Buch


Amerika im Kalten Bürgerkrieg

Amerika im Kalten Bürgerkrieg

- Wie ein Land seine Mitte verliert -

Torben Luetjen

 



Übersicht


Verlag : wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Sprache : Deutsch
Erschienen : 03. 2020
Seiten : 208
Höhe : 215 mm
Breite : 135 mm
ISBN : 9783806240764
Einband : Gebunden mit Schutzumschlag
 
 
 


Stichworte aus dem enthaltenen Werk


Thema : Polarisierung, Gegenwartsdiagnose
Ort : USA


Enthaltene Werke


Autor    Text      
Torben Luetjen    Amerika im kalten Bürgerkrieg      



Torben Lütjen (geb. 1974) hat Politikwissenschaft in Göttingen, Caen und Berkeley studiert. 2015 bis 2016 arbeitete er als Direktor des Instituts für Demokratieforschung an der Universität Göttingen, seit 2017 lehrt er als Professor of European Studies and Political Science an der Vanderbilt University in den USA. USA-Spezialist Torben Lütjen schreibt regelmäßig in FAZ, ZEIT, Spiegel, taz. Buchveröffentlichungen: Frank Walter Steinmeier: Die Biografie; Partei der Extreme: Die Republikaner; Die Politik der Echokammer: Wisconsin und die Ideologische Polarisierung der USA


Die USA, ein Land ohne Einheit: Wie gefährdet ist die Demokratie in Amerika? Einst galten die USA als Musterbeispiel eines stabilen demokratischen Staates. Mit den Republikanern und den Demokraten gab es zwei unideologische Parteien mit moderaten Politikern. Heute gibt es Donald Trump. Warum wurde Trump gewählt? Was sind die Gründe für die tiefe Spaltung des Landes, das früher einmal als Heimat des Pragmatismus galt, und das sich, anders als Europa, stets von gefährlichen Utopien ferngehalten hat? Torben Lütjen bietet in seinem Sachbuch eine messerscharfe Analyse der Entzweiung Amerikas: Ist Donald Trump die Ursache oder das Symptom? Wie Amerikas Konsens zerbrach und die Polarisierung begann Eine Nation lebt sich auseinander: Ideologie im postfaktischen Zeitalter und der Verlust der Mitte Der Terror der Authentizität: über die tiefen Wurzeln des Populismus in der amerikanischen Kultur Von Bill Clinton zu Bernie Sanders, von Sarah Palin zu Donald Trump: Analyse der aktuellen Geschichte der USA und Bericht aus dem Innern Amerikas Wie aus politischen Gegnern Feinde wurden: Ein Lehrstück für die Demokratien der Welt? Wer von Europa auf die USA blickt, fragt sich schnell, ob ein Präsident wie Trump bei uns möglich wäre. Torben Lütjen beschreibt deutlich, wie die Zuwächse an individueller Freiheit dazu geführt haben, dass sich Amerikaner in ideologischen Echokammern eingerichtet und die Zugbrücke zur Gegenseite hochgezogen haben. Finden ähnliche Spaltungsprozesse auch bei uns statt? Ist unsere Demokratie dem gewachsen? "Amerika im Kalten Bürgerkrieg. Wie ein Land seine Mitte verliert." zeigt, wie die Welt nach Trump aussehen könnte!


Prolog: Mein Jahr mit Donald 7

KAPITEL 1
Zeiten des Aufruhrs: Wie Amerikas Konsens
zerbrach und das Zeitalter der Polarisierung begann 17

KAPITEL 2
Fragment Amerika: Wie eine Nation sich auseinanderlebt 41

KAPITEL 3
Der Terror der Authentizität: Trump und die populistische Entfesselung 71

KAPITEL 4
Die Imitation des Feindes: Über die Radikalisierung der amerikanischen Linken 109

KAPITEL 5
Herrschaft der Ungleichzeitigkeit: Trump, die Geschichte und die amerikanische Demokratie 151

Anhang 196

Danksagung 197

Anmerkungen 198
Literaturverzeichnis/Online-Quellen 212


»Der Politikwissenschaftler Torben Lütjen hat in seinem jüngst erschienenen prägnanten Buch Amerika im Kalten Bürgerkrieg eine sehr grundsätzliche Erklärung der zunehmenden Spaltung des Landes angeboten.« Adam Soboczynski, DIE ZEIT
»Lütjen nimmt sich Zeit für eine kluge, klare und kenntnisreiche Analyse der Amerikaner, verständlich, flüssig und kurzweilig geschrieben.« Süddeutsche Zeitung

»Hell und klarsichtig analysiert er den Zustand der amerikanischen Gesellschaft, führt die großen Konflikte auf ihre Wurzeln zurück, räumt nebenbei mit manchen Legenden auf«. MDR Kultur
»Sein Buch „Amerika im kalten Bürgerkrieg - wie ein Land seine Mitte verliert“ (erschienen im wbg Theiss Verlag) ist eines der besten Veröffentlichungen seit langer Zeit über den Zustand der USA.« Kölner Stadt-Anzeiger