Person


Alexander Issajewitsch Solschenizyn

 



Übersicht


Tätigkeit : Autor
Werke erschienen auf : Russisch
 
Besondere Liste : Meyers Kleines Lexikon - Literatur
 


Kurzbeschreibung


Alexander Issajewitsch Solschenizyn ist ein Autor. Er wurde 1918 in Kislowodsk geboren. Bekannte Werke sind u.a. »Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch«, »Der Archipel Gulag« und »August Vierzehn«.


- Sohn eines kosakischen Landbesitzers, der bereits vor seiner Geburt verstarb
- Schulzeit in Rostov
- Studium der Mathematik in Rostov
- ab Oktober 1941 Kriegsdienst
- 1945 wegen kritischer Bemerkungen über Stalin verhaftet
- bis 1953 Straf- und Sonderlager
- bis 1956 Verbannung in Kasachstan
- erste literarische Arbeiten nach Rehabilitierung im Jahre 1957
- Arbeit als Mathematiklehrer
- ab 1962 professioneller Schriftsteller
- ab 1968 nur noch im Ausland veröffentlicht
- 1969 aus dem Schriftstellerverband der UdSSR ausgeschlossen
- 1974 verhaftet und nach Deutschland abgeschoben
- ab 1976 in USA
- 1990 von Russland rehabilitiert
- 1994 Rückkehr nach Russland
- lebte bis zu seinem Tod in Moskau


JahrTitelGenre
1962 Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch Roman
1963 Matrjonas Hof Erzählung
1968 Der erste Kreis der Hölle Roman
1968 Krebsstation Roman
1971 August Vierzehn Roman
1974 Der Archipel Gulag Roman
1975 Die Eiche und das Kalb



Auras, Christiane   (1 Übersetzung)
Geier, Swetlana   (2 Übersetzungen)
Hayward, Max   (1 Übersetzung)
Hingley, Ronald   (1 Übersetzung)
Mahler, Elisabeth   (1 Übersetzung)
Meng, Christoph   (1 Übersetzung)
Nielsen-Stokkeby, Nonna   (1 Übersetzung)
Peturnig, Anna   (1 Übersetzung)
Tinzmann, Ingrid   (1 Übersetzung)
Walter, Ernst   (1 Übersetzung)



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