Übersicht


Tätigkeit : Philosoph, Soziologe, Autor
Mitglied : Frankfurter Schule
Werke erschienen auf : Deutsch

Kurzbeschreibung


Theodor W. Adorno war ein Philosoph, Soziologe und Autor. Er wurde 1903 in Frankfurt am Main geboren und verstarb 1969 in Visp. Bekannte Werke sind u.a. »Minima Moralia«, »Ob nach Auschwitz sich noch leben lasse« und »Erziehung zur Mündigkeit«.

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Preisträger


Literaturpreise
1959    Deutscher Kritikerpreis   


Biographie


- Sohn eines Weinhändlers und der itallienischen Sängerin Maria Calvelli-Adorno
- drei Jahre Volksschule
- Besuch des Kaiser Wilhelm-Gymnasiums
- 1921 Abitur
- 1921-1923 Studium Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musiktheorie in Frankfurt/Main
- Musikkritiker
- 1924 Promotion
- 1925-1926 Studium der Musiktheorie und Kompositionslehre, lebte zeitweise in Wien
- 1927 Einreichung der Habilitationsschrift
- 1927-1934 lebte er abwechselnd in Frankfurt und Berlin
- 1928 Rückziehung der Habilitationsschrift
- 1929-1930 Redakteur der Kulturzeitschrift "Anbruch"
- 1931 Habilitation für Philosophie bei Paul Tillich
- 1931-1933 Dozent für Philosophie
- 1933 Entzug der Lehrbefugnis
- 1934 Emigration nach Oxford, Dozent am Merton College
- 1937 Heirat mit Magarete "Gretel" Karplus, kinderlos
- 1938 Emigration in die USA, Mitglied im Institut ür Sozialforschung, später amerikanische Staatsbürgerschaft
- 1942-1944 Übersiedlung nach Kalifornioen
- 1944-1949 Leitung des Projekts "Research on Social Discrimination"
- 1949 Rückkehr nach Deutschland
- Professur für Sozialphilosophie an der Uni Frankfurt
- 1952-1953 Leitung der Hacker-Foundation in Beverly Hills, um Staatsbürgerschaft nicht zu verlieren
- 1958 Leitung des Instituts für Sozialforschung in Franfurt/Main
- stirbt während eines Urlaubaufenthaltes in Wallis (Schweiz) an einem Herzinfarkt
- Grabstätte auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main

Bibliografie


JahrTitelGenre
Versuch, das Endspiel zu verstehen Essay
Philosophische Terminologie
1950 Minima Moralia
1962 Einleitung in die Musiksoziologie
1963 Der getreue Korrepetitor
1964 Jargon der Eigentlichkeit Essay
1970 Ästhetische Theorie
1971 Erziehung zur Mündigkeit
1997 Ob nach Auschwitz sich noch leben lasse Essay
2005 Traumprotokolle



  


Produktbeiträge


1973    Studien zur Philosophie Walter Benjamins (Rolf Tiedemann )    Vorwort
1976    Soziologie und Philosophie (Emile Durkheim )    Einleitung


1 Treffer

»Der Deutsche ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben.«
Stichworte: Lüge




Fragebogen


Bekannt durch: einen Freund
Lese ich, um: in einen Sprachrausch zu verfallen


Links


Theodor W. Adorno im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek



Linktipp: »1969« als Todesjahr haben auch