Übersicht


Filmtyp : Spielfilm
Originalsprache : Englisch
Produktionsland : USA
Länge (Minuten) : 1 Stunde 48 Minuten

Kurzbeschreibung


»El Capitano« ist ein Western von Andrew V. McLaglen. 1971 ist der Film zuerst erschienen. In den Hauptrollen spielen u.a. Dean Martin, Harry Carey Jr. und Brian Keith.

Mitmachen / Fehler gefundenGern kannst Du bei Kritikatur mitmachen. Als kultureller Verein, Verlag, Buchhandlung oder als Nutzer angemeldet, bieten sich Dir vielfältige Möglichkeiten, sich zu präsentieren.

Auf dieser Seite befindet sich eine falsche Angabe oder es fehlt Information. Gib uns Bescheid, um hier nachzubessern.

Besetzung


Regie : Andrew V. McLaglen
Produktion : James Lee Barrett, Andrew V. McLaglen
Drehbuch : James Lee Barrett
Kamera : Harry Stradling Jr.
Schnitt : Robert L. Simpson
Filmmusik : Marvin Hamlisch
Darsteller :
Dean Martin Joe Baker
Brian Keith Col. Morgan
Carol White Dover McBride
Honor Blackman Mary Anna Morgan
Ben Johnson Jesse Bookbinder
Albert Salmi Jonny Cobb
Don Knight Tommy McBride
Joyce Van Patten Polly Standall
Denver Pyle Junior Frisbee
Merlin Olsen Sgt. Fitzsimmons
Robert Donner Angel Moon
Harry Carey Jr. Joe Pickins
David Huddleston Malachi Morton



Something Big
Joe Baker, genannt El Capitano (Dean Martin) plant angeblich irgendwas großes. Und dazu braucht er unbedingt ein Maschinengewehr mit Drehorgel. Das bekommt er von seinem Dealer aber nur gegen den Preis einer Frau, weil der schon so lange keine hatte. Also überfällt Joe mit seiner riesigen Bande einige Postkutschen und entführt kurzerhand nicht die erst- sondern die zweitbeste Frau, ausgerechnet das Eheweib des Garnisonskommandanten Col. Morgan (Brian Keith), der wiederum die Verlobte Bakers beherbergt.





Irgendwas großes?
So weit, so chauvinistisch. Andrew V. McLaglens dreizehnter Western vereint ihn wieder mit seinem Star aus BANDOLERO! (1968) Dean Martin. War jener noch einigermaßen unterhaltsam, geht dieser Vorzug SOMETHING BIG völlig ab. James Lee Barretts Drehbuch strotzt nur so vor Plattitüden und ist an Einfallslosigkeit nicht mehr zu unterbieten. Zudem ist das Werk mindestens eine halbe Stunde zu lang, denn die meiste Zeit über passiert schlicht gar nichts. Unglaublich aber wahr, die einzige nennenswerte Actionszene kommt ganz am Schluss und zeigt dann auch endlich das ganz große Ding, auf das der Zuschauer den gesamten Film über gewartet hat. Es entpuppt sich als Sturm im Wasserglas, ein völlig überzogenes Finale ohne jede Erklärung, so unmotiviert wie überflüssig. Interessantes Manko, Dean Martin wird nicht von seinem Stammsprecher Klaus Miedel synchronisiert, sondern von Horst Niendorf. Miedel ist aber trotzdem dabei, er spricht Ben Johnson, der in einer Nebenrolle als Armeescout zu sehen ist. Erwartet wurde bei diesem Film gemäß dem Originaltitel vielleicht nicht unbedingt etwas großes, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen.




Kurzkritiken


     
Die unheimlich vertrödelte Western-Comedy über einen ganz großes Coup verdeutlicht ziemlich genau, warum es mit dem Genre damals bergab ging. Nicht einmal Dean Martin kann das Ding noch retten.




Linktipp: »Western« als Genre haben auch