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Film


Die rote Flut

Die rote Flut

(Red Dawn)

John Milius

 



Übersicht


Filmtyp : Spielfilm
Originalsprache : Englisch
Produktionsland : USA
Länge (Minuten) : 1 Stunde 55 Minuten
 
 
 


Kurzbeschreibung


»Die rote Flut« ist ein Kriegsfilm von John Milius. 1984 ist der Film zuerst erschienen. In den Hauptrollen spielen u.a. Patrick Swayze, C. Thomas Howell und Charlie Sheen.


Regisseur : John Milius
Produzent : Buzz Feitshans, Barry Beckerman
Drehbuchautor : Kevin Reynolds, John Milius
Kameramann : Ric Waite
Filmeditor : Thom Noble
Filmkomponist : Basil Poledouris
Darsteller :
Patrick Swayze Jed Eckert
C. Thomas Howell Robert Morris
Charlie Sheen Matt Eckert
Jennifer Grey Toni Mason
Lea Thompson Erica Mason
Darren Dalton Daryl Bates
Brad Savage Danny Bates
Doug Toby Arturo „Aardvark“ Mondragon
Powers Boothe Oberstleutnant Andy Tanner
Harry Dean Stanton Tom Eckert
Lane Smith Bürgermeister Bates
Ben Johnson Jack Mason
Ron O’Neal Oberst Ernesto Bella
Vladek Sheybal Armeegeneral Bratchenko
William Smith Oberst Strelnikov
Radames Pera Stepan Gorsky
Frank McRae Mr. Teasdale


»Die rote Flut« als Remakevorlage in Filmen


Red Dawn



Die rote Flut ist auch Titel eines Romans von Wilhelm Weigand aus dem Jahr 1935 (Untertitel Der Münchener Revolutions- und Rätespuk 1918/19).
Die Operation, die 2003 zur Festnahme Saddam Husseins führte, trug den Namen Operation Red Dawn.
In Deutschland war der Film über viele Jahre in der ungeschnittenen Fassung indiziert. Die Indizierung ist seit dem 30. November 2001 aufgehoben.[5] Für die nicht indizierte Fassung war der Film um Szenen mit einer Länge von insgesamt 12 Minuten und 20 Sekunden auf 109 Minuten gekürzt.
2010 erschien eine australische/US-amerikanische Produktion mit dem Titel Tomorrow, When the War Began. Die Verfilmung des gleichnamigen, 1993 erschienenen Jugendbuches des Autors John Marsden hat eine ähnliche Handlung und spielt in Australien. Während in der Literaturvorlage die Herkunft der Invasoren im Dunkeln bleibt, sind die im Film gezeigten Invasoren asiatischen Ursprungs.
2010 sollte eine Neuverfilmung des Stoffs in die Kinos kommen. Regie führte der bisher nur als Stunt-Coordinator und Second-Unit-Regisseur in Erscheinung getretene Dan Bradley; das Drehbuch des Remakes stammt von Carl Ellsworth, Jeremy Passamore und Tony Gilroy. Die Handlung des Films wird aus den 1980ern in die Gegenwart versetzt, die kommunistischen Invasoren kommen diesmal aus Nordkorea.[6] Ursprünglich war die Story jedoch vollkommen anders, denn die Invasoren kamen aus der Volksrepublik China. Das war auch der Grund, warum der Film komplett umgeschnitten und eine Menge Arbeit in die digitale Nachbearbeitung gesteckt werden musste, um chinesische Symbole und Plakate nunmehr durch nordkoreanische zu ersetzen. Dies geschah, nachdem der Film bereits fast komplett fertig gedreht war. Außerdem waren finanzielle Gründe des Filmstudios MGM ausschlaggebend für die lange Verzögerung. Der Film ist am 21. November 2012 in den USA veröffentlicht worden.[7]
Im Vorspann erklären einige Sätze, wie es überhaupt zur Invasion kommen kann. In der englischen Version des Filmes lautet einer dieser Sätze:

„Greens Party gains control of West German parliament. Demands withdrawal of nuclear weapons from European soil.“

„Die Partei der Grünen erlangt die Kontrolle über das Parlament der Bundesrepublik Deutschland. [Sie] fordert den Abzug nuklearer Waffen von europäischem Boden.“

In diesem Film standen die späteren Dirty-Dancing-Stars Jennifer Grey und Patrick Swayze das erste Mal gemeinsam vor der Kamera. Grey nennt diese filmische Zusammenarbeit, bei der sie eine Liebesszene gemeinsam spielten – die für das Endprodukt allerdings geschnitten wurde – in einem Interview (1987) als Grund, dass sie bei den Probeaufnahmen zu ihrem Filmhit so gut miteinander harmonierten.[8]
Das Guinness-Buch der Rekorde nennt Die Rote Flut als den Film mit den meisten Gewaltszenen.[9]