Zitate - Autor - Marie von Ebner-Eschenbach - (35)



                

»Das Urteil auch des weisesten Elefanten gilt einem Eselchen lange nicht so viel wie das Urteil eines andern Eselchens.«


»An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.«

»Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.«


»Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht.«
Stichworte: Recht


»Der Winter lächelt, wenn der Herbst vom Sterben spricht.«
Stichworte: Herbst, Winter


»Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.«
Stichworte: Gelassenheit


»Die glücklichen Pessimisten! Welche Freude empfinden sie, so oft sie bewiesen haben, dass es keine Freude gibt.«
Stichworte: Pessimist


»Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann.«


»Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.«
Stichworte: Liebe


»Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.«


»Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt.«


»Ein großes Können - ein großes Genießen.«


»Ein Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.«


»Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.«
Stichworte: Frieden


»Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.«


»Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.«
Stichworte: Gedanken


»Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.«
Stichworte: Unglück


»Je mehr du dich selbst liebst, desto mehr bist du dein eigener Feind.«


»Je ungebildeter ein Mensch, desto schneller ist er mit einer Ausrede fertig.«
Stichworte: Bildung, Ausrede


»Jung sein ist schön, alt sein ist bequem.«
Stichworte: Jugend, Alter


»Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.«
Stichworte: Liebe


»Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.«

»Man muß sein Glück teilen, um es zu multiplizieren.«
Stichworte: Glück


»Nichts ist schwerer, als den gelten zu lassen, der uns nicht gelten läßt.«
Stichworte: Geltung


»So mancher glaubt ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.«


»So weit deine Selbstbeherrschung geht, so weit geht deine Freiheit.«

»Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.«
Stichworte: Mode


»Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.«
Stichworte: Trost, Besuch


»Überlege wohl, bevor du dich der Einsamkeit ergibst, ob du auch für dich selbst ein heilsamer Umgang bist.«
Stichworte: Einsamkeit


»Vernunft kann niemand annehmen, der nicht schon welche hat.«
Stichworte: Vernunft


»Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer, Kraft.«
Stichworte: Geduld


»Wer nichts weiß, muss alles glauben.«
Stichworte: Wissen, Glaube


»Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, dass niemand einstimmt.«


»Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.«
Stichworte: Freundschaft


»Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft.«
Stichworte: Willenskraft


 



Zitate aus Werken von Marie von Ebner-Eschenbach





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