Übersicht


Namensvariante : Engelsgesicht – Die Bestie im Weib
Filmtyp : Spielfilm
Originalsprache : Englisch
Produktionsland : USA
Filmtechnik : Schwarzweißfilm
Länge (Minuten) : 1 Stunde 30 Minuten

Kurzbeschreibung


»Engelsgesicht« ist ein Film-Noir, Kriminalfilm und Thriller (Film) von Otto Preminger. 1952 ist der Film zuerst erschienen. In den Hauptrollen spielen u.a. Morgan Farley, Griff Barnet und Jim Backus.

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Besetzung


Regie : Otto Preminger
Produktion : Otto Preminger
Drehbuch : Ben Hecht, Oscar Millard, Frank S. Nugent
Kamera : Harry Stradling
Schnitt : Frederic Knudtson
Filmmusik : Dimitri Tiomkin
Darsteller :
Robert Mitchum Frank Jessup
Jean Simmons Diane Tremayne
Mona Freeman Mary Wilton
Herbert Marshall Mr. Charles Tremayne
Leon Ames Fred Barrett
Barbara O'Neil Mrs. Catherine Tremayne
Kenneth Tobey Bill Crompton
Raymond Greenleaf Arthur Vance
Jim Backus Staatsanwalt Judson
Griff Barnet Richter
Morgan Farley Juror
Robert Gist Miller


Informationen


Rezeption

Engelsgesicht feierte seine Premiere in den USA am 11. Dezember 1952. In der BRD startete der Film am 27. November 1953. Die Produktion mit dem Werbeslogan „She loved one man … enough to KILL to get him!“ (dt.: „Sie liebte einen Mann… genug zu TÖTEN, um ihn zu bekommen“) versehen, wurde von der Kritik verhalten aufgenommen und konnte nicht an Otto Premingers frühere Erfolge wie etwa Laura (1944) anknüpfen. Während das Schauspielensemble, im Besonderen Hauptdarstellerin Jean Simmons für ihre Rolle der schönen Femme fatale, gelobt wurde, errang die mit Anklängen an die Psychoanalysen von Sigmund Freud versehene Inszenierung geringen Zuspruch. Sie wurde als zu schwülstig und effekthaschend kritisiert. Otto Preminger konnte sich erst sieben Jahre später mit dem Gerichtsdrama Anatomie eines Mordes erfolgreich als Regisseur zurückmelden, während Engelsgesicht es erst in den folgenden Jahrzehnten gelang eine Art Kultstatus aufzubauen. Heutzutage wird Premingers achtzehnte Regiearbeit nicht nur wegen des spektakulären Finales zu den Meisterwerken des „film noir“ und als eines von Otto Premingers eindrucksvollsten Melodramen gezählt. So feierte der Film, der seinerzeit von sämtlichen Filmpreisen ignoriert wurde, über fünfzig Jahre nach seinem Kinostart am 1. September 2004 seine Wiederveröffentlichung in Europa.


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