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Peter Kern
Peter Kern
(1949 - 2015)
Schauspieler
3 Werke



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Ticker


Die Verliese des Vatikan
Die Verliese des Vatikan
(André Gide)
     
anspruchsvoll, spannend
Verwirrungen um die angebliche Einkerkerung von Pabst Leo XIII in den Gewölben der Engelsburg und die für einige Zeitgenossen sich daraus ergebenden Folgen. Eine Fantasie mit fast kriminellem Hintergrund, auch heute noch sehr gut lesbar.

Wacken
Wacken
(Norbert Heitker)
     

Wacken
Wacken
(Norbert Heitker)
Gezeigt wird das Wacken-Festival 2013 als Dokumentation auf der vertikalen Ebene zwischen Zeltplatz und Bühne/Festivalgelände – folgerichtig im Kinoformat und mit 3D-Effekten. Mittels dieser Voraussetzungen gelingt Regisseur Norbert Heitker mehr als nur ein gigantischer Promo-Clip: „Louder than Hell“ ist vor allem auch eine anthropologische (Film-)Studie über das Grotesk-Exzessive, das ein Festival erst zum Gesamtkunstwerk werden lässt und...Weiterlesen


Der schmale Grat
Der schmale Grat
(Terrence Malick)
     
der Film erzählt in ganz eigenem Stil Geschichten von sterbenden und überlebenden Soldaten, alles ist ein wenig enthoben und nicht klar greifbar, er will weniger eine Handlung als das diffuse Gefühlsgeflecht darbieten, in diesem Sinne etwas Besonderes, auch wenn es mich emotional eher weniger berührt hat

In Andrews Kopf
In Andrews Kopf
(E.L. Doctorow)
     
Der wohl letzte Roman von Doctorow ist durch den zuweilen durchbrochenen Dialog zwischen Andrew und seinem Betreuer formal verspielt, die biografische Mischung von Liebes- und Politgeschichte bildet leider keinen Teil so aus, als dass es etwas Ganzes ergibt und überzeugt. Vielleicht hätte es als Erzählung besser funktioniert.

Oblivion
Oblivion
(Joseph Kosinski)
     
Hat sicher nicht das Zeug zum Klassiker des Science-Fiction-Films, ist aber ein durchaus passabler Streifen, der viele Ideen aus anderen Werken aufgreift und eine ansehnliche Reise in eine düstere Zukunft bietet.

Sofies Welt
Sofies Welt
(Jostein Gaarder)
     
originell, nachhaltig, bereichernd, eröffnend, spannend, erhebend
Zu subjektiv um etwas darüber sagen zu können. Am besten selber lesen! Vor allem, wenn man etwas von Quantenphysik versteht, eröffnen sich sehr interessante Gedanken, trotz oder dank der einfachen Sprache. Auch Literaturtheorie lässt sich an dem Buch sehr schön illustrieren, von Autoreflektivität und Intertextualität bis zu feinsten Fiktionalitätsgedankenspielen.

Insomnia
Insomnia
(Christopher Nolan)
     
packend und atmosphärisch

Inception
Inception
(Christopher Nolan)
     
Rasende Komplexität, die sich nicht verstolpert, sondern berauschend wirkt.

Following
Following
(Christopher Nolan)
     
Intelligente Geschichte, mit wenigen Mitteln wurde hier etwas Besonderes geschaffen.

Memento
Memento
(Christopher Nolan)
     
ein Meisterwerk, das für sich steht

The Dark Knight
The Dark Knight
(Christopher Nolan)
     
Im Vergleich zum Vorgänger etwas eintöniger in den Bildern und der Geschichte, dafür beladener mit altbekannter Action, insgesamt auch etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Die Liebesblödigkeit
Die Liebesblödigkeit
(Wilhelm Genazino)
Senil-löli-keit
Ein Verhältnis mit gleich zwei Frauen, der 43-jährigen Sandra und der 51-jährigen Judith, als neue Variation Genazinoscher Männer-Fantasien. Seine Anhänger werden begeistert sein, mich plagen da, trotz zugestandenermaßen gekonnter Formulierungen und ausufernder Wortschöpfung, Zweifel ob der Berechtigung seiner zahlreichen Preise (2004 erhielt er sogar den renommierten Büchner-Preis) und der größtenteils vor Begeisterung überschäumenden...Weiterlesen


Naked Lunch
Naked Lunch
(David Cronenberg)
     
Durch thematische Reduktion und die Einführung einer Außenperspektive (Entstehung des Romans) gelingt es Cronenberg, den burroughsschen Realismus filmisch greifbar zu machen und! denselben beizubehalten. Fazit: Die filmische Adaption bereitet – wie das Buch selbst – einiges an Kopfzerbrechen, es lohnt sich aber durchaus, die funktionalen Zusammenhänge dieses absolut außergewöhnlichen Multiversums zu ergründen.

