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Person


Céline, Louis-Ferdinand

Louis-Ferdinand Céline

 



Übersicht


Tätigkeit : Autor
Werke erschienen auf : Französisch
 
 
 


Kurzbeschreibung


Louis-Ferdinand Céline ist ein Autor. Er wurde 1894 in Courbevoie geboren. Bekannte Werke sind u.a. »Reise ans Ende der Nacht«, »Tod auf Kredit« und »Kanonenfutter«.

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- Sohn einer Nippeshändlerin und eines Bilanzbuchhalters
- wuchs in Paris auf
- war als Kind bedrückt von finanziellen Nöten und der unglücklichen Ehe der Eltern
- Besuch der Volksschule in Diepholz
- Besuch des University College in Rochester
- Umzug zum Onkel
- 1912 Antritt des Wehrdienstes
- Zuteilung zum 12. Regiment der Kürassiere in Rambouillet
- 1914 schwere Verwundung an Kopf und Schulter
- teilweise Bewegungsunfähigkeit des Arms und eine Angstpsychose resultierten daraus
- Erklärung für dienstuntauglich
- Stelle an der französischen Botschaft in London
- verkehrte mit Tänzerinnen und Prostituierten
- 1916 Reise nach Kamerun
- zurück in Frankreich arbeitete er als Assistent von Henry de Graffigny bei der Zeitschrift "Euréka"
- Vortragsreisen zum Thema Tuberkulose im Auftrag der Rockefeller-Stiftung
- 1918 Medizinstudium in Rennes
- 1919 Absolvierung des Baccalauréat
- Spezialisierung auf Seuchenmedizin
- 1919 Heirat mit Edith Follet, Illustratorin
- 1920 Geburt seiner Tochter Colette
- 1924 Promotion
- Verleihung des Doktortitels und der Approbation zum praktischen Arzt
- 1926 Einreichen der Scheidung seitens der Ehefrau
- Sekretär beim Völkerbund am Institut der Hygiene und Epidemiologie
- 1926 Reise in die USA, Arzt in den Industrievierteln Detroits und beim Automobilhersteller Ford
- weitere berufliche Reisen nach Afrika, Kanada und Kuba
- 1928 Leitung der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Staatsklinik von Clichy-la-Garenne
- 1936 Quittierung seines Dienstes
- privat als praktischer Arzt tätig
- 1937 erklärte sich offen für Hitler
- 1940 Heirat mit Lucette Almanzor, Tänzerin der Opéra comique
- zwischendurch eine Beziehung mit Elisabeth Craig, eine amerikanische Tänzerin
- 1941 Erscheinen der Kampfschrift Les Beaux Draps
- ein Mordanschlag Résistance scheiterte nur knapp
- Zwangsumsiedlung nach Deutschland
- Internierung in Kränzlin bei Neu-Ruppin
- 1945 Flucht mit seiner Frau nach Dänemark
- Anklage der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Beihilfe zum Mord
- Verurteilung(seine Frau kam nach einem Monat frei)
- ab 1947 war er "Freigänger" in einem Bauernhaus in Klarskovgard bei Korsør
- 1949 Aufhebung der Inhaftierung
- 1951 Rückkehr nach Frankreich
- praktizierte als Arzt, schrieb Bücher und kümmerte sich um seine Hunde, Katzen und Papageien
- Beisetzung auf dem Friedhof von Haut-Meudon
- war ein notorischer Schürzenjäger und hatte häufige intime Bekanntschaften


1932 Reise ans Ende der Nacht Roman
1936 Tod auf Kredit Roman
1944 Guignol's Band Roman
1951 Kanonenfutter Erzählung



Werner Bökenkamp   (2 Übersetzungen)
Isak Grünberg   (1 Übersetzung)
Christine Sautermeister-Noël   (1 Übersetzung)
Gert Sautermeister   (1 Übersetzung)
Hinrich Schmidt-Henkel   (2 Übersetzungen)



Louis-Ferdinand Céline im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek



Linktipp: »1961« als Todesjahr haben auch