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Film


Duell in der Sonne

Duell in der Sonne

(Duel in the Sun)

King Vidor, Otto Brower, William Dieterle, Sidney Franklin, William Cameron Menzies, David O. Selznick, Josef von Sternberg

 



Übersicht


Filmtyp : Spielfilm
Originalsprache : Englisch
Produktionsland : USA
Länge (Minuten) : 2 Stunden 10 Minuten
 
 
 


Kurzbeschreibung


»Duell in der Sonne« ist ein Western von King Vidor, Otto Brower, William Dieterle, Sidney Franklin, William Cameron Menzies, David O. Selznick und Josef von Sternberg. 1946 ist der Film zuerst erschienen. In den Hauptrollen spielen u.a. Jennifer Jones, Joseph Cotten und Gregory Peck.


Regisseur : King Vidor, Otto Brower, William Dieterle, Sidney Franklin, William Cameron Menzies, David O. Selznick, Josef von Sternberg
Produzent : David O. Selznick
Drehbuchautor : Niven Busch, Oliver H. P. Garrett, David O. Selznick, Ben Hecht
Kameramann : Lee Garmes, Ray Rennahan, Harold Rosson
Filmeditor : Hal C. Kern
Filmkomponist : Dimitri Tiomkin
Darsteller :
Jennifer Jones Pearl Chavez
Joseph Cotten Jesse McCanles
Gregory Peck Lewt McCanles
Lionel Barrymore Senator Jackson McCanles
Herbert Marshall Scott Chavez
Lillian Gish Laura Belle McCanles
Walter Huston Der Priester
Charles Bickford Sam Pierce
Harry Carey sen. Lem Smoot
Joan Tetzel Helen Langford
Tilly Losch Chavez’ Ehefrau
Butterfly McQueen Vashti
Otto Kruger Mr. Langford



Seit seiner Produktion von Vom Winde verweht versuchte Filmproduzent David O. Selznick immer wieder an seinen größten Erfolg anzuknüpfen und scheiterte vor allem daran, dass er sich selbst an diesem Film maß. Der Perfektionist Selznick benötigte für diesen Film drei Kameraleute. Wie bei Vom Winde verweht war er mit den Regieleistungen unzufrieden und verschliss mit Otto Brower, William Dieterle, Sidney Franklin, William Cameron Menzies und Josef von Sternberg gleich fünf namhafte Regisseure. Auch er selbst führte bei einigen Szenen Regie. Letztlich durfte King Vidor den Film zu Ende führen.

In der englischsprachigen Originalfassung ist Orson Welles der Erzähler. Wegen einiger in der Entstehungszeit als sehr freizügig empfundenen Nackt- und Liebesszenen machte der Film schon während der Dreharbeiten als „Duell in the Sin“ (dt: „Duell in der Sünde“) von sich reden – eine werbewirksame Strategie, wie sie typisch war für Produzent David O. Selznick.