Buch


Der nasse Tod

Der nasse Tod

- Roman über meinen Vater -

Kenzaburô Ôe

 



Übersicht


Verlag : S. Fischer Verlag
Sprache : Deutsch
Erschienen : 26. 09. 2018
Seiten : 432
Höhe : 209 mm
Breite : 132 mm
Gewicht : 531 g
Dicke : 34 mm
ISBN : 9783103972184
Einband : Gebunden
 
 
 



Kenzaburô ÔeKenzaburô Ôe, geboren 1935 auf der Insel Shikoku, Romanistik-Studium an der Tokyo University mit einer Abschlussarbeit über Sartre. Er schrieb Essays, Geschichten und Romane. Mit 23 Jahren erhielt Ôe den renommierten Akutagawa-Preis, es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen – darunter 1994 der Nobelpreis für Literatur. Ôe lebt in Tokio. Zuletzt ist von ihm der Roman »Licht scheint auf mein Dach« erschienen.Nora BierichNora Bierich, 1958 geboren, hat Philosophie und Japanologie studiert, übersetzt aus dem Japanischen und lebt in Berlin.


Der neue Roman des japanischen Nobelpreisträgers

Ein großes Lebensrätsel treibt Kenzaburô Ôe seit Jahrzehnten um: der mysteriöse Tod seines Vaters, der im Sommer 1945 während eines mächtigen Sturms in ein Boot stieg und im Fluss unter ungeklärten Umständen umkam. In seinem Roman schickt Ôe sein Alter Ego, den Schriftsteller Kogito Choko, in sein japanisches Heimatdorf. In einem geheimnisvollen roten Lederkoffer lagern Dokumente, die ihm dabei helfen sollen, die Geschichte des Vaters zu verstehen und endlich aufzuschreiben. »Der nasse Tod« ist ein meditativer Roman über die Beziehung zum Vater, über sein Vermächtnis, über Sterblichkeit und Erinnerung – und darüber, wie das Geschichtenerzählen heilen kann.


Ein überaus komplexes und nicht leicht zu konsumierendes Spätwerk von tiefer Symbolik und Selbstironie.Warum also sollen wir Oe […] lesen? Warum gerade diesen Roman, der so anders ist als seine sonstigen Werke? Weil Oe aufrichtig, ernsthaft und klug schreibtDieses Buch-im-Buch-Projekt ist durchkomponiert von A bis Z und liefert eine kritische Lebensbilanz aus der subtil arrangierten Außenperspektive.Im wunderbar abgründigen Alterswerk des japanischen Literaturnobelpreisträgers Kenzaburo Ôe kann man sich träumend verlieren und dabei etwas über sich selbst lernen.Wenn man sich darauf einlässt, dann merkt man, wie kunstvoll Kenzaburo Ôe seinen Abschied vom Roman hier zelebriert.ein grandioses Alterswerk