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Zitate - Werk - Selbstbetrachtungen (Mark Aurel) - (7)





»Alles, was etwas Gemeinsames hat, strebt zum Verwandtem.«
(‹Πάντα› ὅσα κοινοῦ τινος μετέχει πρὸς τὸ ὁμογενὲς σπεύδει.)
Selbstbetrachtungen IX, 9

»Der Tod ist ebenso, wie die Geburt, ein Geheimnis der Natur, hier Verbindung, dort Auflösung derselben Grundstoffe.«
(Ὁ θάνατος τοιοῦτον, οἷον γένεσις, φύσεως μυστήριον' σύγκρισις ἐκ τῶν αὐτῶν στοιχείων, εἰς ταὐτὰ ‹λύσις›.)
Selbstbetrachtungen IV, 5
Stichworte: Tod, Geburt

»Die beste Art, sich zu rächen ist, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.«
(Ἄριστος τρόπος τοῦ ἀμύνεσθαι τὸ μὴ ἐξομοιοῦσθαι.)
Selbstbetrachtungen VI, 6
Stichworte: Rache

»Die Lebenskunst hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein und unerschütterlich fest stehen muß.«
Stichworte: Lebenskunst

»Glücklich sein heißt einen guten Charakter haben.«
Selbstbetrachtungen VII, 17
Stichworte: Glück

»Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, und rings um ihn legen sich die angeschwollenen Gewässer.«
(Ὅμοιον εἶναι τῇ ἄκρᾳ, ᾗ διηνεκῶς τὰ κύματα προσρήσσεται' ἡ δὲ ἕστηκε καὶ περὶ αὐτὴν κοιμίζεται τὰ φλεγμήναντα τοῦ ὕδατος.)
Selbstbetrachtungen, IV, 49
Stichworte: Stärke

»Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst.«
(Ἔθιζε καὶ ὅσα ἀπογινώσκεις.)
Selbstbetrachtungen XII, 6