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Aktuelle Veranstaltungen


09. Mai 2020
 
19:30 Uhr
Theateraufführung : Ben Hur
Regie (Bühne) : Mareike Zimmermann
30. Mai 2020
 
19:30 Uhr
Theateraufführung : Der Kontrabass
Regie (Bühne) : Christine Hofer


Zuletzt verliehene Preise


Preisträger     Preis
Cemile Sahin     Alfred-Döblin-Medaille
Joachim Sartorius     August-Graf-von-Platen-Preis
Gerasimos Bekas     August-Graf-von-Platen-Preis
Kintsugi (Miku Sophie Kühmel)     aspekte-Literaturpreis
Joshua Groß     Anna Seghers-Preis



Ticker


Enttäuschung
Enttäuschung
(Thomas Mann)
An der Interpretation dieser frühen Erzählung - Thomas Mann schrieb sie mit 21 Jahren nach einem Venedig-Aufenthalt - haben sich schon manch angehende Promotionskandidaten in den Fachbereichen Germanistik und/oder Philosophie versucht. Die einen wollten in dem von der Welt enttäuschten, täglich über den Markusplatz von Venedig hin und her laufenden und schließlich sich dem Icherzähler offenbarenden Herrn, Nietzsche erkannt haben, die anderen...Weiterlesen


Der Kleiderschrank
Der Kleiderschrank
(Thomas Mann)
Irrfahrt eines Todgeweihten
Eine Geschichte voller Rätsel. So auch der Untertitel dieser 10-seitigen Novelle, die zu den ersten Erzählungen zählt, die Thomas Mann als Sechszehnjähriger zu Papier brachte. Wie nach etwas mühsamer Recherche im Netz in Erfahrung zu bringen ist, scheint man sich unter den Analysten nicht ganz einig zu sein, wie das Erlebnis des ziellos herumreisenden todkranken und von seinen Ärzten bereits aufgegebenen Albrecht van der Qualen, der in irgendeiner...Weiterlesen


Tage ohne Hunger
Tage ohne Hunger
(Delphine de Vigan)
     
Das Debüt von Delphine de Vigan lässt die Qualitäten ihrer späteren Werke erahnen, weist sie aber noch lange nicht in aller Breite und Tiefe aus. Wenn einen das Thema nicht interessiert, nicht unbedingt zu empfehlen, auch nicht als Einstieg in ihr Werk, hierfür eignet sich besser No und Ich oder Loyalitäten.

Der Krieg mit den Molchen
     
An sich gehört dieMischung von Science-Fiction und fiktiver Reportage mit nicht wenigen durchaus längeren Beschreibungen nicht unbedingt zu meinen Favoriten, "Der Krieg mit den Molchen" ist aber handwerklich ein so gut gemachter Roman, in vielem so treffend und witzig, dass auch ich großen Spaß an der Lektüre hattte und den Kultcharakter des Werkes nachvollziehen kann.

Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen ?
     
erschütternd
Der Titel sagt alles. Eine überfällige und noch viel zu selten getroffene Feststellung. Ich verweise hierzu auch auf den Report des Journalisten David Wallace-Wells ´Die unbewohnbare Erde`, der im Juli 2019 im Ludwig Verlag München erschienen ist.

Die unbewohnbare Erde
Die unbewohnbare Erde
(David Wallace-Wells)
Dass ich dieses hochaktuelle Sachbuch über die Zukunft unseres Planeten und damit über die Zukunft unseres eigenen Daseins erst drei Jahre nach seinem Erscheinen gelesen habe, ist in der Tat ein Versäumnis. Die vom Autor beschriebene Szenerie ist zwar ansatzweise jedem durch die in den Medien beschworenen drohenden Zukunftsvisionen bekannt und wir erleben die Vorboten des anstehenden Klimawandel zunehmend selbst, aber erst diese ungeschminkte Recherche...Weiterlesen


Amerika verstehen
Amerika verstehen
(Ronald D. Gerste)
     
Sehr gut lesbar und ausgewogen. Es hätte allerdings durchaus umfassender und tiefschürfender sein können, nicht nur das bloße Aufzählen, sondern gerade die Hintergründe für einige Charakteristika dieses Landes wären interessant zu erfahren gewesen.

