Der erfolgreiche Geschäftsmann Henry M. hat den Deal seines Lebens gemacht. Der von ihm ausgehandelte Fusionsvertrag zweier großer Firmen steht kurz vor dem Abschluss, es fehlen nur noch die Unterschriften.
Um dem täglichen Stress zu entfliehen, ist er mit seiner Familie in sein Ferienhaus in die Berge gefahren, wo Frau und Töchterchen Mia am Pool spielen, während er im Garten sitzend seine Telefonate erledigt. Der kränkliche achtjähriger Sohn David liegt mit Migräne in seinem abgedunkelten Zimmer; er hat Geburtstag und abends soll gegrillt werden.
Seine ihm Zeit seines Lebens permanent zu schaffen machende Unruhe treibt Henry dazu, an diesem Nachmittag noch auf den nahen Berg hinaufzusteigen, zwei bis drei Stunden veranschlagt er dafür und er will zeitig zurück sein.
Nachdem er das Bergrestaurant erreicht hat, treibt es ihn, obwohl die Zeit reichlich knapp ist, noch weiter hinauf auf den Gipfel.
Auf dem Rückweg passiert er das schon weitgehend verlassene Bergrestaurant, kommt dann vom Weg ab und verirrt sich. Er stürzt, verletzt sich leicht am Knie und gelangt schließlich, durch den mittlerweile einsetzenden Regen erschöpft und durchnässt, zurück ins Dorf.
Seine Frau eilt ihm ans Tor entgegen und fragt, wo er denn nur so lange geblieben sei. Ihn drängt es ins Haus, um den Grill vorzubereiten und das Geburtstagsgeschenk für David zu holen. Dabei wird er abrupt in die Gegenwart versetzt und erfährt, dass während seiner vermeintlich nur mehrstündigen Abwesenheit Jahre vergangen sind. Sein Sohn ist inzwischen verstorben, seine Tochter in Spanien verheiratet.