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Film


Ring

Hideo Nakata

 



Übersicht


Filmtyp : Spielfilm
Originalsprache : Japanisch
Stichwort : Literaturverfilmung
Produktionsland : Japan
Literaturvorlage : Ring
Länge (Minuten) : 1 Stunde 36 Minuten
 
Besondere Liste : 1001 Filme
 


Kurzbeschreibung


»Ring« ist ein Horrorfilm von Hideo Nakata. 1998 ist der Film zuerst erschienen. In den Hauptrollen spielen u.a. Yuko Takeuchi, Hitomi Sato und Hiroyuki Sanada.


Regisseur : Hideo Nakata
Produzent : Takenori Sento, Shinya Kawa, Taka Ichise
Drehbuchautor : Hiroshi Takahashi
Kameramann : Jun'ichirô Hayashi
Schnitter : Nobuyuki Takahashi
Musiker : Kenji Kawai
Darsteller : Yuko Takeuchi
Hitomi Sato
Hiroyuki Sanada als Ryuji Takayama
Nanako Matsushima als Reiko Asakawa
Miki Nakatani als Mai Takano


Literaturvorlage


Ring
Ring
(Koji Suzuki)
Roman
1 Kurzkritik



Alternative Umsetzungen der Literaturvorlage


The Ring
The Ring
(Gore Verbinski)
Horrorfilm
3 Kurzkritiken




Dialektik des Horrors
Die japanische Originalverfilmung des Horrorklassikers von Kōji Suzuki (1991) setzt bereits ab Sekunde 1 eine eindringliche und systematisch sich entfaltende Motivik, welche aufgrund ihres dialektischen Charakters die Koinzidenz von synthetischer und analytischer Dramatik auf Plotebene (an sich ein Clou!) nicht nur unterstreicht, sondern eigentlich erst erklärt. Dazu gehören unter anderem die zentralen Pole Wasser (Wellen) vs. Land (Materie), Intuition (Irrationalität) vs. Wissenschaft (Rationalität), Zeit (Potenzialität) vs. Fatum (Finalität) und Medialität vs. Perzeption. Besonders der Komplex Medialität ist breitgefächert und beschränkt sich nicht nur aufs Sensorische, sondern bedient über die Indikatoren Medium (Kassette), Medienwelt (Journalismus) und die partielle Entfesselung der Beobachter/Beobachtung-Opposition - am prominentesten ist hier natürlich das Ende, aber auch zuvor instrumentalisierte Symbole bzw. Symbolmechanismen (Auge/Person hinter Person/inverse Kameraeinstellungen) sind erwähnenswert - ein weites Feld an Meta-Implikationen, die ihrerseits wieder auf die Erzählwelt rekurrieren. Was Nakata in „Ringu“ somit gelingt, ist die Verbindung anspruchsvoller Cineastik mit konventionellen Spielfilmelementen – ein produktives Spannungsfeld, in dem das Horrorgenre an sich erst eigentlich zu voller Attraktivität gelangt.




Kurzkritiken 1 (10/10)






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