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Aktuelle Veranstaltungen


09. Mai 2020
 
19:30 Uhr
Theateraufführung : Ben Hur
Regie (Bühne) : Mareike Zimmermann
30. Mai 2020
 
19:30 Uhr
Theateraufführung : Der Kontrabass
Regie (Bühne) : Christine Hofer


Zuletzt verliehene Preise


Preisträger     Preis
Cemile Sahin     Alfred-Döblin-Medaille
Joachim Sartorius     August-Graf-von-Platen-Preis
Gerasimos Bekas     August-Graf-von-Platen-Preis
Kintsugi (Miku Sophie Kühmel)     aspekte-Literaturpreis
Joshua Groß     Anna Seghers-Preis



Ticker


Leni weint
Leni weint
(Péter Nádas)
Einer seiner hochpolitischen Essays, in dem Nádas auf das dritte Reich zurückgreift. Ausgehend vom 8. September 1939, einem Freitag, gerademal eine Woche nach Beginn des 2. Weltkriegs, bedient er sich in seinen Ausführungen dreier bekannter Persönlichkeiten, um auf die fürchterlichen Gräuel zu sprechen zu kommen, die Hitlers Armee bei ihrem Vorrücken in Polen anrichtete. ...Weiterlesen


Parasitäre Systeme
Parasitäre Systeme
(Péter Nádas)
     
Rückblickend auf seine Rekrutenzeit, in der er dem Kasernenalltag durch seine Versetzung ins Hauptquartier des ungarischen militärischen Nachrichtendienstes entfliehen konnte, nimmt Nádas die sich im Kalten Krieg gegenüberstehenden beiden politischen Systeme und die sich nach dessen Beendigung aus ihnen entwickelten Demokratien unter die Lupe. Er kommt dabei zu der Erkenntnis, dass sich durch die Doppelbödigkeit der zuvor betriebenen Politik der friedlichen Koexistenz geistig und moralisch die alte Konfrontation erhalten hat. Einerseits hat der neudemokratische Bürger, resultierend aus der langjährigen Isolation, Schwierigkeiten, mit der neuen Situation fertigzuwerden, da er viel von den Strategien des Egoismus, aber wenig von Eigenverantwortung versteht, andererseits blicken die Vertreter der alten, westlichen Demokratien mit einer gewissen Herablassung auf die neuen europäischen Mitbürger und tun sich schwer mit dem Verständnis ihrer Umstellungsprobleme. Ersichtlich sei das, so meint Nádas, schon im Augenblick der Wiedervereinigung gewesen, als Helmut Kohl die Vision ´blühender Landschaften` beschwor ohne die Realität der neuen Bundesländer meinte zur Kenntnis nehmen zu müssen. Er fragt weiter, ob die Konfrontationspolitik des Kalten Krieges wirklich notwendig gewesen sei, denn letztlich habe sie ´einen geistigen und mentalen Trümmerhaufen hinterlassen`, so auch der Untertitel dieses m. E. etwas zu einseitig wirkenden Essays.

Solitary Man
Solitary Man
(Brian Koppelman, David Levien)
     
Paraderolle für Michael Douglas, auch die Nebenrollen allen voran Danny DeVito überzeugen.

Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
(Torsten Feuerstein, Dieter Mann)
     
Dieter Mann erweist sich einmal mehr als grandioser Sprecher, welcher jeder einzelnen Figur eine individuelle und überaus treffende Stimme zu verleihen vermag.

Mission: Impossible – Rogue Nation
Mission: Impossible – Rogue Nation
(Christopher McQuarrie)
     
Freunde genretypischer Actionfilme werden hier sicher nicht enttäuscht, Optik und Geschwindigkeit stimmen, Tiefe und Originalität darf man allerdings nicht erwarten.

Loyalitäten
Loyalitäten
(Delphine de Vigan)
     
Schüler, Eltern, Lehrer - die Autorin erzählt über alle drei lebensecht und spannt so auf wenigen Seiten einen großen Bogen.

Sturm
Sturm
(Christoph Scheuring)
     

Die toten Seelen
Die toten Seelen
(Nikolai Gogol)
Anspruch
Wissen
  4
4
    Liebe
Humor
  3
9
    Erotik
Spannung
  1
3
    Unterhaltung
Transzendenz
  9
1
   
Die toten Seelen
Die toten Seelen
(Nikolai Gogol)
     
Gogols Roman ist eine goldene Fundgrube an humorvollen und plastischen Charakterzeichnungen.

Die toten Seelen
Die toten Seelen
(Jürgen Pangritz, Peter Matić)
     
Ein großartiger Text großartig gesprochen.

Klara vergessen
Klara vergessen
(Isabelle Autissier)
Anspruch
Wissen
  5
8
    Liebe
Humor
  5
2
    Erotik
Spannung
  2
5
    Unterhaltung
Transzendenz
  4
2
   
Power
Power
(Verena Güntner)
     
Hier hat sich die Autorin wohl viel vorgenommen und alles Mögliche in den Roman anthematisiert, ohne wirklich davon etwas gewinnbringend verarbeitet und ansprechend formuliert fertigbekommen zu haben.
Auch die Intention des Romans blieb mir nebulös, nimmt man es als Kritik an der Realität ist es realitätsfern, nimmt man es als Parabel fehlt die Aussagekraft des Geschehens.
Wer wirklich etwas sprachlich und inhaltlich Gekonntes lesen möchte, das im Wald spielt, greife zu Stefan aus dem Siepens Das Seil.

Klara vergessen
Klara vergessen
(Isabelle Autissier)
     
Facettenreiche Familiengeschichte in der rauen Welt der nordpolaren UdSSR, dem Leser wird zwar Einiges zugemutet, wer Interesse an den Lebensbedingungen der Menschen und der Landschaft hat, wird dafür aber auch reich beschenkt.

Das finstere Tal
Das finstere Tal
(Andreas Prochaska)
     
düsterer Alpenwestern

Das singende, klingende Bäumchen
     
für Fans alter Märchenfilme ein Genuss



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