Übersicht


Filmtyp : Spielfilm
Originalsprache : Englisch
Stichwort : Literaturverfilmung
Produktionsland : USA
Literaturvorlage : The Stars In Their Courses
Länge (Minuten) : 2 Stunden

Kurzbeschreibung


»El Dorado« ist ein Western von Howard Hawks. 1966 ist der Film zuerst erschienen. In den Hauptrollen spielen u.a. Christopher George, Arthur Hunnicutt und Michele Carey.

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Besetzung


Regie : Howard Hawks
Produktion : Howard Hawks
Drehbuch : Leigh Brackett
Kamera : Harold Rosson
Schnitt : John Woodcock
Filmmusik : Nelson Riddle
Darsteller :
John Wayne Cole Thornton
Robert Mitchum Sheriff J. P. Harrah
James Caan Alan Bourdillion Traherne, gen. Mississippi
Edward Asner Bart Jason
Charlene Holt Maudie
Paul Fix Dr. Miller
Michele Carey Joey MacDonald
Arthur Hunnicutt Bull Harris
Christopher George Nelse McLeod
R. G. Armstrong Kevin MacDonald


Literaturvorlage





Another Girl, Another Town
Harrah und Thornton sind alte Kumpel, seit vor dem Krieg. Der eine ist Sheriff in El Dorado, der andere vermietet sein Talent an der Waffe. Thornton schlägt einen gut dotierten Job bei Rancher Jason aus, weil er dabei seinem Freund in die Quere kommen würde. Verwundet wird er trotzdem. In einer Minenstadt winkt jedoch bereits ein anderer Auftrag, der sich ebenfalls lohnt. Für Thornton Ehrensache, für Harrah ein Trost. Kaum ist Thornton fort, verliebt sich Harrah in ein Mädchen. Doch sie ist schneller wieder weg als Harrah sich träumen ließ. Er ertränkt fortan sein Leid in Hochprozentigem. Thornton hört davon und kehrt zurück. Denn er hörte ebenfalls das Jason einen gefährlichen Killer namens McLeod angeheuert hat. Und den kennt Thornton auch. Grund genug, dem alten Freund Schützenhilfe zu leisten. Unterstützung erhalten sie dabei von einem Jungen, der nicht schießen kann und einem alten Indianerkämpfer. Beeinträchtigt sind sie alle irgendwie.





Weil's so schön war
Acht Jahre später, die selbe Situation. Machten Howard Hawks und John Wayne seinerzeit in RIO BRAVO immer das Gegenteil von den Aktionen in HIGH NOON, so tun sie dasselbe nun hier mit RIO BRAVO. War damals der Sheriff der starke Mann, so ist er hier der Schwache. War damals der Helfer der Säufer, so ist es hier der Sheriff. War damals der alte Mann körperlich beeinträchtigt, so sind es hier die Hauptprotagonisten. War dort der Jugendliche der beste Schütze, so kann er es hier überhaupt nicht. Das ließe sich fortsetzen. Eines ist jedoch auch anders. So wurde hier auf leise Zwischentöne nahezu komplett verzichtet. Dafür gibt es mehr Humor, mehr Spannung und vor allem mehr Action als in RIO BRAVO. Es ist denn auch eher wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Man macht es sich bequem, erzählt sich seine Geschichten, plaudert über alte Zeiten und lacht zwischendurch ab und zu mal herzlich. Mehr kann man von einem Film nicht verlangen.




Kurzkritiken


     
Quasi-Fortsetzungs-Remake von RIO BRAVO unter verdrehten Umständen mit etwas weniger Tiefgang, aber dafür etwas mehr Unterhaltungswert.




Linktipp: »Literaturverfilmung« als Stichwort haben auch