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Gene Wilder
Gene Wilder
(1933 - 2016)
Schauspieler, Drehbuchautor
10 Werke



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Ticker


Castro
Castro
(Reinhard Kleist)
     
originell, unterhaltend
Hier stellt sich der Comic als für eine Biographie sehr geeignete literarische Form heraus. Man erlebt das Geschehen sehr nah mit und bekommt es serviert durch den fiktiven deutschen Journalisten Karl Mertens, der früh seine Neutralität und sich im ideologischen Strudel verliert.

Die verlorenen Spuren
Die verlorenen Spuren
(Alejo Carpentier)
     
nachhaltig, bereichernd, eröffnend, spannend, fesselnd, ergreifend
Eine deutlich kraftvollere "recherche du temps perdu" als bei Proust; dafür setzt das Wiederfinden der Zeit sehr früh im Roman ein, sodass das Ende dann doch mit der Niederlage des Ich-Erzählers ausgefüllt ist. Daher lässt einen der Roman deutlich weniger frohgemut zurück als Proust - im Ganzen aber doch sehr fasziniert.

The Grandmaster
The Grandmaster
(Wong Kar-Wai)
     
Angelehnt an die Biographie des in China und Hongkong legendären Wing-Chun-Lehrers Ip Man, stellt Meisterregisseur Wong Kar-Wai einmal mehr melancholisch die Frage nach dem Sinn des Lebens in diesem Filmpoem, wo Filmkunst auf Kampfkunst trifft. Ein tief berührendes Werk.

Legend of Tarzan
Legend of Tarzan
(David Yates)
     
Lord Greystoke kehrt nach Jahren zurück in den Kongo, um belgischen Söldnern das Handwerk zu legen.
David Yates Neuauflage einer der ältesten Kino-Reihen der Filmgeschichte mischt gekonnt Fakten und Fiktion, bietet ein überzeugendes Heldenpaar und einen starken Bösewicht, bewegt sich dabei zwischen klassischen und modernen Adaptionen und lässt so, trotz einiger übertriebener CGI-Effekte, ein nostalgisches Kinogefühl aufleben.

Man of Tai Chi
Man of Tai Chi
(Keanu Reeves)
     
Fahrradkurier und Tai-Chi-Kämpfer Tiger Chen gerät in die Fänge des mörderischen Veranstalters Donake Mark und nimmt aus finanziellen Gründen jegliche Herausforderung an, bis sich sein Gewissen meldet.
Keanu Reeves Regiedebüt ist ein gänzlich um die furiosen Fights herumgebautes Kampfkunstspektakel mit allzu banaler Handlung.

Dom Hemingway
Dom Hemingway
(Richard Shepard)
     
Dom Hemingway kommt aus dem Knast und will sein Geld zurück. Als Entschädigung für sein Schweigen. Es kommt zu einem tödlichen Zwischenfall in dessen Folge er nicht nur seiner Tochter und seinem Enkel wieder nahe kommen will, auch beginnt er an seiner Lebensauffassung zu zweifeln - naja, vielleicht doch nicht.
Jude law lässt in der Rolle seines Lebens mal so richtig die Sau raus in diesem völlig abgefahrenen Brit-Gangster-Movie der derben Art.

Forsaken
Forsaken
(Jon Cassar)
     
Ehemaliger Revolverheld kehrt zurück in die Heimat um den Konflikt mit seinem Vater aufzuarbeiten. Aufgrund widriger Umstände ist er bald wieder gezwungen zur Waffe zu greifen.
In der Vater-Sohn-Beziehung überzeugender Western, aufbereitet mit allzu bekannten Versatzstücken.

Revolution
Revolution
(Hugh Hudson)
     
Ein Vater gerät durch seinen Sohn in die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, einzig beider überleben ist sein Ziel.
Rohes, authentisch anmutendes Kriegspanorama, politisch klar positioniert, dramaturgisch komplex und unterschätzt.

47 Ronin
47 Ronin
(Carl Rinsch)
     
Nachdem ihr Gebieter vom Shogun zum rituellen Selbstmord gezwungen wird, sinnen 47 seiner Getreuen auf Rache und nehmen sich dafür viel Zeit. Amerikanisierte Neuverfilmung der Sage von den 47 Ronin, dieses Mal mit Fantasy-Elementen ausgeschmückt, doch düster im Ton und konsequent in der Umsetzung.

