Hörspiel


Glaube, Liebe, Hoffnung

Glaube, Liebe, Hoffnung

Wolf Euba

 



Übersicht


Stichwort : Literaturbearbeitung
Produktionsfirma : BR
Literaturvorlage : Glaube, Liebe, Hoffnung
Länge (Minuten) : 1 Stunde 24 Minuten

Kurzbeschreibung


»Glaube, Liebe, Hoffnung« ist ein Hörspiel. Es ist zuerst erschienen am 14. Juni 1982. Regie führte Wolf Euba. Sprecher sind u.a. Marianne Lindner, Hans Quest und Michael Habeck.

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Besetzung


Regie : Wolf Euba
Hörspielbearbeitung : Wolf Euba
Sprecher :
Ilse Neubauer Elisabeth
Gerhart Lippert ein Schupo
Walter Fitz Oberpräparator
Gustl Weishappel Präperator
Michael Habeck Vizepräparator
Hans Quest der Baron
Marianne Lindner Irene Prantl
Eva Vaitl Frau Amtsgerichtsrat
Hans Löscher Herr Amtsgerichtsrat
Reinhold von Walter ein Invalider
Heidi Ackermann-Grimm eine Arbeiterfrau
Philip Arp ein Buchhalter
Mona Freiberg Maria
Wilfried Klaus ein Kriminaler
Toni Berger der Oberinspektor
Franz Rampelmann ein 2. Schupo
Egon Biscan ein 3. Schupo
Christoph Lindert Joachim


Literaturvorlage


Glaube, Liebe, Hoffnung
Glaube, Liebe, Hoffnung
(Ödön von Horvath)
1 Charakteristik



Alternative Umsetzungen der Literaturvorlage


Glaube, Liebe, Hoffnung
Glaube, Liebe, Hoffnung
(Franz Peter Wirth)
1 Kurzkritik

Glaube, Liebe, Hoffnung
Glaube, Liebe, Hoffnung
(Robert Bichler)




Inhalt


Ein unscheinbarer Vorgang aus dem Alltag nicht nur der Dreißiger Jahre: Eine kleine Miederwarenvertreterin ist im Kampf um ihre Existenz schuldig-unschuldig "straffällig" geworden, und die Gesetzesmaschinerie gibt ihr keine Chance mehr, ihr Leben neu zu beginnen. Die Menschen, die sie umgeben gemütvoll-dumpfe Alltagsexistenzen, kalt und böse, wenn sie ihre eigenen Interessen bedroht fühlen - sind selber Opfer der gesellschaftlichen Zwänge. Horváth verdankte die Idee zu diesem "kleinen Totentanz" dem damaligen Berichtsreporter Wilhelm Lukas Kristl, der in der Münchner Post über einen authentischen Fall berichtet hatte. "Glaube, Liebe, Hoffnung" entstand in enger Zusammenarbeit mit Kristl. Die Absicht war, "ein Stück gegen die bürokratische verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben", "Allerdings", so fährt Horváth in seiner "Randbemerkung" zu dem Stück fort, "war ich mir dabei im klaren, daß dieses 'gegen kleine Paragraphen' eben nur das Material darstellt, um wieder mal den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschadt zeigen zu können."

Links


»Glaube, Liebe, Hoffnung« im Katalog des Deutschen Radioarchivs



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