Literarisches Werk


Das entschwundene Land

Das entschwundene Land

(Samuel August från Sevedstorp och Hanna i Hult.)

Astrid Lindgren

 



Übersicht


Originalsprache : Schwedisch
Disziplin : Geschichte
Stichwort : Autobiografie, Biographie
Umfang : ca. 107 Seiten
 
Ort : Schweden
Zeit : 20. Jh.
 
Verlag : dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, Oetinger
 


Kurzbeschreibung


»Das entschwundene Land« ist ein Sachbuch von Astrid Lindgren. 1975 wurde das literarische Werk zuerst veröffentlicht.


Dieses Buch beginnt mit der Liebesgeschichte von Astrid Lindgrens Eltern. Sie hat sie wohl öfter von ihrem Vater gehört. Und sie selbst schreibt sie so schön nieder, dass es eine Wonne ist, sie zu lesen.
Im Weiteren erinnert sich Astrid Lindgren an die Mägde und Knechte auf den Höfen, die Landstreicher, Sonntagsschule, viele und fröhliche Familienfeiern, Viehmärkte, Schausteller und vieles mehr.





Dies ist wahrscheinlich das einzige Buch für "Erwachsene", in welchem Astrid Lindgren einen Einblick in ihre Herkunft, Familie und Kindheit gibt. Beim Lesen finden sich vertraute Momente zu ihren Kinderbüchern, Schweden kommt ein ganzes Stück näher und man verspührt ein wenig Sehnsucht nach dieser Kindheitsidylle.
Wer ihre Helden mag, sollte dieses Buch lesen.




Kurzkritiken 2 (9.5/10)


     
bereichernd, eröffnend

     
bereichernd, unterhaltend



3 Treffer

»Die kleine, dumme, einfältige Wahrheit ist doch die, dass ich es viel schöner fände, wenn du hier wärst, und dass die Sehnsucht mir manchmal groß wird. Eigentlich hatte ich nicht vor, dies zu verraten, und ich bereue bereits, dass es hier steht, aber nun steht es einmal da und legt Zeugnis davon ab, wie leicht Mädchen sich verplappern.«
(Hanna in Hult / Seite 27)


»Sie umschloss all meine Tage und erfüllte sie so intensiv, dass man es als Erwachsener gar nicht mehr fassen kann. Der Steinhaufen, wo die Walderdbeeren wuchsen, die Leberblümchenstellen, die Schlüsselblumenwiesen, die Blaubeerplätze, der Wald mit den rosa Erdglöckchen im Moos, das Gehölz rings um Näs, wo wir jeden Pfad und jeden Stein kannten, der Fluss mit den Seerosen, die Gräben, die Bäche und Bäume, an all das erinnere ich mich besser als an die Menschen. Steine und Bäume, sie standen uns nahe, fast wie lebende Wesen, und die Natur war es auch, die unsere Spiele und Träume hegte und nährte.«
(Astrid Lindgren / Seite 66f)


»Ein Buch ganz für sich allein zu besitzen - dass man vor Glück nicht ohnmächtig wurde! Noch heute weiß ich, wie diese Bücher rochen, wenn sie funkelnagelneu und frisch gedruckt ankamen, ja, denn zunächst einmal schnupperte man daran und von allen Düften dieser Welt gab es keinen lieblicheren. Er war voller Vorgschmack und Erwartungen.«
(Astrid Lindgren / Seite 74)
Stichworte: Buch





Anna-Liese Kornitzky (1977)



Das entschwundene Land
Das entschwundene Land
(Astrid Lindgren)

Oetinger, 2007, 103 S., Geb.
12,00 €

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Das entschwundene Land
Das entschwundene Land
(Astrid Lindgren)

dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, 2006, 125 S., Kt.