Der gnadenlose Ritt
Der gnadenlose Ritt
(Roger Corman, Phil Karlson)
     
Konföderierte Soldaten brechen in den letzten Tagen des Amerikanischen Bürgerkrieges aus einem Kriegsgefangenenlager der Union aus und nehmen auf der Flucht die Frau des verfolgenden Offiziers als Geisel.
Pessimistischer B-Western mit starkem George Hamilton als Südstaaten-Offizier, der seinen Männern das Kriegsende verschweigt und sie somit zwingt weiter zu töten. Ein bitteres Kleinod.

Die Vollpfosten
Die Vollpfosten
(Olivier Dahan)
     
Nachdem Fussball-Profi Patrick Orbéra Dank Alkohol und Drogen seine Karriere sowie sein Privatleben geschrottet hat, bekommt er gerade mal einen Job als Provinz-Trainer. Für den Liga-Pokal stellt er eine Mannschaft aus ähnlich gescheiterten Ex-Stars zusammen.
Mischung aus derber Sportkomödie und leichter Sozial-Satire mit Comedy-All-Star-Cast und unterbelichtetem deutschen Kino-Titel.

Independence Day: Wiederkehr
Independence Day: Wiederkehr
(Roland Emmerich)
     
20 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils kehren die Aliens mit noch mehr Zerstörungswut zurück. Die überlebenden Aufrechten von damals ziehen mit Unterstützung ihrer Nachkommen erneut in die Schlacht um die Erde. Vergnüglich ironische Fortführung ohne den Wow-Effekt von früher, doch schwer unterhaltsam. Gelungen.

Gangster in Key Largo
Gangster in Key Largo
(John Huston)
     
Veteran Frank McCloud kommt kurz nach dem 2. Weltkrieg nach Florida um der Hotelbesitzer-Familie eines gefallenen Kameraden dessen verbliebene persönliche Dinge zu übergeben. Kaum eingetroffen muss er feststellen, das auch eine Gangsterbande im Hotel Quartier bezogen hat. Da kündigt sich ein verheerender Hurricane an und die ungleiche Gemeinschaft sitzt für einige Tage fest. Die Spannungen lassen nicht lange auf sich warten.
Die vierte Zusammenarbeit von Regisseur John Huston und Superstar Humphrey Bogart ist mit Sicherheit die komprimierteste, ein Meisterwerk ganz sicher, für mich ihr stärkster gemeinsamer Film.

Okami - Das Schwert der Rache
Okami - Das Schwert der Rache
(Kenji Misumi)
     
Ein durch Intrige und Verrat in Ungnade gefallener Scharfrichter des Shogun zieht mit seinem Sohn auf der Suche nach den Mördern seiner Frau durch Japan und bietet seine Dienste als Söldner feil, um beider überleben zu sichern. Bereits der erste der legendären sechsteiligen Okami-Reihe ist ein meisterhaft komponiertes Schwertkampf-Epos. Konkurrenzlos, einzigartig, berauschend.

Immer denk ich deinen Namen
Anspruch
Wissen
 5
3
     Liebe
Humor
 8
2
     Erotik
Spannung
 2
5
     Unterhaltung
Transzendenz
 4
1
     
Die Vegetarierin
Die Vegetarierin
(Han Kang)
     
sowohl inhaltlich als auch formal bizarre Literatur

Böse Jungs
Böse Jungs
(Aaron Blabey)
     
Viel Bild und wenig Text, für alle, denen Greg noch zu buchstabenlastig ist, bietet Böse Jungs dank der skurrilen Tierbande ein kurzweiliges Lesevergnügen ohne großen Tiefgang.

Als ich den Kaiser Josef suchte
Als ich den Kaiser Josef suchte
(Peter Rosegger)
     
ergreifend

Hier kommt keiner durch!
Hier kommt keiner durch!
(Isabel Minhós Martins, Bernardo P. Carvalho (Zeichner))
     
Präsentiert in einem sehr speziellen, kindlichen Filzstift-Illustrationsstil wir hier die leider zu allen Zeiten politisch-gesellschaftlich aktuelle Problematik des Zivilgehorsams mit viel offensichtlichen und versteckten Witz erzählt. Allein die beiden Umschlagsinnenseiten mit allen Figuren sind eine Fundgrube für Klein und Groß.
Für Liebhaber des besonderen Buches eine Empfehlung.

Mama Muh fährt Boot
Mama Muh fährt Boot
(Jujja Wieslander, Sven Nordqvist (Zeichner))
     
Ich kanne Mama Muh bis dato nicht.Der Kultcharakter konnte sich mir anhand dieser in allem durchschnittlichen Geschichte nicht erschließen. Banal und ohne Esprit.



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Die Geschichte der Baltimores   Übersetzung hinzugefügt
Die Geschichte der Baltimores   Neues Werk
Castro   Kurzkritik hinzugefügt
Fidel Castro   Stichwort hinzugefügt
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