Die Hauptperson des Romans ist Karo Herrmann. Ihr Leben läuft gerade ziemlich bescheiden: Sie trauert ihrem Job nach, den sie mochte und bemerkt, dass ihre Freunde eigentlich gar keine Freunde sind. Kurzerhand beschließt Karo zu einer Psychologin zu gehen. Zuerst völlig übermütig merkt sie jedoch bald, dass ihr die Gespräche doch etwas geben - Frau Görlich wird im Laufe des Romans sogar zu einer der wichtigsten Personen Karos.
Jetzt, wo sie Zeit hat um nachzudenken, bemerkt sie, dass sie und ihr Freund Philipp nur zusammen sind, weil keiner von beiden alleine sein möchte. Sie stellt fest, dass er sie immer mehr aufregt und es für ihn nur sich und seine Gefühle gibt. Kurzerhand sagt sie ihm, dass es besser wäre, sich längere Zeit nicht zu sehen und keinen Kontakt zu haben.
Plötzlich bekommt Karo Angstzustände. Nelson, ein guter Freund, der beim Fernsehen arbeitet, nimmt sich Zeit und spielt für sie den "Pfleger". Karo ist entsetzt, dass Philipp ihren Vorschlag auf Distanz zu bleiben annimmt und möchte ihn plötzlich unbedingt wiedersehen. Doch Philipp hat Angst, dass er in Karos Zustand eher etwas zerstört als gutmacht.