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Zuletzt eingestelle Regisseure auf Kritikatur


Raffaello Matarazzo
Raffaello Matarazzo
(1909 - 1966)
  
1 Werk

Christian Schwochow
Christian Schwochow
(* 1978)
  
1 Werk

Mirko Borscht
Mirko Borscht
(* 1971)
  
2 Werke

Bruno Dumont
Bruno Dumont
(* 1958)
  
2 Werke

Peter Timm
Peter Timm
(* 1950)
  
2 Werke



Ticker


Kein Pardon
Kein Pardon
(Hape Kerkeling)
     
viele eigentlich platte Witze, überschaubare Handlung, dennoch dank Hapes Charme und Können ein durchaus witziger Kultstreifen, auch Heinz Schenk weiß sich gut zu spielen

Sophies Entscheidung
Sophies Entscheidung
(Alan J. Pakula)
     
Junger Schriftsteller gerät nach dem zweiten Weltkrieg in New York in eine ménage à trois mit einer Holocaust-Überlebenden und ihrem Freund, einem psychisch labilen amerikanischen Juden.
Das ungemein bewegende Drama darf mit Recht zu den besten Filmen seiner Dekade gezählt werden, hier stimmt einfach alles.

Creed
Creed
(Ryan Coogler)
     
Der uneheliche Sohn des verstorbenen Box-Weltmeisters Apollo Creed will auch im Ring Erfolge feiern, Hilfe erhält er vom alten Rocky Balboa.
Das bodenständige und stark inszenierte Spin-Off zur legendären ROCKY-Reihe bescherte Sylvester Stallone einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung.

Outland
Outland
(Peter Hyams)
     
Sean Connery sorgt auf einem Jupitermond als Marshal für Recht und Ordnung. Loses HIGH NOON- Remake als Science-Fiction-Film im Stil von ALIEN. Düster und packend.

Withnail and I
Withnail and I
(Bruce Robinson)
     
Zwei arbeitslose junge Schauspieler fahren im Jahr 1969 für ein Wochenende raus aufs Land um mal den Kopf frei zu kriegen. Da sie dabei allerdings ebenso viel Alkohol und Drogen konsumieren wie zu Hause wird nicht viel daraus.
Ein britischer Kultfilm - Sozialstudie, Kifferkomödie und Generationenportrait in einem. Vielschichtig und bewegend.

Die Verfluchten der Pampas
Die Verfluchten der Pampas
(Hugo Fregonese)
     
Argentinien um 1880: Nachdem immer wieder Soldaten vom Pampas-Außenposten der Armee desertiert sind, will Captain Martín zur Stärkung der Moral heiratswillige Frauen in die Einöde bringen, Indianer und Banditen sind allerdings auch interessiert.
Saftiges Exploitation-Spektakel, derb und bildgewaltig umgesetzt.

Feuchtgebiete
Feuchtgebiete
(David Wnendt)
     
Helen, die ständig ihre Grenzen auslotet, landet im Krankenhaus, reflektiert ihr Dasein und versucht schließlich mit Hilfe eines Pflegers ihre Eltern wieder zusammen zu bringen.
Filmadaption eines Skandalromans, frisch, respektlos und mutig, dabei beißend komisch. Klasse.

… und nicht als ein Fremder
… und nicht als ein Fremder
(Stanley Kramer)
     
Der mittellose Lucas Marsh heiratet nur, um sich von seiner zukünftigen Frau sein Studium finanzieren zu lassen, wovon sie nichts weiß. Erst Jahre später kommt die Wahrheit ans Tageslicht.
Stark gespieltes Melodram nach einem preisgekrönten Roman, seiner Zeit weit voraus.

Studio 54
Studio 54
(Mark Christopher)
     
Shane O’Shea schafft es im legendären Club Studio 54 im New York der 1970er Jahre einen Job zu ergattern und wähnt sich auf der Erfolgsspur. Doch Selbstsucht und Drogen jeder Art sorgen für einen ebenso schnellen Niedergang.
Vor allem im jüngst erschienen Director`s Cut ein pralles Stück Zeitgeschichte mit Schmackes.

