Literarisches Werk


Das Glück der Familie Rougon

Das Glück der Familie Rougon

(La fortune des Rougon)

Emile Zola

 



Übersicht


Originalsprache : Französisch
Reihe : Zyklus der Rougon-Macquart (Reihe) (Bd. 1)
Nachfolger : Die Beute
Umfang : ca. 625 Seiten
Thema : Familiensaga, Sittenverfall, Staatsstreich, Macht
Ort : Provinz, Frankreich
Zeit : 1851
Besondere Liste : Das Buch der 1000 Bücher
Verlag : Manesse Verlag
Produktreihe : Manesse Bibliothek der Weltliteratur

Kurzbeschreibung


»Das Glück der Familie Rougon« ist ein Roman von Emile Zola. 1871 wurde das literarische Werk zuerst veröffentlicht.

Mitmachen / Fehler gefundenGern kannst Du bei Kritikatur mitmachen. Als kultureller Verein, Verlag, Buchhandlung oder als Nutzer angemeldet, bieten sich Dir vielfältige Möglichkeiten, sich zu präsentieren.

Auf dieser Seite befindet sich eine falsche Angabe oder es fehlt Information. Gib uns Bescheid, um hier nachzubessern.


"Das Glück der Familie Rougon“, der erste Teil von Zolas zwanzigbändigem Romanwerk „Die Rougon-Macquarts. Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im zweiten Kaiserreich“ spielt in den Wirren des Umsturzes Napoleons III. in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich und nimmt seinen Ausgang in dem südfranzösischen Städtchen mit dem fiktiven Namen „Plassans“, bei dem Zola wahrscheinlich Aix en Provence vor Augen hatte. Eröffnet wird der Zyklus durch die den Rahmen der Handlung dieses ersten Bandes bildende Beziehung des 17-jährigen Silvère Macquart und der 13-jährigen Miette Chantegreil, die sich einem Aufständischentrupp anschliessen und im Zuge der Niederschlagung dieser örtlichen Revolte durch eintreffende Regierungstruppen beide zu Tode kommen. Eingebettet in das Schicksal dieser beiden jungen Leute werden Plassance und die dort herrschenden Gesellschaftsstrukturen vorgestellt. Pierre Rougon, der Sohn Adélaide Fouques aus erster Ehe, sowie Antoine und Ursule Macquart, zwei uneheliche Kinder, die Adélaide nach dem Tod ihres Mannes mit einem Schmuggler in die Welt setzt, und deren Nachkommen, zu denen auch Silvère gehört, sind die zentralen Figuren, deren Schicksal auch in den folgenden Bänden (Die Beute, Der Bauch von Paris, Die Eroberung von Plassans – um nur die ersten drei Folgeromane zu nennen) die Handlungen bestimmen. Ein guter Überblick über alle massgeblichen Personen findet sich im Internet bei WIKIPEDIA unter „Émile Zola“. Wer sich heute noch an dieses Konvolut des grossen französischen Romanciers heranwagt, dürfte nicht enttäuscht werden und sollte sich von dem zu investierenden Zeitaufwand nicht abschrecken lassen.




Kurzkritiken


     
bereichernd, fesselnd
Grandioser Einstand in den Zyklus

     
bereichernd, unterhaltend



Übersetzung


Caroline Vollmann, ATAK


Ausgaben


nicht mehr lieferbar
Das Glück der Familie Rougon
Manesse Verlag, 2003, 632 S., 9783717520245




Linktipp: »Macht« als Thema haben auch