Wien ist eine Reise wert
Harry Lime ist tot! Komisch, denkt Rollo Martins, hat er ihn doch erst kürzlich nach Wien bestellt, sogar Reise und Hotel bezahlt. Geschäfte wollte er mit ihm machen, was gerade gut passt, denn so abgerannt wie jetzt war Martins noch nie. Tatsächlich ist er nun zu einer Beerdigung angereist und hat keine Ahnung wie es nun weiter gehen soll. Doch nicht lange, und die britische Militärpolizei interessiert sich für ihn, will wissen was er mit Lime zu schaffen hatte, erklärt ihm, das Lime Dreck am Stecken hatte. Martins will von alledem nichts hören und da er im Moment nichts besseres zu tun hat, fängt er an herumzuschnüffeln weil er einfach nicht glauben kann, das sein Jugendfreund ein mieser Kerl gewesen sein soll. Bald schon stösst er auf erste Ungereimtheiten und es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn Martins der Polizei nicht Limes Unschuld beweisen könnte. Allerdings stellen sich seine Ermittlungen schnell als komplizierter heraus als er anfangs angenommen hatte. Schließlich ist Wien so kurz nach dem Krieg in vier Besatzungszonen aufgeteilt, was das herumkommen schwieriger macht. Auch gerät er auf seiner Suche an allerlei zwielichtige Gestalten, die ihn langsam aber sicher an der Integrität seines Freundes zweifeln lassen. Sollte sich Harry Lime so verändert haben?