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Person


Frank, Leonhard

Leonhard Frank

 



Übersicht


Tätigkeit : Autor
Werke erschienen auf : Deutsch
 
 
 


Kurzbeschreibung


Leonhard Frank ist ein Autor. Er wurde 1882 in Würzburg geboren. Bekannte Werke sind u.a. »Die Jünger Jesu«, »Absturz« und »Ruth«.

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- viertes Kind des Schreinergesellen Johann Frank und Marie, geborene Bach
- aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen
- Besuch der Volksschule
- Schlosserlehre bei einem Fahrradmechaniker
- kurze Tätigkeit als Labordiener am Würzburger Juliusspital
- ab 1905 Malereistudium an der Kunstakademie in München
- Kontakte zur Schwabinger Bohème-Szene im Umfeld von Otto Gross
- Besucher des Monte Verità von Ascona
- zeitweises Wohnen bei Johannes R. Becher in der Bad Uracher Künstlerkolonie
- 1910 Übersiedlung nach Berlin
- Kennenlernen seiner zukünftigen Ehefrau Luise Elisabeth Erdelyi
- 1915 Heirat
- Aufenthalt im Umfeld der sogenannten Neopathetiker (dazu zählten Kurt Hiller, Georg Heym und Jakob van Hoddis)
- Emigration in die Schweiz wegen einer Ohrfeige die er Felix Stössinger gab
- nach 1918 Beteiligung an der Münchner Räterepublik
- zeitweiliges Mitglied im Vollzugsausschuss des Arbeiter- und Soldatenrates
- 1919 Niederschlagung der Rätebewegung, Verwundung Franks
- Rückkehr nach Berlin
- zwischenzeitlich lebte er in Würzburg, München und Wien
- 1923 Tod seiner ersten Frau
- er verkehrte im kulturellen Milieu Berlins, so etwa im Künstlerlokal Schwannecke und Schlichter
- Engagement im oppositionellen Schriftstellerzirkel "Gruppe 1925"
- 1928 Wahl in die Preußische Akademie der Künste zu Berlin
- 1929 zweite Heirat, mit Elena Maqenne Penswehr
- 1929 Geburt seines Sohnes Andreas
- bis 1933 Tätigkeit als freier Schriftsteller in Berlin
- Emigration über Zürich und London nach Paris
- 1934 Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft
- 1936 Reise mit Thomas Mann nach Wien, Anlass war der 80. Geburtstag Sigmund Freuds
- 1939 Internierung durch die französischen Behörden
- zwischenzeitliche Freilassung und erneute Internierung
- Flucht aus Audierne bei Quimper, zu Fuß, per Fahrrad und Zug
- Unterstützung erhielt er von seiner Geliebten Maria Meinen
- 1940 Flucht in die USA
- Drehbuchautor bei Warner Brothers in Hollywood
- 1945 Umzug nach New York
- 1950 Rückkehr nach Deutschland
- Überwachung durch das FBI
- Niederlassen in München
- Mitglied der Deutschen Akademie der Schönen Künste und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Anschluss an den literarischen Tukan-Kreis
- 1952 dritte Heirat
- Begräbnis auf dem Nordfriedhof in München


JahrTitelGenre
1917 Der Vater Erzählung
1925 Im letzten Wagen Erzählung
1929 Absturz Erzählung
1929 Karl und Anna Theaterstück
1949 Die Jünger Jesu Roman
1962 Ruth Theaterstück



Leonhard Frank im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek



Linktipp: »München« als Sterbeort haben auch