Zitate - Thema - Leben - (38)



                

»Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muß man es aber vorwärts.«
Stichworte: Leben


»Die Wahrheit ist: das Leben ist entzückend, schrecklich, charmant, grauenvoll, süß, bitter, und das ist alles.«
Stichworte: Leben


»Leben bedeutet ständiges Risiko, und wer das nicht akzeptiert, wird die Herausforderungen des Lebens niemals meistern können.«

»Leben ist die Kunst, taugliche Schlußfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.«
Stichworte: Leben


»... des Menschen Leben gleicht dem Morgentau, gleicht einem Blitz.«
Stichworte: Leben


»Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.«
Stichworte: Leben


»Das ganze Leben ist der Versuch, es zu behalten.«
Stichworte: Leben


»Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlicher Entdeckungen.«
Stichworte: Leben


»Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben; wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein.«

»Das Leben ist ein stetiger Übergang von Bedürfnis zur Befriedigung und von dieser zum neuen Bedürfnis. Geht dieser Übergang rasch vonstatten, so nennen wir es Glück, geht es langsam, leiden.«

»Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.«

»Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.«

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.«
Stichworte: Leben


»Das Leben ist weder einfach noch verzwickt, weder klar noch dunkel, weder widerspruchsvoll noch zusammenhängend. Das Leben ist. Die Sprache allein ordnet oder verwirrt es, erhellt oder verdunkelt es, zerstreut oder vereinigt es.«

»Das Leben kann, je nachdem, wie wir es leben, kurz oder lang sein.«

»Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.«
Stichworte: Leben


»Das Leben, mit seinen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und jährlichen, kleinen, größern und großen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daß es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen können und sich überreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glücklich zu seyn.«
(Zweiter Band, Kapitel 46)

»Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!«
Stichworte: Leben


»Denn alle Menschen haben immer genaue Vorstellungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.«

»Der Durchschnittsmensch, der nicht weiß, was er mit diesem Leben anfangen soll, wünscht sich ein anderes, das ewig.«
Stichworte: Leben


»Erlösung aber ist die Erkenntnis der Sinnlosigkeit allen Lebens.«
Stichworte: Leben, Sinn


»Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.«
(It's the possibility of having a dream come true that makes life interesting.)
Stichworte: Traum, Leben


»Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?«
Stichworte: Humor, Liebe, Leben


»Ich denke, daß man das Leben mit allem Für und Wider annehmen muß. Das ist das erste Gebot, noch vor den zehn anderen. Alle Ereignisse liegen in Gottes Hand, und wir wissen nicht über ihr morgiges Schicksal, womit ich sagen will, das Leben mit allem Für und Wider anzunehmen bedeutet, auch Unvorhergesehenes anzunehmen. Und ein Kind ist das Unvorhergesehene selbst. Sie wissen nicht, was aus ihm wird, was es bringen kann, und gerade deshalb müssen Sie es annehmen.«

»Im Theater sagt man nur das, was gesagt werden muß, macht man nur das, waas gemacht werden muß. Wohingegen man im Leben dauernd das Verkehrte sagt und alles schiefgeht, immer gibt es Kleinigkeiten, die nicht hinhauen, falsche Töne.«
von: Georges Hyvernaud
Stichworte: Theater, Leben


»Ist das Leben lebenswert? Das ist eine Frage für einen Embryo, nicht für einen Erwachsenen.«
Stichworte: Leben


»Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält, oder ein ganze Reihe von Geschichten.«

»Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.«
Stichworte: Literatur, Leben


»Leben ist Brücken schlagen über Ströme die vergehen.«
Stichworte: Leben


»Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.«
Stichworte: Leben


»Man muss die Musik des Lebens hören, die meisten hören nur die Dissonanzen.«
Stichworte: Leben


»Manchmal glaube ich, die Erinnerung an das Leben bereitet größere Freude als das Leben selbst. Wir können Erinnerungen aussuchen, verdrängen, ausschmücken, neu erschaffen, heraufbeschwören und deuten. Das Leben selbst dagegen ist unvorhersehbar und unbändig.«
(5. Kapitel)
von: Angharad Price
Stichworte: Erinnerung, Leben


»Nihilismus als Verneinung von Geschichte, Wirklichkeit, Lebensbejahung ist eine große Qualität, als Realitätsleugnung schlechthin bedeutet er eine Verringerung des Ichs.«

»Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.«

»Wir erfanden den Raum, um die Zeit totzuschlagen, und die Zeit, um unsere Lebensdauer zu motivieren.«
Stichworte: Zeit, Leben


»Wir wissen zu unserer Lebensgestaltung nur, daß es Mächte gibt, die den Menschen überraschend fruchtbar werden lassen. Wo aber soll man das einzig Richtige, die Wahrheit für jeden Menschen finden?
Wahrheiten kann man nicht durch Beweisketten erschließen, man muß sie erproben. Wenn Apfelsinenbäume in diesem Boden und nicht in jenem gut anwurzeln und reichlich Früchte tragen, dann ist dieser Boden ihre Wahrheit. Wenn ein Glaube, eine Kultur, ein Wertmaßstab, ein Arbeitsplan im Menschen jene Erfüllung, von der wir hier sprechen, auszulösen vermögen, dann ist eben dieser Wertmaßstab, diese Kultur, dieser Arbeitsplan, dieser Glaube die Wahrheit des Menschen. Die Logik? Sie sehe zu, wie sie mit dem Leben fertig wird und von ihm Rechenschaft abzulegen vermag!«
(Que savons-nous, sinon qu'il est des conditions inconnues qui nous fertilisent? Où loge la vérité de l'homme?
La vérité, ce n'est point ce qui se démontre. Si dans ce terrain, et non dans un autre, les orangers développent de solides racines et se chargent de fruits, ce terrain-là c'est la vérité des orangers. Sie cette religion, si cette culture, si cette échelle des valeurs, si cette forme d'activité et non telles autres, favorisent dans l'homme cette plénitude délivrent en lui un grand seigneur qui s'ignorait, c'est que cette échelle des valeurs, cette culture, cette forme d'activité, sont la vérité del'homme. La logique? Qu'elle se débroille pour rendre compte de la vie.)

»Wir wissen, wie man tötet, aber wir haben keine rechte Ahnung davon, wie man lebt.«
(36. Kapitel)
von: Sigitas Parulskis
Stichworte: Leben, Töten


»Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen auch nicht alles Tun und alle Dinge plötzlich jeden Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt.«

 

Thema: Leben


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