Oblomow
Oblomow
(Iwan A. Gontscharow)
     
originell, nachhaltig, bereichernd, melancholisch, erheiternd
Mitten in einer der Hochphasen des europäischen Entwicklungsromans wirft Gontscharow mit „Oblomow“ (1859) einen Stock ins Getriebe, sodass es gewaltig knirscht: Knapp 700 Seiten Invarianz und Statik, vermittelt über einen Helden, dessen Triebkräfte fast gänzlich ins Virtuelle verlagert sind. Diese Existenz implodiert schließlich unter dem (Ein-)Druck sich selbst kurzschließender Makro-Déjà-vus. Fazit: Möglicherweise zeitkritisch, auf jeden Fall aber ein (schockierend realistisches) Gedankenspiel um die Paradigmen des Lebens.

Die Ausschweifung
Die Ausschweifung
(Wilhelm Genazino)
Ein Roman aus Genazinos schriftstellerischen Anfängen (1981) – nur wenige Werke, u.a. seine bekanntere Abschaffel-Trilogie, datieren früher -, der heute kaum noch lesbar ist, schon gar nicht für die Generation der Nachachtundsechziger. Die Älteren unter den Lesern können sich natürlich auf einen Nostalgietrip begeben, wenn sie sich gerne an die vielen kleinen Dinge und Gepflogenheiten aus der der Handlung zugrundeliegenden Zeit erinnern mögen,...Weiterlesen


Revolver
Revolver
(Sergio Sollima)
Ein starkes Stück
Der herausragende Kriminalfilm mit politischem Zeitbezug wurde häufig als neuzeitliches Remake des ebenfalls von Sergio Sollima (der am 01.07.2015 starb) inszenierten Meisterwerk LA RESA DEI CONTI (Der Gehetzte der Sierra Madre, 1966) bezeichnet, greift jedoch allenfalls Motive dessen auf. Sicherlich erinnert die Figurenkonstellation ein wenig an den Klassiker, die Charaktere sind aber völlig verschieden und auch vollkommen anders motiviert, wenngleich...Weiterlesen


Revolver
Revolver
(Sergio Sollima)
Die perfekte Erpressung
Ein stellvertretender Gefängnisdirektor (Oliver Reed) aus Mailand wird durch die Entführung seiner Frau (Agostina Belli) gezwungen einen Häftling (Fabio Testi) freizulassen. Er dreht den Spieß um und behält den Gefangenen als Geisel. Dieser hat keinen Schimmer wer ihn auf freiem Fuß sehen will und warum. Gemeinsam geraten sie in eine Spirale politisch motivierter Ränkespiele, derer sie niemals Herr werden können. Die folgenden Ereignisse nötigen...Weiterlesen


Revolver
Revolver
(Sergio Sollima)
     
Faszinierend vielschichtiger Kriminalfilm mit politischem Zeitbezug und nachhaltiger Aussage von Sergio Sollima, der hiermit einen seiner besten Filme drehte. Ennio Morricones Soundtrack ist zum niederknien, Oliver Reed und Fabio Testi spielen sich gegenseitig an die Wand. Ein starkes Stück italienisches Kino, fast vergessen, jetzt zur Neuentdeckung bereit.

El Capitano
El Capitano
(Andrew V. McLaglen)
     
Die unheimlich vertrödelte Western-Comedy über einen ganz großes Coup verdeutlicht ziemlich genau, warum es mit dem Genre damals bergab ging. Nicht einmal Dean Martin kann das Ding noch retten.



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Komm   Neues Werk
Als die Soldaten kamen   Neues Werk
Miriam Gebhardt   Neue Person
Linda Goranson   Neue Person




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