American Democracy
Irgendwo in der Nähe von Reno/Nevada, Mitte der Siebziger Jahre. Grace (Helen Mirren) und Charlie Bontempo (Joe Pesci) sind seit zweiundzwanzig Jahren verheiratet. Doch ihre Ehe ist nicht wie andere Ehen. Denn Charlie leitet ein Bordell, das erste legale in Nevada und Grace kümmert sich um das geschäftliche. Als Charlie eines Tages beim Glückspiel den "Weltklasse-Boxer" Armando Bruza (Sergio Peris-Mancheta) gewinnt, wie er Grace versichert, wittert er seine Chance ganz groß ins Box-Geschäft einzusteigen. Dafür lässt er Bruza in seinem Trailer-Park wohnen und die liebe Grace, als ob sie noch nicht genug zu tun hätte, soll ihn managen. Grace hingegen hat nur wenig Lust sich neben den Aufgaben die das älteste Gewerbe der Welt stellt, zusätzlich Boxsport spezifische Kenntnisse anzueignen und weigert sich zunächst. Als ihre rechte Hand Irene (Gina Gershon) ihr rät, sich mit dem stattlichen Argentinier die Zeit zu vertreiben, Charlie macht das schließlich ebenfalls seit Jahr und Tag mit dem Hauspersonal, werden ihr die Zweifel bewusst die sie seit einiger Zeit gegenüber Charlie hegt. Schließlich wurde bei ihr erst vor kurzem Krebs diagnostiziert und gerade ein halbes Jahr soll ihr noch bleiben. Charlie freilich weiß davon nichts, hört er ihr wie gewohnt nicht zu, wenn sie ihm etwas mitteilen will. Versucht hat sie es weiß Gott oft genug. Der Boxer gräbt sie sowieso schon an seit er da ist. Da sollte man meinen, das wenn zwei das selbe wollen, es noch lange nicht das gleiche ist. Also passiert, was passieren muss. Das ungleiche Paar kommt sich langsam aber sicher näher, während sich Charlie immer tiefer in seine illegalen Nebenaktivitäten verrennt ohne zu merken was zu Hause vor sich geht. Als er es dann bemerkt, ist es schon zu spät und er, der Choleriker, hat größte Schwierigkeiten sich im Zaum zu halten.