Der Mensch als Ungeheuer
Der Mensch als Ungeheuer
(Péter Nádas)
Das sechste Kapitel von Kafkas ´Prozess` bildet die Vorlage für diesen fünf inhaltsschwere Seiten umfassenden Essay, in dem ein junger Mann im Zugabteil sitzend einer Frau begegnet und Zeuge ihres „kleinen Fehlers“ wird. Auch ´Leni`, die Josef K. anl. des Besuchs mit seinem Onkel bei Anwalt Huld kennenlernt, hat diesen kleinen Fehler: jeweils zwei durch Schwimmhäute verbundene zusammengewachsene Finger der rechten Hand. Der Minotaurus, das...Weiterlesen


Anvertrautes Leben
Anvertrautes Leben
(Péter Nádas)
     
anspruchsvoll
Eine verstörende, aber letztlich erfolgreiche Analyse

Die Tagebücher Thomas Manns
     
anspruchsvoll
Wer diese Tagebücher in seiner Bibliothek hat, wird sich nach Lesen dieses Essays bestimmt erneut mit ihnen beschäftigen und zudem in der glänzend geschriebenen Biografie von Klaus Harpprecht nochmals zu blättern beginnen. Nicht der literarisch sicher unbestrittene Rang des "Goethe 2.0" zieht den Blick der interessierten Öffentlichkeit immer wieder auf sich, der hinter seinen Werken sichtbar werdende ´leidende`Mensch ist es, dem hier die Aufmerksamkeit gilt.

Leni weint
Leni weint
(Péter Nádas)
Einer seiner hochpolitischen Essays, in dem Nádas auf das dritte Reich zurückgreift. Ausgehend vom 8. September 1939, einem Freitag, gerademal eine Woche nach Beginn des 2. Weltkriegs, bedient er sich in seinen Ausführungen dreier bekannter Persönlichkeiten, um auf die fürchterlichen Gräuel zu sprechen zu kommen, die Hitlers Armee bei ihrem Vorrücken in Polen anrichtete. ...Weiterlesen


Parasitäre Systeme
Parasitäre Systeme
(Péter Nádas)
     
Rückblickend auf seine Rekrutenzeit, in der er dem Kasernenalltag durch seine Versetzung ins Hauptquartier des ungarischen militärischen Nachrichtendienstes entfliehen konnte, nimmt Nádas die sich im Kalten Krieg gegenüberstehenden beiden politischen Systeme und die sich nach dessen Beendigung aus ihnen entwickelten Demokratien unter die Lupe. Er kommt dabei zu der Erkenntnis, dass sich durch die Doppelbödigkeit der zuvor betriebenen Politik der friedlichen Koexistenz geistig und moralisch die alte Konfrontation erhalten hat. Einerseits hat der neudemokratische Bürger, resultierend aus der langjährigen Isolation, Schwierigkeiten, mit der neuen Situation fertigzuwerden, da er viel von den Strategien des Egoismus, aber wenig von Eigenverantwortung versteht, andererseits blicken die Vertreter der alten, westlichen Demokratien mit einer gewissen Herablassung auf die neuen europäischen Mitbürger und tun sich schwer mit dem Verständnis ihrer Umstellungsprobleme. Ersichtlich sei das, so meint Nádas, schon im Augenblick der Wiedervereinigung gewesen, als Helmut Kohl die Vision ´blühender Landschaften` beschwor ohne die Realität der neuen Bundesländer meinte zur Kenntnis nehmen zu müssen. Er fragt weiter, ob die Konfrontationspolitik des Kalten Krieges wirklich notwendig gewesen sei, denn letztlich habe sie ´einen geistigen und mentalen Trümmerhaufen hinterlassen`, so auch der Untertitel dieses m. E. etwas zu einseitig wirkenden Essays.

Solitary Man
Solitary Man
(Brian Koppelman, David Levien)
     
Paraderolle für Michael Douglas, auch die Nebenrollen allen voran Danny DeVito überzeugen.

Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
(Torsten Feuerstein, Dieter Mann)
     
Dieter Mann erweist sich einmal mehr als grandioser Sprecher, welcher jeder einzelnen Figur eine individuelle und überaus treffende Stimme zu verleihen vermag.



Die neusten Ereignisse


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