Frisch auf Kritikatur


Wolfszeit Schäfchen im Trockenen Der Hutladen Die Fuchsjagd Die Krone des Schäfers Toller Dampf voraus


22.03. 20:00 Uhr    Weimar    Deutsches Nationaltheater    Restleben (Sebastian Martin)
23.03. 19:30 Uhr    Eisenach    Landestheater Eisenach    Der Meister und Margarita (Alejandro Quintana)
23.03. 19:00 Uhr    Hamburg    Thalia Theater (Hamburg)    Rom (Stefan Bachmann)
24.03. 16:00 Uhr    Leipzig    Schauspiel Leipzig    Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten (Armin Petras)
25.03. 19:00 Uhr    Hamburg    Thalia Theater (Hamburg)    Eine Familie (Antú Romero Nunes)


Zuletzt verliehene Preise


Preisträger     Preis
Wolfszeit     Preis der Leipziger Buchmesse
Schäfchen im Trockenen     Preis der Leipziger Buchmesse
Husch Josten     Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung
Joachim Zelter     Preis der LiteraTour Nord
Clemens J. Setz     Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung



Ticker


Das Licht
Das Licht
(T. C. Boyle)
     
seicht, unterhaltend, eröffnend

Das Licht
Das Licht
(T. C. Boyle)
Das Cover schreit, aber der Text bleibt ganz ruhig
Zu ruhig, zu nüchtern, zu unproblematisch. Umschlaggestaltung und Titel lassen mehr erhoffen.
Der Haupthandlung stellt Boyle ein dickes "Vorspiel" über den "Bycicle Day" voran. Aus Sicht der Sekretärin des Chemikers Albert, dem Entdecker von LSD, wird über dessen Forschungsarbeit und Selbstversuch berichtet. Die Hintergründe der Drogensynthese sind zwar durchaus nicht uninteressant, und sollen wohl einfach das: neugierig...Weiterlesen


Adel verpflichtet
Adel verpflichtet
(Robert Hamer)
     
Elegant wird man mit einer angenehmen Erzählerstimme durch einen gut konstruierten und dabei standeskritischen Geschichte geführt. Auch die Schauspieler wissen zu gefallen und die teils sehr noblen Kostüme erinnern variantenreich an den Pomp alter Zeiten.

Babel
Babel
(Kenah Cusanit)
Ein Leckerbissen für Spezialisten
Ein Tag im Jahr 1913, auf dem Grabungsgelände des legendären Babylon, in den Gedanken des deutschen Archäologen, Architekten und Kunsthistorikers Robert Koldewey. Man ahnt es schon: Mit Koldewey hat Cusanit den richtigen Mann gefunden, um mehr als einen archäologischen Roman zu schreiben.
Koldeweys und Cusanits Gedanken schweifen weit - von den alten Persern, Assyrern und Babyloniern, zu Herodot und Kaiser Wilhelm, von alten Tontafeln über...Weiterlesen


Babel
Babel
(Kenah Cusanit)
     
anspruchsvoll, originell, bereichernd, eröffnend, erheiternd, fesselnd

Die Stadt der Blinden
Die Stadt der Blinden
(Jose Saramago)
     
eröffnend, melancholisch, belehrend, erschütternd, bereichernd, nachhaltig

Die Stadt der Blinden
Die Stadt der Blinden
(Jose Saramago)
Grauenvoll menschlich und tief philosophisch
In ganz einfacher, unaufgeregter Sprache erzeugt Saramago unglaubliche Bilder. Szenen von größter Brutalität wechseln mit Zeugnissen tiefen Vertrauens, zwischen ganz viel Verwahrlosung, Ekel und vor allem Unsicherheit. Der Ton ist schwer, mit einem eigenartigen traurigen Humor, an vielen Stellen klingt es sentenzhaft. Über weite Passagen erzählt Saramago beinahe szenisch und verzichtet dabei auf Anführungszeichen und Absätze, sodass man beim...Weiterlesen


Der fliegende Ferdinand
Der fliegende Ferdinand
(Václav Vorlícek)
     
ideenreiche Kinderserie mit tollen Kinder- und Erwachsenencharakteren

Lohn der Angst
Lohn der Angst
(Henri-Georges Clouzot)
     
Zu Recht gilt der Film als Klassiker, er ist intensiv, existenziell und abgründig, zugleich leider aber auch etwas holzschnittartig und nicht immer ganz schlüssig in der Charakterentwicklung, auch die Art und Weise, wie die Handlung gezeigt wird, wirkt gelegentlich ungeschickt.

