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Beruf : Arzt, Psychoanalytiker, Autor

Kurzbeschreibung


Alexander Mitscherlich war ein Arzt, Psychoanalytiker und Autor. Er wurde 1908 in München geboren und verstarb 1982 in Frankfurt am Main.

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Biographie


- eigentlich Alexander Habord Mitscherlich
- Sohn des Chemikers Harbord Mitscherlich und seiner Frau Clara
- Studium in Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München
- Abbruch des Studiums
- Umzug nach Berlin
- Heirat mit Melitta Behr
- 1932 Geburt seiner Tochter Monika
- 1933 Inhaftierung durch die 1935 Emigration in die Schweiz
- Scheidung von Melitta
- Medizinstudium
- 1937 Reise nach Nürnberg, acht Monate Haft
- Weiterführung seines Medizinstudiums in Nürnberg
- 1938 Heirat mit Georgia Wiedemann
- 1939 Staatsexamen
- 1941 Promotion in Heidelberg
- Arbeit als Neurologe in der Klinik von Viktor von Weizsäcker
- 1942 Geburt seines Sohnes Thomas
- Scheidung von Georgia
- 1949 Geburt seines Sohnes (Mutter Magarete)
- 1955 Heirat mit Magarete Nielsen
- 1960 Gründung des Siegfried-Freud-Intitutes
- 1960-1976 Leitung des Siegfried-Freud-Institutes
- 1961 Mitbegründer der Humanistischen Union
- 1967 Umzug der Familie nach Frankfurt am Main
- 1973-1976 Professor an der Universität in Frankfurt
- Beisetzung auf dem Frankfurter Haupffriedhof

Weiteres


- Enkel des Chemikers Alexander Mitscherlich

Bibliografie


JahrTitelGenre   
1946 Freiheit und Unfreiheit in der Krankheit Sachbuch
1947 Das Diktat der Menschenverachtung
1963 Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft Sachbuch
1967 Die Unfähigkeit zu trauern Sachbuch
1968 Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität Essay
1968 Aggression und Anpassung Essay
1969 Thesen über Grausamkeit Essay
1969 Aggression Essay
1970 Versuch, die Welt besser zu bestehen
1978 Das Ich und die Vielen Sachbuch


Produktbeiträge


1989 Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse / Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (Sigmund Freud ) Einleitung


1 Treffer

»Zu viel Freizeit kann dazu führen, dass die Menschen in Zukunft dazu übergehen, das zu tun, was sie schon immer getan haben, nämlich sich gegenseitig umzubringen«




Links


Alexander Mitscherlich im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek



Linktipp: »1982« als Todesjahr haben auch