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Zuletzt eingestelle Autoren auf Kritikatur


Carlos Busqued
Carlos Busqued
(* 1970)
  
1 Werk

Werner Koczwara
Werner Koczwara
(* 1957)
  
1 Werk

Robert Skidelsky
Robert Skidelsky
(* 1939)
  
1 Werk


Barbara Schmidt
Barbara Schmidt
(* 1952)
  
1 Werk
Biographisches



Ticker


Das Rasiermesser
Das Rasiermesser
(Vladimir Nabokov)
Der in den Wirren der Revolution aus Russland geflohene Hauptmann Iwanow, dem man in seinem Regiment aufgrund seines kantigen Profils den Spitznamen ´Rasiermesser´ verpasst hatte, kommt in Berlin in einem Friseurladen unter und muss, der Zufall will es so, beim Bedienen der Kundschaft tatsächlich auch ein Rasiermesser in die Hand nehmen.
Als er eines Tages, da wenig Betrieb herrscht, allein im Salon weilt und auf Kundschaft wartet, lässt...Weiterlesen


Tschorbs Rückkehr
Tschorbs Rückkehr
(Vladimir Nabokov)
Tschorb, ein junger armer russischer Emigrant und Literat, frischgebackener Schwiegersohn der in einer deutschen Stadt (Freiburg?) lebenden Kellers, ist ohne deren Tochter von der längeren Hochzeitsreise nach Hause zurückgekehrt.
Den Leichnam seiner jungen Frau, die in der Nähe von Nizza durch die Berührung einer vom Sturm herabgerissenen Stromleitung ums Leben gekommen war, hatte er in Frankreich zurückgelassen.
Seine in der Oper...Weiterlesen


Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters
Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters
(Dmitrij Kapitelman)
     
originell, bereichernd
So etwas in zärtlicher und amüsanter Weise niederzuschreiben, das muss einem erst einmal gelingen. Um seinem geliebten jüdischen, mit der Familie aus der Ukraine nach Berlin übergesiedelten, Vater bei der Suche nach der neuen Identität zu helfen, begibt sich der Autor mit ihm auf Israelreise und erfährt das nach wie vor ungelöste Palästinaproblem am eigenen Leibe.

City on Fire
City on Fire
(Garth Risk Hallberg)
In Hallbergs großem New York Epos bestimmen mehrere Protagonisten aus unterschiedlichen Gesellschaftskreisen das Geschehen. Abgesehen von einigen Rückblenden und zeitlichen Vorausblicken spielt der Roman in der Zeit zwischen Weihnachten 1976 und dem 13. Juli 1977, der Nacht des größten Stromausfalls in der Geschichte der USA.
Eine der zentralen, die verschiedenen Erzählstränge verbindenden Figuren, ist das 17-jährige attraktive Punkmädchen...Weiterlesen


City on Fire
City on Fire
(Garth Risk Hallberg)
     
Von Weihnachten 1976 bis in die Nacht des 13. Juli 1977, als der größte Stromausfall der amerikanischen Geschichte die Millionenmetropole New York lahmlegt, reicht die Handlungsspanne dieses mehr als 1.000 Seiten umfassenden von der internationalen Presse hochgelobten Romans. Wer ´Big Apple´, vorzugsweise in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, erlebt und näher kennengelernt hat, in einer Zeit der Krise und des Niedergangs dieser Stadt, in der, begünstigt durch die zerfallende Infrastruktur, Drogenmissbrauch und Kriminalität immer mehr um sich greifen, kommt an diesem Epos nicht vorbei.
Der durch seine Erzählungen und Essays bekannt gewordene Autor, ein in Brooklyn lebender 36-jährigen Schriftsteller, zählt inzwischen zu den ´Best New American Voices´.

Die Kapuzinergruft
Die Kapuzinergruft
(Joseph Roth)
     
famoses Panorama der Zeit, in der das Sterben der k. u. k.-Monarchie anhand des Lebensweges eines wenig bedeutenden und alles in allem doch etwas blassen Protagonisten vorgeführt wird

Im Westen nichts Neues
Im Westen nichts Neues
(Erich Maria Remarque)
     
erhebend, erschütternd, ergreifend, fesselnd, unterhaltend
Alles nachhaltig? Der Roman ist ein Meilenstein der Antikriegs-Literatur und wurde natürlich prompt von den Nazis verboten und verbrannt. Verweisen muss man - einen Weltkrieg später - auf die inhaltliche und formale Nähe zu Norman Mailers gigantischem Werk "Die Nackten und die Toten" (1948/50).

Die Geschichten Jaakobs
Die Geschichten Jaakobs
(Thomas Mann)
     
anspruchsvoll, nachhaltig, bereichernd, eröffnend
Großartig!

