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Zuletzt verliehene Preise


Preisträger     Preis
Elke Erb     Georg-Büchner-Preis
Jasmine Lee-Jones     Europäischer Dramatiker*innen-Preis
Wajdi Mouawad     Europäischer Dramatiker*innen-Preis
Olga Radetzkaja     Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis
Nach dem Gedächtnis (Maria Stepanova)     Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis
Hawaii (Cihan Acar)     Literaturpreis der Doppelfeld-Stiftung
Lorraine Daston     Gerda-Henkel-Preis
AUDIO.SPACE.MACHINE (Georg Zeitblom, Christian Wittmann, Georg Zeitblom, Christian Wittmann)     Hörspielpreis der Kriegsblinden
Michael Roes     Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis
Marion Poschmann     Hölty-Preis



Zuletzt eingestellte Nutzerbeiträge


The Drop
The Drop
(Michaël R. Roskam)
     
sehr ruhiger, um nicht zu sagen etwas lahmer Film mit wortkargem Hauptdarsteller, der für mich auch nur bedingt als Barkeeper funktioniert

Zu viel und nie genug
Zu viel und nie genug
(Mary L. Trump)
     
deprimierend
Man erfährt viel über die Groß-Familie Trump, aber, sollte man die meisten der bisher erschienenen Bücher über diesen Chaos-Präsidenten gelesen haben, letztendlich nicht viel Neues über den Protagonisten selbst. Liest man das Buch aktuell (Oktober 2020, gerade hat sich Trump mit Covid19 infiziert), so drängt sich einem immer wieder die Frage auf, ob nicht weniger der Zombie im Weißen Haus die Demokratie gefährdet, als vielmehr das amerikanische System, das an sich selbst erkrank ist.

Serotonin
Serotonin
(Michel Houellebecq)
     
Von der Thematik her dürfte das Houellebecq’s letzter Roman sein, wobei er seinen Protagonisten in der Ichform für sich sprechen läßt. Erstmals ist die wirkliche Liebe sein Thema, der er offensichtlich erst begegnet, nachdem er durch die Einnahme von Antidepressiva seine Libido verloren hat und an sein Ende denkt. Insofern hebt sich dieser Text deutlich von seinen bisherigen Werken ab. Allerdings bleibt er seinen genitalfixierten Formulierungen treu, also letztendlich wieder ein typischer Houllebecq.

Post aus Paidonesien
Post aus Paidonesien
(Oriol Canosa)
     
hartnäckige Elternverweigerer, die in ihrem Kinderstaat erwachsene Erfahrungen sammeln und Erwachsene anregen, über Kinder nachzusinnen

Kampf um den Halbmond
Kampf um den Halbmond
(Oded Ruskin)
     
handlungssatte, bildstarke Serie, die einem zumindest ein Stück weit den Wahnsinn der Welt nahe bringt

Die Siedler der Westbank
     
informative und sehr gut präsentierte Dokumentation, die ohne selbst zu werten den Siedlern kritisch begegnet und viele Stimmen zu Wort kommen lässt.

Der Raum, in dem alles geschah
     
Das Buch hat mich, alles in allem gesehen, enttäuscht. Die begeisterte Ankündigung in der Presse hat, abgesehen von dem einen oder anderen aufschlussreichen Detail, bei weitem nicht gehalten, was versprochen wurde. Vielleicht wäre es interessanter gewesen, wenn die stattgefundene Zensur nicht viele pikante Details aus dem Manuskript herausgestrichen hätte, die angeblich der Geheimhaltung unterliegen würden. Vor allem beim Procedere zum eingeleiteten Amtsenthebungsverfahren scheinen so einige Dinge schiefgelaufen zu sein, und gerade hier hätte man gerne Näheres gewusst.
Unabhängig von diesen Mängeln erscheinen die Schilderungen Boltons, diesem „selbstverliebten Narzissten und Hardliner“, wie ein Kritiker bei amazon schreibt, reichlich langatmig, wenn er hierhin und dorthin reist und diesen und jenen trifft. Und was er über Trump kundtut, ist in den nunmehr fast vier Jahren seiner Präsidentschaft jedem interessierten Zeitungsleser hinreichend bekannt. Die fast 600 Seiten hätte man auch ‚querlesen‘ können. Schade um die Zeit.

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
     
Qualen und Querelen des Erwachsenwerdens in einer zerstrittenen neapolitanischen Familie einfühlsam und angenehm lesbar dargestellt

Geisterjagd
Geisterjagd
(Miklos Konkoly, Norman Edwards)
     
guter Beginn, das Ende fällt leider ein wenig zu dürftig aus

Der Krieg der Armen
Der Krieg der Armen
(Éric Vuillard)
     
als Wutschrift spürt der Leser durchaus eine kritische Kraft vom Text ausgehen, man bekommt den sozialen Brand in Europa sozusagen mit heißer Feder skizziert, wer allerdings mehr als grobe Skizzen mag, sollte zu anderen Texten greifen

Das Bourne Ultimatum
Das Bourne Ultimatum
(Paul Greengrass)
     
der Film besteht gefühlt aus 90% Verfolgungsjagd; nur gut, dass Super-Bourne alle Stadt- und Gebäudepläne im Kopf hat
langweilig und gering vom Gehalt

Kafka am Strand
Kafka am Strand
(Haruki Murakami)
     
Wenn auch zwischendrin etwas schleppend – es sind immerhin über 600 Seiten, die ihre Zeit brauchen – war dieser grandiose Roman in jeder Lesephase diese investierte Zeit wert. Von der Handlung her übrigens ein typischer Murakami, oft surrealistisch und fast geheimnisvoll, dann wieder über alle Massen sachlich und gegenwartsbezogen.
Bevor ich mich an einen seiner anderen Romane, den vielgepriesenen „Mister Aufziehvogel“ heranwage, dürstet es mich nach einem Sachbuch.

Sankt Irgendwas
Sankt Irgendwas
(Tamara Bach)
     
Ich weiß nicht, ob und wie viele Lehrer solch alten Schlages Schüler in Deutschland noch ertragen müssen, als Roman ist die Geschichte dank der gleichsam modernen, frischen und nicht anbiedernd juvenilen Schülersprache ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Einsteigen und Mitlesen!

Die Bourne Verschwörung
Die Bourne Verschwörung
(Paul Greengrass)
     
mehr Action und weniger Gehalt als der Vorgänger und somit kaum noch ein Charakterfilm

Die Bourne Identität
     
Matt Damon beherrscht auch dieses Genre, in einem durchaus erfrischenden Actionfilm.



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