Zitate - Autor - Heine, Heinrich - (15)



»Wir wissen, daß ein Glück, das wir der Lüge verdanken, kein wahres Glück ist.«
Stichworte: Lüge, Glück


»Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.«
Stichworte: Leben


»Bis auf den letzten Augenblick spielen wir Komödie mit uns selber.«


»Das Volk im Mittelalter hat immer, wenn es irgendwo große Geistesmacht sah, dergleichen einem Teufelsbündnis zugeschrieben ...«
Stichworte: Aberglaube


»Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.«


»Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.«
Stichworte: Dummheit


»Eine Revolution ist ein Unglück, aber ein noch größeres Unglück ist eine verunglückte Revolution.«
Stichworte: Revolution


»Es gibt Leute, welche den Vogel ganz genau zu kennen glauben, weil sie das Ei gesehen haben, woraus er hervorgekrochen.«


»Es gibt nichts Stilleres als eine geladene Kanone.«


»Gott wird mir verzeihen – es ist ja sein Beruf.«
Stichworte: Gott, Verzeihen


»In der Kunst ist die Form alles, der Stoff gilt nichts.«
Stichworte: Kunst


»Vergnügen ist nichts als ein höchst angenehmer Schmerz.«
Stichworte: Vergnügen, Schmerz


»Weise erdenken die neuen Gedanken, und Narren verbreiten sie.«
Stichworte: Narr, Weiser


»Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.«
Stichworte: Nacktheit, Gleichheit


»Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.«