Die Abstiegsgesellschaft
Die Abstiegsgesellschaft
(Oliver Nachtwey)
     
Fazit dieses hochinformativen sozialpolitischen Essays:
Durch das nicht wegzudiskutierende zunehmende Konfliktpotential scheint unserer westliche Gesellschaft am Rande ihrer Möglichkeiten angekommen zu sein. Ein Zurück in die soziale Moderne der Nachkriegszeit wird es nicht geben. Vor allem durch die Schwäche der politischen Linken, die im Grunde zu einer konservativen Nachhut geworden ist (Herfried Münkler) bleibt nur das permanente Krisenmanagement.

Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung
Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung
(Judith Butler)
     
originell, nachhaltig, eröffnend, anstrengend, unterhaltend

Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung
Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung
Judith Butler geht in diesem Buch den semantisch-gesellschaftlichen Aspekten von Versammlungen im Zeitalter der Globalisierung, die unter Namen wie 'Orangene Revolution', 'Arabischer Frühling', 'Occupy-Bewegung' und so weiter bekannt wurden, nach; dies mit den für die Autorin bekannten Analysetechniken, die sie aus der Sprechakttheorie und dem Relationalismus bezieht. Das Buch gliedert sich dabei grob in zwei Teile: 1. die politische Handlung (Kap....Weiterlesen


Montecristo
Montecristo
(Martin Suter)
     
Gut gemachter Thriller, der in all seinen daherkommenden Zufällen und Verschwörungstheorien gar nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt ist.
Von Suter-Enthusiasten nicht so gut bewertet.

Die Gesandten
Die Gesandten
(Henry James)
Keine leichte Kost
Der zum 100. Todestag von Henry James neu übersetzte Roman ist selbst für den geübten Leser keine leichte Kost.
Einmal abgesehen von der Thematik dieses von vielen Kritikern, trotz des Alters des Protagonisten (ein 55-jähriger Witwer), als Bildungsromans eingestuften Werkes - als Bildungsroman insofern, als er spät zu der Erkenntnis kommt, in seinem bisherigen Leben das Wesentliche versäumt zu haben - wird man, weiss man um die Vita des...Weiterlesen


Die Gesandten
Die Gesandten
(Henry James)
Chadwick (Chad) Newsome, 21-jähriger Sprössling einer erfolgreichen Unternehmerfamilie aus dem amerikanischen Woollett, Massachusetts, hält sich seit geraumer Zeit in Paris auf und genießt dort das freizügige Leben. Nach dem Tode seines Vaters soll er auf Wunsch der Mutter nach Hause zurückkehren, um die Geschäfte der Familie weiterzuführen. Um ihrem Begehren Nachdruck zu verleihen, schickt Mrs. Newsome den Freund des Hauses, Lambert Strether,...Weiterlesen


Dunkle Wälder
Dunkle Wälder
(S. Corinna Bille)
Anspruch
Wissen
  2
1
      Liebe
Humor
  1
1
      Erotik
Spannung
  1
3
      Unterhaltung
Transzendenz
  4
4
     
Dunkle Wälder
Dunkle Wälder
(S. Corinna Bille)
     
Klischee, seicht, langweilend
Einfältige Selbstfindungsliteratur mit der ich absolut nichts anfangen konnte. Dazu in einer äusserst banalen Sprache verfasst - nichts für mich...

Die schöne Mercede und der Meisterschmied
Anspruch
Wissen
  6
5
      Liebe
Humor
  8
2
      Erotik
Spannung
  2
7
      Unterhaltung
Transzendenz
  9
3
     
Die schöne Mercede und der Meisterschmied
Die schöne Mercede und der Meisterschmied
(Marcello Fois)
     
originell, nachhaltig, fesselnd
Sprachlich wunderschöne Geschichte, die ans Herz geht und den Verstand anregt...

GB84
GB84
(David Peace)
     
Minutiöse Rekonstruktion des 12-Monatigen Bergarbeiterstreiks in England von 1984, der unter Margaret Thatcher blutig niedergeschlagen wurde.
Mitunter schwere, weil ohne dramaturgischen Rahmen verfasste Chronik, ganz nah dran, realistisch, hart und deprimierend. Zeitgeschichte pur.

Die Wand
Die Wand
(Marlen Haushofer)
     
Das Werk hat mich zugegebenermaßen über weite Strecken gequält. Die Beziehung Mensch-Kuh sowie Hunde- und Katzenspielbeschreibungen bilden einen nicht unerheblichen Teilen des Textes und stehen bei mir leider nicht im Kern des literarischen Interesses. Gleichwohl las ich mit einer gelegentlich aufblitzenden Faszination bis zum Ende, wahrscheinlich lag das an der in ihrem Jahreswechsel und den Herausforderungen an den Menschen gut gefassten Bergwelt, an der Gegenwelt zum Trott des städtischen Arbeitsalltags und den kleinen Reflexionen über das neue Leben und den Verlust des alten.
Verwunderlich empfand ich die durchgängige Akzeptanz der Wand als Grenze. Warum sie nicht versuchsweise einschlagen oder untergraben?