Kritikatur - Das Kulturportal

Zitate - Autor - Goethe, Johann Wolfgang von - (53)









»Aber Schöneres ist nicht auf der Welt als Neigung durch Vernunft und Gewissen geleitet.«

»Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluß an.«

»Alles ist aus dem Wasser entsprungen!
Alles wird durch das Wasser erhalten!«
Stichworte: Wasser

»Aufmerksamkeit ist das Leben!«

»Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht.«
Stichworte: Aufrichtigkeit

»Bringst du Geld, so findest du Gnade; sobald es dir mangelt, schließen die Türen sich zu.«
Stichworte: Geld

»Das beste Monument des Menschen aber ist der Mensch.«
Stichworte: Mensch

»Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.«

»Das Spontane ist das Unverdorbene.«
Stichworte: Spontanität

»Das Wort Freiheit klingt so schön, dass man es nicht entbehren könnte, und wenn es einen Irrtum bezeichnete.«
Stichworte: Freiheit

»Das Wort verwundet leichter, als es heilt.«

»Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm!«

»Der Ausgang gibt den Taten ihre Titel.«

»Der Herbst ist immer unsre beste Zeit.«
Stichworte: Herbst

»Der Mensch ist ein beschränktes Wesen,
unsere Beschränkungen zu überdenken, ist der Sonntag gewidmet.«

»Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor.«

»Der Rettende fasst an und klügelt nicht.«

»Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.«

»Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding.«
Stichworte: Seelenruhe

»Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziel kommt.«

»Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben.«

»Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt.«

»Ein edles Beispiel macht die schweren Taten leicht.«

»Ein guter Abend kommt heran,
wenn ich den ganzen Tag getan.«

»Ein irdischer Verlust ist zu bejammern, ein geistiger treibt zu Verzweiflung hin.«
Stichworte: Verlust

»Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt.«

»Es gibt Bücher, die sehr lesenswürdig, aber nicht lesbar sind.«
Stichworte: Buch

»Es hört doch jeder nur, was er versteht.«

»Es schadet nichts, wenn Starke sich verstärken.«

»Frei will ich sein im Denken und im Dichten;
im Handeln schränkt die Welt genug uns ein.«
Stichworte: Freiheit

»Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.«

»Gesetzgeber und Revolutionäre, die Gleichsein und Freiheit zugleich versprechen, sind Phantasten oder Scharlatane.«

»Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.«
Stichworte: Buch

»Glücklich allein ist die Seele, die liebt.«

»Jeder Tag hat seine Plage, und jede Nacht hat ihre Lust.«
Stichworte: Tag, Nacht

»Kühn ist das Mühen, herrlich der Lohn!«

»Mit einem Herren steht es gut, Der, was er befohlen, selber tut.«

»Nichts bleibt weniger verborgen und ungenutzt als zweckmäßige Tätigkeit.«

»Nichts ist auf der Erde ohne Beschwerlichkeit.«
Stichworte: Beschwerlichkeit

»Ohne Aufopferung lässt sich keine Freundschaft denken.«
Stichworte: Freundschaft

»Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.«
Stichworte: Schreiben

»Sich alles gleichzumachen, ist ein großes Prinzip der Natur. Nur verschlingt die größre Kraft die andre.«

»Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.«
Stichworte: Vertrauen

»Tu nur das Rechte in deinen Sachen,
das andre wird sich von selber machen.«

»Welchen Leser ich wünsche? Den unbefangensten, der mich, sich und die Welt vergißt und dem Buche nur lebt.«
Stichworte: Lesen

»Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen.«
Stichworte: Antwort, Frage

»Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, dass sie sich irren.«

»Wenn Gott mich anders gewollt hätte, hätte er mich anders gemacht.«

»Wer dem Publikum hinterherläuft, sieht doch nur dessen Hinterteil.«

»Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.«