Der November-Mann
Der November-Mann
(Roger Donaldson)
     
Peter Devereaux wird für einen letzten Auftrag reaktiviert, bald steht er selbst im Visier seiner eigenen Leute.
Professionelles Thriller-Handwerk liefern hier Pierce Brosnan und sein DANTES PEAK- Regisseur Donaldson, einen Anti-Bond gewissermaßen. Gut.

Winnetou
Winnetou
(Philipp Stölzl)
     
Winnetou - Der Mythos lebt -, stimmt soweit, doch nur in den Romanen und den alten Filmen. Trotz sichtlicher Bemühungen und teilweise starker Einzelleistungen bleibt die Erkenntnis, gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht.

Rogue One
Rogue One
(Gareth Edwards)
     
Eine Gruppe Rebellen will die Baupläne des Todessterns stehlen, Darth Vader und andere Finsterlinge haben etwas dagegen.
Der mit Abstand beste Star-Wars-Film seit der 1970/80er-Original-Trilogie, angesiedelt zwischen Episode III und IV. Düster, packend und kompromisslos. Eine echte Überraschung.

Michael Kohlhaas
Michael Kohlhaas
(Arnaud des Pallières)
     
Pferdehändler Kohlhaas fordert nach einem Betrug sein Recht mit allen Mitteln. Heinrich von Kleist's klassische Parabel als Cevennen-Western, spröde und sperrig, doch nicht ohne Reiz.

Diplomatie
Diplomatie
(Volker Schlöndorff)
     
Paris 1944: Der schwedische Konsul versucht deutschen General von der Zerstörung von Paris abzuhalten. Eindringliches Kammerspiel und Dialogdrama nach einem Theaterstück mit zwei hervorragenden Hauptakteuren.

Was vom Tage übrig blieb
Was vom Tage übrig blieb
(James Ivory)
     
Aus dem Leben eines Butlers. Zeitlos edles Ausstattungskino mit exquisiten Schauspiel-Leistungen nach einem Bestseller. Perfekt.

Blood Creek
Blood Creek
(Joel Schumacher)
     
Gut besetzter Okkult-Horror-Trash um unsterbliche Nazi-Vampire, die an der amerikanischen Ostküste ihr Unwesen treiben. Recht flott inszeniert und genau so flott wieder vergessen.

Zulu
Zulu
(Jérôme Salle)
     
Zwei Polizisten werden in Südafrika während der Ermittlungen in einem Mordfall mit der grausamen Vergangenheit des Landes konfrontiert, die auch bei ihnen Spuren hinterlassen hat. Der Fall wird zum Politikum.
Kapstadt Noir - ein düsterer Polizei-Thriller unter der sengenden Sonne Südafrikas. Beklemmend realistisch, packend inszeniert, fulminant gespielt.

Possession
Possession
(Andrzej Żuławski)
     
Als Mark von seiner Geschäftsreise zurück ins geteilte Berlin kommt, liegt seine Ehe in Trümmern, denn seine Frau hat einen anderen. Er kümmert sich um den gemeinsamen Sohn, während sie immer mehr abgleitet. Er spioniert ihr nach und entdeckt unglaubliches.
Die kaputte Ehe als Ausgangsbasis für einen metaphernreichen Psycho-Horror-Trip der nachhaltig schockierenden Art. Die Adjani und Sam Neill spielen sich die Seele aus dem Leib. Bizarr, blutig, grotesk.

Sabrina
Sabrina
(Billy Wilder)
     
Chauffeur-Tochter Sabrina verliebt sich in den Womanizer-Sohn des Hauses, passt aber besser zu dessen korrektem älteren Bruder.
Ein Screwball-Klassiker der Extraklasse nach einem Bühnenstück.

The Return of the First Avenger
The Return of the First Avenger
(Anthony Russo, Joe Russo)
     
Aufgewacht in der Neuzeit muss sich Weltkrieg-2-Veteran Steve Rogers mit ganz neuen Problemen herumschlagen und feststellen, das der Feind jetzt auch in den eigenen Reihen lauern kann.
Launige Fortsetzung im Stil eines Paranoia-Thrillers mit Grips und Wumms.