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Zitate - Autor - Publilius Syrus - (26)



                

»Wer eine Missetat im Sinn hat, findet überall einen Vorwand.«
(Male facere qui vult, nusquam non causam invenit.)


»Zu oft beleidigte Geduld wird Wut.«
(Furor fit laesa saepius patientia.)
Stichworte: Wut, Geduld


»Das Balsam für ein Unrecht heißt Vergessen.«
(Iniuram remedium est oblivio.)
Stichworte: Unrecht, Vergessen


»Das Schuldbewusstsein ist der Zunge Zügel.«
(Frenos imponit linguae conscientia.)
Stichworte: Schuld


»Der Armut fehlt vieles, der Habsucht alles.«
(Desunt inopiae multa, avaritiae omnia.)
Stichworte: Habsucht, Armut


»Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit.«
Stichworte: Gewohnheit


»Du stirbst so oft, wie Dir Freunde sterben.«
(Homo totiens moritur, quotiens amittit suos.)
Stichworte: Freundschaft, Tod


»Durch schlechtes Regieren geht auch das größte Reich verloren.«
(Male imperando summum imperium amittitur.)


»Ein Tag lehrt den anderen.«
(Dies diem docet.)
Stichworte: Erfahrung


»Einem Zornigen die Waffen entreißen, nicht sie ihm geben, das ist richtig.«
(Eripere telum, non dare irato decet.)
Stichworte: Zorn


»Es gesteht sein Vergehen, wer vor dem Richter flieht.«
(Fatetur facinus, qui iudicium fugit.)
Stichworte: Flucht, Prozess


»Gefahr kommt schneller heran, wenn man sie verachtet.«
(Citius venit periculum, cum contemnitur)
Stichworte: Gefahr, Ignoranz


»Gewinn kann es nur zu Lasten eines andern geben.«
(Lucrum sine damno alterius esse non potest.)
Stichworte: Gewinn


»Gewohnheit ist die drückendste Tyrannin.«
(Gravissimum est imperium consuetudinis.)
Stichworte: Gewohnheit


»Lieben und dabei vernünftig bleiben ist kaum einem Gotte möglich.«
(Amare et sapere vix deo conceditur.)
Stichworte: Liebe, Vernunft


»Niemand hat eine gute Stunde, die nicht für einen anderen schlimm wäre.«
(Bona nemini hora est, ut non alicui sit mala.)


»O Leben, lang dem Unglücklichen, kurz dem Glücklichen.«
(O vita, misero longa, felici brevis!)


»Ob es der Geizige hat, ob nicht, es fehlt ihm.«
(Tam deest avaro, quod habet, quam quod non habet.)
Stichworte: Geiz


»Was einen treffen kann, kann jeden treffen.«
(Cuivis potest accidere, quod cuiquam potest.)


»Was man nicht ändern kann, ertrage man klaglos.«
(Feras, non culpes, quod mutari non potest.)
Stichworte: Zwang


»Was man nicht wiedergeben kann, leiht nur ein Dieb.«
(Fraus est accipere, quod non possis reddere.)
Stichworte: Dieb


»Wem mehr erlaubt ist, als recht ist, der will auch mehr, als recht ist.«
(Cui plus licet, quam par est, plus vult, quam licet.)
Stichworte: Privilegien


»Wen viele fürchten, der muss viele fürchten.«
(Multos timere debet, quem multi timent.)
Stichworte: Furcht, Bedrohung


»Wenn du nicht oftmals zürnen willst, zürn einmal!«
(Cui nolis saepe irasci, irasceris semel!)
Stichworte: Zorn


»Wer ein Vergehen nicht sehen will, reizt zu neuem.«
(Invitat culpam, qui peccatum praeterit.)


»Wer sich selbst lobt, wird rasch einen Spötter finden.«
(Qui se ipse laudat, cito derisorem inveniet.)
Stichworte: Eigenlob, Spott


 
Publilius Syrus
Publilius Syrus
(* 100 v. Chr.)



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