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Pseudonym : Matthäus, Albert
Tätigkeit : Autor
Besondere Liste : Meyers Kleines Lexikon - Literatur

Kurzbeschreibung


Albert Paris Gütersloh war ein Autor. Er wurde 1887 in Wien geboren und verstarb 1973 in Baden (Niederösterreich).

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Biographie


- eigentlicher Name Albert Conrad Kiehtreiber
- seit 1898 Besuch des Gymnasiums der Benediktiner in Melk
- seit 1900 Besuch des Gymnasiums der Franziskaner in Bozen
- 1904 nahm Schauspielunterricht, spielte an Provinzbühnen der Monarchie und in Bad Reichenhall
- kam durch Max Reinhardt an das Deutsche Theater
- 1909 Ausstellung seiner Zeichnungen auf der Internationalen Kunstschau in Wien und weiteren
- nach 1911 Kunstberichterstatter in Paris
- 1911/12 Malereistudium bei Maurice Denis, malte Ölbilder
- Rückkehr nach Wien
- Schüler Gustav Klimts und Angehörigkeit zu dessen Kreis mit Egon Schiele und Josef Hoffmann
- Veröffentlichungen von Beiträgen in "Der Ruf" und "Die Aktion"
- 1914 Herausgeber der "Der Knockabout" zusammen mit Karl Adler
- Kennenlernen von Hugo von Hofmannsthal, Robert Musil und Franz Blei im Kriegspressequartier
- 1918/19 Herausgabe der Zeitschrift "Die Rettung" mit Franz Blei
- 1921 Änderung seines Namens in Albert Paris von Gütersloh
- 1919-Oberregisseur am Münchner Schauspielhaus, Bühnenbildner am Wiener Burgtheater
- 1930-Professor an der Wiener Kunstgewerbeschule
- 1933-Mitglied der Wiener Secession
- 1938 Verlust seiner Professur, Bezug einer Atelierwohnung zusammen mit Heimito von Doderer
- 1940 Berufsverbot
- seit Ende 1920er Lehrer-Schüler-Verhältnis zu dem Autor Heimito von Doderer
- 1962 Zerwürfnis der beiden aufgrund einer Karikatur Doderers von Gütersloh
- 1945-Leiter einer Meisterschule für Malerei und eines Freskokurses an der Akademie in Wien
- Einrichtung einer Fresko- und Gobelinschule an der Akademie
- 1953/54 Rektor
- seit 1945 erneut Mitglied der Secession
- 1950-Präsident der Secession
- 1950 Gründung der "Föderation moderner bildender Künstler Österreichs" mit Josef Hoffmann
- 1951 erster Präsident dieser
- 1914-erste Ehe mit Emma Berger, einer Hofoperntänzerin
- 1921-zweite Ehe mit Vera Reichert, Sohn Wolfgang Hutter
- seit 1970 wohnte er in Baden
- Bestattung auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab

Weiteres


- [sw,1550]1987[/sw] Sonderbriefmarke der Österreichischen Post anlässlich seines 100. Geburtstages


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