Burn After Reading
Burn After Reading
(Ethan Coen, Joel Coen)
     
Banale Story, welche durch glänzend aufgelegte Schauspieler und typisch flotte und gewitzte Art, sie zu erzählen, einen unterhaltsamen Abend bietet.

Die Sinflut von Norderney
Die Sinflut von Norderney
(Karen Blixen)
     
Eine etwas verstaubte und reichlich fantasievolle Angelegenheit, aber gut erzählt.

Irgendwo in diesem Dunkel
Irgendwo in diesem Dunkel
(Natascha Wodin)
Anspruch
Wissen
  10
10
      Liebe
Humor
  5
2
      Erotik
Spannung
  2
10
      Unterhaltung
Transzendenz
  10
9
     
Irgendwo in diesem Dunkel
Irgendwo in diesem Dunkel
(Natascha Wodin)
     
anspruchsvoll, nachhaltig, bereichernd, fesselnd, ergreifend

Der weiße Pfau
Der weiße Pfau
(D. H. Lawrence)
Regeln ohne Spiel – D.H. Lawrence' „Der weiße Pfau“
D.H. Lawrence – bekannt u.a. durch „Lady Chatterley“ (1928) – legt in seinem Erstlingswerk „Der weiße Pfau“ (1911) bereits eine bemerkenswert ausgefeilte Poetologie hin. So ist man anfangs irritiert, weil man denkt, sich in einer, dem Realismus typischen Dorfgeschichte wiederzufinden, doch trügt dieser Schein, da das viktorianische Setting lediglich genutzt wird, um eine analytische Geschichte des Begehrens und Gegenbegehrens zu entfalten...Weiterlesen


Unser mathematisches Universum
Max Tegmark, Physikprofessor am MIT, entwirft in „Unser mathematisches Universum“ die radikalplatonische Idee einer rein mathematischen Wirklichkeit, also die Vorstellung, dass „[u]nsere Wirklichkeit […] nicht nur durch die Mathematik beschrieben (wird)“, sondern die „Mathematik (ist)“. Diese Hypothese geht zurück auf die Artikel „Is 'the theory of everything' merely the ultimate ensemble theory?“ (1996) und „The Mathematical...Weiterlesen


Vom Ende der Einsamkeit
Vom Ende der Einsamkeit
(Benedict Wells)
     
bereichernd, nachhaltig
Ein über alle maßen gefühlvoll geschriebenes und von der Kritik zu Recht gepriesenes Buch.

Green Zone
Green Zone
(Paul Greengrass)
     
Der Film ist eine US-kritische Fußnote zur fingierten Kriegsbegründung für den Dritten Golfkrieg. Wer rasante und opulente Actionfilme mit einem integren Helden mag, sich nicht an den typisch zufallslastigen Handlungsverläufen und Simplifizierungen stört, wird an Green Zone seinen Gefallen finden.

Der Club Dumas
Der Club Dumas
(Arturo Perez-Reverte)
     
unterhaltend, spannend, fesselnd

Die Rechnung ging nicht auf
Die Rechnung ging nicht auf
(Stanley Kubrick)
     
schnörkelloser Kriminalfilm, Kubrick verleiht allen Protagonisten Charakter

Milk
Milk
(Gus Van Sant)
     
Filmbiographie eines ambitionierten Vorkämpfers, die nicht nur dank der Versatzstücke Filmmaterials aus der Zeit von Milks politischen Kampf, sondern auch durch die liebevolle Kostümierung, die Kamera und die Farbe so wirkt als ob sie aus den 1970er stammt.



Die neusten Ereignisse


Aulis Verlag in Friedrich Verlag GmbH     Stichwort hinzugefügt
Nordfriisk Instituut     Stichwort hinzugefügt
Luchterhand     Stichwort hinzugefügt
Palace Editions     Stichwort hinzugefügt
Internationaler Verlag der Wissenschaften Peter Lang AG     Stichwort hinzugefügt