudolf Noelte)

Effi Briest
Effi Briest
(Dirk Schwibbert, Udo Samel)

Geschwisterliebe
Geschwisterliebe
(Viktor Neumann, Stefanie Lazai)

Unterm Birnbaum
Unterm Birnbaum
(Fränze Roloff)



5 von 24    Zur Liste

»Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.«


»Das, was wir ein böses Gewissen nennen, ist immer ein gutes Gewissen. Es ist das Gute, was sich bei uns erhebt und uns bei uns selber verklagt.«
Stichworte: Gewissen


»Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand.«
Stichworte: Revolutionär


»Es ist nicht alles Schwindel, aber das meiste.«
Stichworte: Schwindel


»Jedem Besiegten wird es schwer, den Grund seiner Niederlage an der einzig richtigen Stelle, nämlich in sich selbst zu suchen.«
Stichworte: Sieg





Bekannt durch: natürlich die Schule
Lese ich, um: Was auch kommen mag, Fontane hat mich noch nie enttäuscht, egal wie viele schlechte Bücher ich davor gelesen hatte, er bringt mir den Glauben an gute Literatur zurück.
Ein Garant für Lesegenuss.
Freier Text: Es gibt viele, die ihn hassen, weil sie ihn in der Schule lesen mussten, aber einfach mal über den eigenen Schatten springen und mit jetzigem hoffentlich erweiterten persönlichen Maßstab sehen.



Tobias Krejtschi   (1 Illustration)
Max Liebermann   (1 Illustration)



Linktipp: »Berlin« als Sterbeort haben auch